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Das Stadtgespräch September 2018

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26 Das

26 Das Stadtgespräch Bei der Spendenübergabe: (v. l.) Frank Ludwig, Hans Fenkel, Rainer Wennemar, Dieter Linnenbrink, Peter Rentrup, Wilhelm Gröver, Raimund Busche START AM 8. SEPTEMBER Dorfautos bald unterwegs Macht Fast Food dumm? Es klingt so ein bisschen nach fundamentalistischen Öko-Eltern, wenn der Satz fällt, dass Fast Food dumm macht. Die Frage ist, ob das schnelle Essen tatsächlich, frei von jeder Ideologie betrachtet, die Leistungen unseres Gehirns negativ beeinflussen. Und genau dazu gibt es mittlerweile interessante Untersuchungen mit noch interessanteren Ergebnissen. Die Australier – nein, diesmal nicht amerikanische Forscher – haben bei 602 Teilnehmern im Alter von 14 drei Jahre lang den Zusammenhang zwischen Ernährung und geistigen Leistungen untersucht. Dabei wurde peinlich genau darauf geachtet, dass die Teilnehmer vergleichbar waren, was das Geschlecht und die Menge der konsumierten Lebensmittel, aber auch was das Familieneinkommen oder den Bildungsgrad der Eltern Jetzt ist der Termin offiziell: Ab 8. September können die St. Viter ihre beiden Dorfautos nutzen. Nachdem die Stromleitung zum Standort der Ladestation am Parkplatz an der Stromberger Straße verlegt wurde, sind alle Vorausstezungen erfüllt. Zwischenzeitlich hatte Die Rheda- Wiedenbrücker Energiegenossenschaft das Projekt mit 5000 € unterstützt. Rainer Wennemar würdigte die Initiative des St. Viter Vereins »Dorf Aktiv« bei der symbolischen Scheckübergabe als ein richtungsweisender Baustein für den Klimaschutz von lokaler Bedeutung. Zu den Förderern gehört auch der Kreis, bei der Spendenübergabe vertreten durch Wilhelm Gröver vom Umweltamt, sowie die Stadt, angeht. Dabei fanden die Forscher heraus, dass diejenigen, die einem »westlich geprägtem Ernährungsmuster« folgten, die also viel Essen zum Mitnehmen, viel Pommes und viel Pizza sowie rotes Fleisch essen, tatsächlich signifikant längere Reaktionszeiten brauchten. Auch die Fehlerhäufigkeit bei Orientierungstest war bei den Fast Food-Anhängern, die mittlerweile 17 Jahre alt waren, deutlich höher als bei denen, die viel Früchte und Gemüse zu sich nahmen. Andere Untersuchungen weisen sogar darauf hin, dass ungünstige Essgewohnheiten eine Verkleinerung bestimmter Hirnregionen nach sich ziehen. Antonio Convit und sein Team, o.k. hier sind die Forscher aus Amerika, genauer gesagt vom Nathan Kline Institute für Psychiatrieforschung in New York, konnten herausfinden, Am 8. September geht’s los: 2 E-Autos für St. Vit. Mieten können alle per Internet! vertreten durch Klimaschutzmanager Hans Fenkel. Ebenfalls die Kreissparkasse beteiligt sich mit 6000 € an der Unterstützung des Projekts. »Jede weitere Spende für das ›Dorf-Auto‹ sei willkommen, erklärten die »Dorf Aktiv«-Vertreter. Interessenten können sich dazu vertrauensvoll an Dieter Linnenbrink wenden: linnenbrink@ dorfaktiv.de. Weitere Infos: http:// dorfaktiv.de/dorfauto/ dass bestimmte Belohnungs- und Appetitzentren im Großhirn von übergewichtigen Menschen kleiner sind als bei Normalgewichtigen. Stirnlappen und Mandelkern sind Regionen im Gehirn, die sowohl für gefühlsmäßige Entscheidungen als auch für die Risikoabwägung zuständig sind. Und da sich diese Regionen bei Teenagern ohnehin im Umbau befinden, sind Teenies besonders hart getroffen, wenn auch noch falsche Ernährung bestimmte Effekte nach sich zieht. Doch anders als bei manch anderem falschen Verhalten, das nicht wieder umzukehren ist, beispielsweise das Kampfbräunen, das die Haut nie vergisst, sind Ernährungssünden durchaus später zu korrigieren. Die Forscher trösten uns, indem sie sagen, dass zerebrale Schäden durch Fast Food mit gesunder Ernährung wieder behoben werden können. Immerhin.

