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Das Stadtgespräch September 2019

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Das Stadtgespräch Rheda-Wiedenbrück. Mein Rheda-Wiedenbrück.

40 Patrick Wittig in der

40 Patrick Wittig in der Zwischenwelt der Grid-Decke. Auf seiner Arbeitsbühne in 8 m Höhe zeigt er die Farbe, die er auf 2500 m 2 Hallendecke aufgebracht hat. PORTRAIT-SERIE Mein Stück Stadthalle Von Andreas Kirschner Rheda-Wiedenbrück bekommt eine neue Stadthalle und an dieser Stelle kommen Menschen zu Wort, die an ihrem Entstehen beteiligt sind. Jeder von ihnen präsentiert sein »Stück« Stadthalle. Bei Rekordhitze Ende Juli zeigt mir Patrick Wittig die Saaldecke, die er auf ca. 2500 m 2 mit schwarzer Farbe bedeckt hat. Fast eine Mammutaufgabe, wenn man be- Patrick Wittig, der Mann für Farben auf Decken, Wänden und Böden der neuen Stadthalle. Besonders freut ihn das gute Miteinander der vielen Handwerker auf der Baustelle. Der kurze Dienstweg funktioniert über Sprachgrenzen hinweg. denkt, dass dies allen Wand- und Deckenflächen von mindestens 5 Einfamilienhäusern entspricht. Andreas Kirschner: Was ist Ihre Funktion beim Bau der Stadthalle? Patrick Wittig: Ich bin für die Firma Brentrup als Vorarbeiter auf der Baustelle. Wir führen alle Malerarbeiten aus und dämmen die Außenfassade. Neben der Koordination unser Gewerke, arbeite ich natürlich auch mit. Die Saaldecke habe ich selbst gespritzt. Ich hatte einen Auszubildenden dabei, der unten am Boden die Farbe angerührt und nachgefüllt hat. So hatte ich auf der Hebebühne in 8 m Höhe keinen Leerlauf. Anfangs hatte ich im schwankenden Korb ein mulmiges Gefühl, aber nach einer halben Stunde lief es fast wie von allein. Das schöne bei einer solchen Arbeit ist, man sieht am Abend, was man geschafft hat. Andreas Kirschner: Was ist Ihr persönliches Lieblingsstück beim Bau der Stadthalle? Patrick Wittig: Die schwarze Saaledecke, das ist ganz klar. Die schwarze Decke sichert ja im späteren Betrieb eine wirkungs- volle Lichttechnik, weil keine Reflexe das Bühnenlicht stören. Die schwarzen Flächen wird man gar nicht sehen können, dennoch werde ich immer wissen, dass ich sie gespritzt habe. Die Gesamtfläche mit den vertikalen Betonbindern war enorm groß. Wir haben noch einiges an Arbeiten vor uns, aber ich bin erstaunt, wie gut bisher alles auf der Baustelle funktioniert hat. Die Absprachen mit den anderen Gewerken waren ganz problemlos und es wurde Hand in Hand gearbeitet, sodass alle genügend Platz für ihr Ma- Die riesige Hallendecke ist fertig und schwarz versiegelt. Nun wird in einem der Treppenhäuser gespachtelt und weiß gestrichen. terial hatten. Die Verständigung mit ausländischen Handwerkern war nie ein Problem. Mit ein wenig Englisch, dem Google-Übersetzer und gutem Willen gab es immer eine Lösung. Das läuft auf anderen Baustellen nicht immer so super. Andreas Kirschner: Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Stadthalle? Patrick Wittig: Natürlich wünsche ich mir, dass viele tolle Events stattfinden. Ich fände es aber auch toll, wenn man spezielle Programme für Senioren anbieten würde. In Rheda-Wiedenbrück gibt es viele Senioren-Residenzen und es wäre schön, wenn die alten Herrschaften mehr unter Leute kämen, statt vielleicht nur aus dem Fenster zu schauen. Man müsste alle diejenigen, die Bock haben und sich noch einigermaßen bewegen können, in die Stadthalle bringen. Nicht umsonst wird die Halle barrierefrei gebaut. Es gibt mit Sicherheit den einen oder anderen Schlagersänger aus den 60er/70er Jahren, der noch auftritt und ohne großes Budget in die neue Stadthalle zu holen wäre. Das könnte eine tolle Sache werden.

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