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Das Stadtgespräch September 2019

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Das Stadtgespräch Rheda-Wiedenbrück. Mein Rheda-Wiedenbrück.

46 Das

46 Das Stadtgespräch Dr. Hugo empfiehlt Habt ihr schon einmal eine Lavalampe mit ihren bunten Blasen gesehen? Mit diesem Experiment könnt ihr selbst eine Lavalampe herstellen. Bastelt euch außerdem eure eigenen Jonglierbälle. Es macht einen Riesenspaß und ist ganz einfach herzustellen. Findet ihr auch die 10 versteckten Fehler? Euer Dr. Hugo Ihr braucht dazu: • 2 Luftballons (verschiedene Farben) • Trichter • Vogelsand • Schere • Tesafilm So geht’s: Blast die beiden Luftballons auf und warten einen Moment, damit sich das Gummi dehnen kann. Fragt zunächst eure Eltern, ob sie euch dies geben können! • 1 Einmachglas • Pflanzenöl • Wasser • Lebensmittelfarbe • Spülmaschinentabs Schritt 1: Füllt das Einmachglas zur Hälfte mit Pflanzenöl. Dann kommt auch schon der erste tolle Effekt bei diesem Experiment, denn nun füllt ihr das Einmachglas mit Wasser auf. Sieht doch gut aus, wie sich das Wasser unter das Öl schiebt, oder? Schritt 2: Als Nächstes kommen ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe dazu. Auch die sinken langsam durch das Öl nach unten und vermischen sich mit dem Wasser. Schritt 3: Keine Angst, das war jetzt noch nicht der Lavalampeneffekt, denn wir haben ja noch den Spülmaschinentab: Brecht den Tab in zwei Teile und lasst den ersten Teil im Öl versinken. Danach wascht am besten eure Hände Schritt 4: Sobald der erste Teil des Tabs unten in der farbigen Wasserschicht ankommt, fängt er an zu sprudeln. Jetzt beginnt eure Lavalampe, bunte Blasen nach oben zu schießen. Oben angekommen gehen sie langsam wieder auf Tauchstation. Schritt 5: Das passiert jetzt so lange, bis der Spülmaschinentab aufgebraucht ist. Aber wir haben ja noch die andere Hälfte! Versenkt diese im Öl und das Spektakel in der Lavalampe geht von vorne los. (Hände waschen nicht vergessen) Schritt 6: Das Experiment mit der Lavalampe könnt ihr so lange wiederholen, bis die Spülmaschinentabs, die euch eure Eltern gegeben haben, aufgebraucht sind. Jetzt füllt ihr den einen Luftballon mit dem Vogelsand bis zur gewünschten Größe des Jonglierballs. Haltet die Öffnung zu und schneidet den oberen Teil (woraus man sonst den Knoten macht) des Luftballons ab. Nun klebt ihr das offene Ende mit einem Stück Tesafilm zu. Nun schneidet ihr von dem anderen Luftballon auch die Öffnung ab und zieht die Ballonhülle nun über den mit Sand gefüllten Ballon. So könnt ihr mehrere Jonglierbälle basteln und mit euren Freunden das jonglieren üben. Lösung des Rätsels S.51