27 Ein aktueller Blick auf die Baustelle für das Amazon-Logistikzentrum in der AUREA AMAZON LOGISTIKZENTRUM VORAUSSICHTLICH ENDE 2019 BETRIEBSBEREIT Start mit 1000 Beschäftigten (Kem) »Die Bauarbeiten für das Logistikzentrum Ostwestfalen in der AUREA werden voraussichtlich Ende kommenden Jahres abgeschlossen sein«, erfuhren wir auf Nachfrage von Catharina von Pestalozza von der Münchener Grayling GmbH für den Projektentwickler Gazeley Frankfurt. Dieser errichtet für Amazon den Logistikpark. Auf Grundlage von Erfahrungen bei Eröffnungen von Amazon- Logistikzentren, beispielsweise in Rheinberg und kürzlich in Mönchengladbach, gehen Insider davon aus, dass der Internet- händler auch in der AUREA in das erste Betriebsjahr mit rund 1000 Beschäftigten startet und ihre Anzahl nach und nach bis auf 2000 steigert. Im Weihnachtsgeschäft kann diese vorübergehend auf 3000 anwachsen, wie die genannten Beispiele zeigen. Bisherige Erfahrungen bestätigen ebenfalls, dass Amazon primär auf eigene Mitarbeiter setzt. Zirka 75 % seiner Beschäftigten sind fest angestellt. Direkt nach der Neueröffnung sind auch befristete Arbeitsverträge denkbar. Der e-Commerce-Händler lässt vor der Eröffnung eines Zentrums grundsätzlich fundierte Analysen des an dem neuen Standort vorhandenen Arbeitsmarktes durchführen. Amazon legt dabei einen Einzugsbereich von 30 bis 50 Kilometern zugrunde. Es kann deshalb davon ausgegangen werden, dass Amazon auch für den Standort AUREA ermittelt hat, in diesem Radius das passende Potential für die Akquirierung der benötigten Arbeitskräfte für den Logistikpark Ostwestfalen vorzufinden. Der Einsatz von Betriebsbussen wird als letztes Szenarium für die Akquirierung von Mitarbeitern gesehen. Zur Automatisierung ihrer Zentren ist bekannt, dass das Unternehmen auf die Roboter-Technik setzt. Es verfolgt nach bisherigen Erfahrungen aber nicht das Ziel, durch die Automatisierung menschenleere Hallen zu schaffen. Es geht dem Unternehmen darum, die Kapazitäten zu erhöhen, d. h. mehr Päckchen an einem Tag zustellfertig zu machen. Ein Outletzentrum wird es nach allem Gebaren des Unternehmens in der AUREA nicht geben. Amazon wird wie alle Unternehmen die anfallende Gewerbesteuer hier an Ort und Stelle zahlen. Ihre Höhe wird mit Blick auf andere Standorte deutlich in einem sechsstelligen Bereich liegen. Die Aufteilung der Gewerbesteuer auf die drei AUREA- Kommunen erfolgt nach den Geschäftsanteilen: Oelde und Rheda-Wiedenbrück jeweils 40 %, Herzebrock-Clarholz 20 %. Die Umsatzsteuer wird logischerweise am Ort des Firmensitzes von Amazon abgeführt – und nicht am Standort ihrer diversen Logistikparks.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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