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Das Stadtgespräch September 2018

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20 Das Stadtgespräch 17.9.-22.9.2018 20 % RABATT auf alle Pflüger Produkte Nur gegen Vorlage dieses Gutscheins Pro Kunde nur ein Gutschein einlösbar. Ausgenommen Aktionsware, bereits reduzierte und sortimentsfremde Artikel, rezeptpflichtige Artikel und Bücher. Nicht mit anderen Rabattaktionen kombinierbar. Kim Nadine Ortmeier (Klimaschutzmanagerin Kreis Gütersloh) und Alexander Hüske (Kreispolizeibehörde Gütersloh) präsentieren an der Hol- und Bringzone »Südring« die Beschilderung »Lasst uns lauen! Weniger Elterntaxis an unserer Schule!« besten Fall den ganzen oder zumindest einen Teil des Schulweges zu Fuß, mit dem Roller oder dem Fahrrad zurücklegen zu lassen. Damit das Projekt reibungslos und vor allem sicher durchgeführt werden kann, werden in einem Umkreis von ca. 300–500 m der ausgewählten Schulen sogenannte Hol- und Bringzonen eingerichtet. Diese sind durch eine schon von weitem sichtbare Beschilderung sowie durch blaue Markierungen klar erkennbar. Sie dienen NICHT als Parkplatz, sondern als kurze Haltemöglichkeit, um das Kind aus dem Auto aus- bzw. einsteigen zu lassen. Die deutliche Kennzeichnung signalisiert auch allen anderen Verkehrsteilnehmern: Vorsicht! Hier sind Schulkinder unterwegs. Als Träger des Projektes zeichnen der Kreis und die Verkehrswacht Gütersloh in Kooperation mit den Kommunen, der Polizei Gütersloh und den Schulen verantwortlich. In Rheda-Wiedenbrück wir es an der Pius-Bonifatius-Schule mit Beginn des Schuljahres 2018/19 umgesetzt. Dann sind auch die Hol- und Bringzonen eingerichtet. Wie das Projekt im Detail umgesetzt wird, klären wir mit Kim Nadine Ortmeier, Klimaschutzmanagerin des Kreises Gütersloh und Alexander Hüske, Verkehrssicherheitsberater der Kreispolizeibehörde Gütersloh. Das Stadtgespräch: Warum wird das Projekt »Lasst uns laufen! Weniger Elterntaxis an meiner Schule!« durchgeführt? Kim Nadine Ortmeier: Es werden immer mehr Kinder von ihren Eltern mit dem Auto zur Schule gebracht – und die Tendenz ist weiterhin steigend. Das führt zu kurz-, mittel- und langfristigen Problemen. Zum einen gefährden die zahlreichen Elterntaxis tagtäglich alle Verkehrsteilnehmer – groß wie klein. Mittelfristig schonen die Eltern ihre Kinder nicht, sondern schränken sie in ihrer Entwicklung und ihrem Bewegungsdrang ein. Das führt zu motorischen und kognitiven Defiziten. Hinzu kommt die nicht unwesentliche Belastung der Umwelt durch den erhöhten Kraftstoffverbrauch. Mit dem Projekt möchten wir die hohe Zahl der Elterntaxis reduzieren und so die teils recht gefährlichen Verkehrssituationen vor den Schulen entlasten. Außerdem möchten wir den Schulkindern einen selbstständigen, ereignisreichen und vor allem sicheren Schulweg ermöglichen. Alexander Hüske: Wir sehen bei den Radfahrausbildungen in den vierten Klassen teilweise starke Probleme in der Motorik. Sicherlich u.a. ein Ergebnis der mangelnden Bewegung in den Jahren zuvor. Wir möchten, dass die motorischen Fertigkeiten und auch der Orientierungssinn der Kinder wieder zunehmen und so präventiv dazu beitragen können, Unfälle zu vermeiden. Frühzeitig werden die Kinder so an das Ver-