TIPPS 47 WIEDERENTDECKT: LONGOS »Daphnis und Chloe« Leser im 19. Jahrhundert waren vermutlich ebenso empört wie heimlich fasziniert von der Liebesgeschichte, die rund anderthalb Jahrtausende vor Shakespeares Romeo und Julia geschrieben worden war. Da gerät gleich zu Anfang ein blutjunges Mädchen, das einen Jüngling beim Baden beobachtet, ins Schwärmen: »Denn wenn sie Daphnis nackt sah, verfiel sie sogleich seiner Schönheit, und ihr Herz schmolz dahin, konnte sie doch nicht den geringsten Makel an ihm entdecken«. Die Liebesgeschichte wurde im zweiten Jahrhundert von Longos verfasst, über den man so gut wie nichts weiß. Das tut auch nichts zu Sache, denn »Daphnis und Chloe« spricht absolut für sich. Vor allem in der Neuübersetzung Kurt Steinmanns. Dessen Übersetzungen von Homers »Odyssee« und »Ilias« wurden viel gelobt und ausgezeichnet. Nun zeigt er, dass er auch in Fragen der Liebe den richtigen Ton zu treffen weiß. Die Liebe wurde selten zartfühlender, heiterer und unschuldiger beschrieben als in Longos’ »Daphnis und Chloe«. Als Findelkinder von zwei Hirtenfamilien aufgenommen, wachsen die beiden titelgebenden Helden in der idyllischen Hügellandschaft der Insel Lesbos auf. Spielerisch entdecken sie über Jahre hinweg nach und nach ihre Körper und ihre Leidenschaft. Selbstverständlich sind vor dem glücklichen Ende jede Menge Hindernisse zu überwinden. Da gibt es Piraten, Unfälle, Interventionen von Göttern, Überfälle sowie Intrigen von Erwachsenen, die die beiden Schönen, Jungen und Unschuldigen begehren. Am Ende erfüllen sich alle Wünsche der Teenager: »Daphnis und Chloe lagen wäh- renddessen nackt beieinander, umschlangen und küssten sich und schliefen in dieser Nacht weniger als Nachteulen«. Longos’ zauberhafter Liebesroman ist eines der inspirierendsten Zeugnisse antiker Literatur mit unzähligen Bearbeitungen des Themas durch Malerei, Bildhauerei, Musik, Ballett und Literatur. Zudem haben zahlreiche Filme, nennen wir es, Anleihen an den Stoff umgesetzt. Erschienen ist die wunderbar frische Neuübersetzung bei Manesse, 185 Seiten, Hardcover, 22 Euro. KINDERBUCH: PETRA CNYRIM »Erklärs mir, als wäre ich 5« Eigentlich ist das neue Buch der Spiegel Bestsellerautorin Petra Cnyrim kein Kinderbuch, ja Kinder sind nicht einmal ihre Zielgruppe. »Erklärs mir als wäre ich 5« ist vielmehr ein Buch für Erwachsene, deren Aufgabe es ja ist, den Kindern die Welt zu erklären. Und das ist nicht immer einfach, denn Kinder stellen tausend Fragen. Wir Erwachsenen hingegen trauen uns oft nicht mehr, genau nachzufragen. Schließlich müssten wir es ja längst wissen. Und bedauerlicherweise werden viele Themen so kompliziert erklärt, dass den meisten von uns schon nach kurzer Beschäftigung damit die Lust am Wissen vergeht. Doch es geht auch anders! Dieses Buch ist für all die wissensdurstigen Menschen geschrieben worden, die sich nicht damit abfinden wollen, etwas nicht zu verstehen. Grundlegende und außergewöhnliche Fragen werden hier auf möglichst einfache Art und Weise erklärt – sodass wirklich jeder es versteht. Selbstverständlich auch wissbegierige Kinder! Hier noch ein Beispiel aus dem cleveren Buch, das nur von außen kunterbunt ist. Es geht los mit: Warum haben Zebras Streifen? Gut, das hätte ich jetzt gewusst, habe ich jedenfalls gedacht, denn die Streifen tarnen ja im Steppengras, damit die Löwen sie nicht entdecken. Allerdings ist das nicht der aktuelle Forschungsstand, denn Löwen können Streifen gar nicht wahrnehmen. Die Tsetsefliegen dagegen schon. Und die landen überhaupt nicht gerne auf gestreiften Flächen, was für das Zebra gut ist, denn Tsetsefliegen übertragen ja gefährliche Krankheiten. Und das war nur eine der vielen Fragen aus dem Tierreich. »Erklärs mir« geht auch der Frage nach, warum wir beim Baden Schrumpelfinger bekommen, warum Bälle hüpfen, warum Fußballer auf den Boden spucken, warum der Hotdog Hotdog heißt, wie die Wellen im Meer entstehen und viele Fragen mehr. Erschienen ist das Buch für alle, die neugierig sind, bei riva, 222 Seiten, 9,99 Euro. Jahre I00 Architektur und Bauen Beispielhäuser www.splietker.de Kleestr. 9 | Rheda-Wiedenbrück 05242 93770 | info@splietker.de Teamplayer gesucht! Badmodernisierung Kupferstraße 6 | Rheda-Wiedenbrück Tel. 05242-93750 | 24-Stunden Notdienst LESEN BILDET. schmökern, blättern, lesen • Alle aktuellen Zeitschriften für die ganze Familie • Sie Sparen bis zu 50% gegenüber dem Kiosk-Preis Telefon: 05242-9089177 Hauptstraße 21 33378 Rheda-Wiedenbrück

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