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Das Stadtgespräch September 2018

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46 Das

46 Das Stadtgespräch Dr. Hugo empfiehlt Bastelt das perfekte Spiel für drinnen und draußen. Es macht einen Riesenspaß und ist ganz einfach herzustellen. Findet ihr auch das versteckte Äffchen? Euer Dr. Hugo Ihr braucht dazu: • 1 großen Karton • 1 Schere • Filzstifte oder Wasserfarben • 10 kleine Bälle So geht’s: Malt auf einen großen Karton ein buntes Monster. Der Mund muss so groß sein, dass die Bälle gut durchpassen. Schneidet dann den Mund aus und malt eurer Monster schön bunt an. Euer Spiel ist nun fertig. Jeder Spieler bekommt 4-5 Bälle und wirft abwechselnd auf das Monster. Gewonnen hat derjenige, der am meisten Bälle in den Mund geworfen hat. Um euer Spiel schwieriger zu machen, könnt ihr dem Monster Zähne geben, um die Öffnung zu verkleinern oder die Kiste weiter von euch weg stellen. Lösung des Rätsels S.51

47 ES GRÜNT SO GRÜN Ab in den Wald In unserer Stadt fängt das Glück vor der Haustür an: Wald macht mehr als 14% der städtischen Fläche aus, hinzu kommen kleine Forstgebiete, die landwirtschaftlich genutzt werden, der 60 ha große Landschaftspark der Flora Westfalica mit Rhedas Schlossgarten, die beiden Naturschutzgebiete Am Merschgraben und der Erlenbruch. Das mit rund 1.000 ha größte Waldgebiet, der Rhedaer Forst, bietet zudem eine Besonderheit. Er besteht aus einer Mosaiklandschaft. Wald und offene Flächen wechseln sich ab. Eine besondere Erfahrung für Waldbesucher. In den heißen vergangenen Wochen haben Jogger, Spaziergänger und Familien schon eine Ahnung davon bekommen, wie kostbar unser Wald für die schnelle Dosis Naherholung ist: Er spendet Schatten und eine Kühle, die uns nicht kalt werden lässt, er verzaubert uns mit Geräuschen und Gerüchen, macht den Kopf frei, beruhigt den Puls, reguliert den Stoffwechsel, öffnet Augen, Ohren und Herz für Eindrücke, die man nirgendwo sonst bekommt... er tut uns einfach gut. Und wir in Rheda-Wiedenbrück haben richtig viel vom gesunden Grün. Gesund, glücklich und schön Was wir spüren, haben japanische Wissenschaftler vor mehr als 10 Jahren mit Studien belegt: Stoffe mit denen sich die Pflanzen im Wald vor schädlichen Insekten und Bakterien schützen, werden in die Luft abgegeben, die ist getränkt mit Sauerstoff und ätherischen Ölen – wir profitieren also nicht nur seelisch, sondern auch physisch vom biologischen Kreislauf. Demnach wird das Immunsystem, ja sogar die Krebsabwehr, im Wald gestärkt: Schon beim zweiten Spaziergang gab es bei den Probanden eine Verbesserung von fast 53%. Blutdruck sinkt Ein weiteres Phänomen: Schon beim ersten Waldspaziergang, ja allein schon beim Anblick des Waldes, sank der Blutdruck bei den Patienten, und die Menge der Glückshormone stieg an. Die Stresshormone reduzierten sich auffällig – ein Vorgang, der ganz automatisch im Körper einsetzt, ohne dass wir ihn beeinflussen können. Aber unterbewusst spüren wir doch, wie die Anspannung des Alltags nachlässt: Auto- und Eisenbahn hört man nur noch von weitem und gedämpft durch Laub und Unterholz, wir werden neugierig auf ungewohnte Geräusche, der Kopf wird frei für Vogelgezwitscher, Rascheln im Unterholz, Plätschern von Wasser, Blätterrauschen... Wir lassen uns verzaubern von Erinnerungen an Märchen und Mythen, an Bilder und Musik, die die ungewohnte Umgebung womöglich aus unserem Innersten herauf beschwört. Gratiskur, Kurzurlaub, Erlebnistrip Das alles gibt es kostenlos und ausgiebig bei einem Waldspaziergang, der nicht einmal zehn Minuten dauern muss. Also einfach mal losgehen, womöglich sogar mal einen Schritt schneller, die asphaltgeschundenen Beine ein bisschen klettern lassen... Auch das kann der Wald: Er gibt unaufdringliche Impulse, dass wir uns mehr und schneller bewegen, ganz ohne Anstrengung, auf weichem, federnden Boden in staubarmer Luft, einfach nur zum Spaß, ohne an den Nutzen zu denken, der sowieso von ganz allein kommt. Viele Effekte Die vielfältigen Entspannungs- und Gesundheitseffekte von Bäumen sind inzwischen anerkannt, Baumflüsterer zeigen uns ungewohnte Perspektiven, auf dem Buchmarkt hat ein echter Boom eingesetzt zum Thema »Waldbaden« – aber wir in Rheda-Wiedenbrück haben das alles doch irgendwie schon immer gewusst und bewahren unseren Wald mitten im städtischen Herzen! Wohl dem, der die Erbschaft der Landesgartenschau zu schätzen weiß... Alles unter einem Dach auf 1200 m²: Zahnarztangst (Lachgas, Vollnarkose) mikroskopische Wurzelkanalbehandlung 3D-navigierte Implantologie digitale Abformung (kein Würgereiz) Dr. Moritz Haut, M.Sc., M.Sc. Bahnhofstr. 10 33378 Rheda-Wiedenbrück

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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