® 21 kehrsgeschehen herangeführt und lernen dadurch gleichzeitig, sich im Verkehrsraum sicher zu bewegen. Das Stadtgespräch: Zu viele Elterntaxis und mangelnde Bewegung spielen bestimmt an allen Schulen eine bedeutende Rolle. Nach welchen Kriterien wurden die teilnehmenden Schulen und vor allem die Pius-Bonifatius-Schule ausgewählt? Kim Nadine Ortmeier: Die Schulen mussten sich aktiv um die Teilnahme an dem Pilotprojekt bewerben. Im Kreis Gütersloh haben sich insgesamt 23 Grundschulen angemeldet, aber nur 5 konnten ausgewählt werden. Bei dem Auswahlverfahren haben wir darauf geachtet, dass möglichst jede Himmelsrichtung des Kreises abgedeckt wird. So wurden Schulen in Halle, Gütersloh, Langenberg, Schloß Holte-Stukenbrock und Rheda-Wiedenbrück ausgewählt. Ebenfalls wollten wir sowohl große als auch kleine Schulen berücksichtigen. Um das Projekt kurzfristig umsetzen zu können, spielen auch die örtlichen Gegebenheiten einen bedeutenden Faktor. Die Pius-Bonifatius-Schule ist die größte teilnehmende Schule, gleichzeitig bietet sie optimale örtliche Voraussetzungen, um die Hol- und Bringzonen gut und sicher einzurichten. Das Stadtgespräch: Sie sprechen von optimalen örtlichen Gegebenheiten der Hol-und Bringzonen. Was können wir uns darunter konkret vorstellen und welche Maßnahmen werden zusätzlich durchgeführt? Kim Nadine Ortmeier: Im Fall der Pius-Bonifatius-Schule werden die Hol- und Bringzonen an 3 Standorten für je ca. 2–3 Autos eingerichtet. Hier können die Eltern kurz anhalten, um das Kind aussteigen zu lassen, damit es eigenständig zur Schule gehen kann. Die Zonen sind durch auffällige Schilder und eine blaue Markierung gekennzeichnet. So erkennen auch weitere Verkehrsteilnehmer sofort den besonders gesicherten Schulweg. Die kurzzeitigen Haltezonen liegen im Umkreis von ca. 300 m der Schule. Die Straßenüberquerungen sind durch eine Ampel oder einen Verkehrshelfer gesichert. Zusätzlich führen die LehrerInnen aller Jahrgangsstufen mit den Kindern das Programm »Verkehrszähmer« durch. Dieses ist ein ganzheitliches Schulwegkonzept für Kinder aller Altersstufen. Es vermittelt ihnen Mobilitätskompetenzen. Hier trainieren die Schulkinder das Zufußgehen und lernen, wie sie eigenverantwortlich am Verkehr teilnehmen können. Das Konzept lässt sich ohne großen Aufwand, aber mit viel Wirkung in den Unterricht integrieren. Die beiden zusammenhängenden Projekte »Lasst uns laufen! Weniger Elterntaxis an meiner Schule!« und »Verkehrszähmer« werden mit Beginn des neuen Schuljahres 2018/19, also Ende August 2018, umgesetzt. Alexander Hüske: Ganz konkret befinden sich die 3 Hol- und Bringzonen der Pius-Bonifatius-Schule an den folgenden Standorten: 1. Südring, beidseitig, auf Höhe der Ampel an der Piuskirche 2. Lümernweg, beidseitig, auf Höhe der Druffelstraße 3. Heinrich-Püts-Straße, auf Höhe des alten Bahnhofs Die ausgesuchten Straßen der Hol- und Bringzonen wurden so ausgewählt, dass sie sich auf dem Arbeitsweg der Eltern befinden und dass die Kinder sicher zur Gehwegseite aussteigen können. Die Eltern sollen nur kurz anhalten, um die Kinder an der Beifahrerseite aus – bzw. einsteigen zu lassen. Hier darf nicht geparkt werden, um die Kinder zur Schule zu begleiten. Nach Schulschluss stehen die Parkplätze wieder den Anwohnern zur Verfügung. Das Stadtgespräch: Die Hol- und Bringzonen entlasten das Verkehrsaufkommen vor den Schulen, doch wie werden die Schüler Innen vorbereitet und begleitet? Kim Nadine Ortmeier: Zum einen wird mit den Kindern dank des Programms »Verkehrszähmer« theoretisch und praktisch, vor allem aber sehr spielerisch und nachhaltig das richtige Verhalten im Straßenverkehr geübt. Aber auch die Gro er Aktionstag SchÜ ler-Salze wann? 17.09.2018 wo? 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