Aufrufe
vor 5 Jahren

Das Stadtgespräch September 2016

  • Text
  • September
  • Rheda
  • Termin
  • Stadt
  • Kreis
  • Kinder
  • Menschen
  • Zeit
  • Haus
  • Altstadtfest

58 seniorenzeitung

58 seniorenzeitung Das Stadtgespräch Auf der Parkbank SIE: Das ist aber auch eine schöne Geste der freiwilligen Helfer, die Jahr für Jahr unseren Flora-Park ehrenamtlich pflegen! Nicht allein, dass sie die Anlagen in Ordnung halten, Unkraut jäten und Abfälle entsorgen, nein: sie produzieren sogar in ihrer Freizeit auch noch Ruhebänke, die nach und nach entlang der Wege und insbesondere der neuen Fahrrad-«Fernstraße« aufgestellt werden, die ja dazu auch noch in beide Richtungen nach Rheda und ins Wiedenbrücker Zentrum verlängert wird ER: Das Bänkebauen ist beispielhaft und ganz im Sinne eines Ehrenamtes der Stadt. Die alten lackierten Drahtbänke sind inzwischen verrostet und vergammelt, kein Wunder in ihrem Alter von schon fast 30 Jahren seit der Eröffnung der Landes- Gartenschau im Jahre 1988 SIE: Man wagt es schon gar nicht mehr, sich darauf auszuruhen. Schließlich will man nicht die Kleidung unnötig verschmutzen. ER: Nach und nach sollen diese alten Bänke durch neue ersetzt werden, und wenn die genauso lange halten wie die bisherigen, dann geht das in Ordnung. Das ist eine gute Investition in die Zukunft unseres Parks, der ja von Jahr zu Jahr immer attraktiver geworden ist. Wechselwirkungen Bei uns in Deutschland werde rund 1,4 Milliarden Arzneimittelverpackungen verkauft, und bei rund 5000 Präparaten sind Wechselwirkungen bekannt. Welche sind es, die negativ auf eine gleichzeitige Einnahme von zwei oder mehreren Arzneien reagieren und welche vertragen sich nicht mit Lebensmitteln? Außerdem: Es empfiehlt sich, zum Einnahmen grundsätzlich Wasser zu verwenden, denn Milch, Saft oder Alkohol können die Wirkung verstärken, schwächen oder sogar total aufheben. Bestimmte Medikamente dürfen überhaupt nicht kombiniert werden, auch nicht mit zeitlichem Abstand. Als zusätzliche Hilfe – und ergänzend zur Verschreibung des Arztes und zur Fachberatung des Apothekers – dient die online – Hilfe unter www.apothekenumschau. de/Magazin Dort erfahren Sie auch, ob ein Wirkstoff bei einer bestimmten Vorerkrankung oder bei einer Schwangerschaft Probleme bereiten kann. Gelesen in ‚Apotheken Umschau’ Fit & Gesund Legen Sie sich am frühen Nachmittag kurz hin. Das schläfrige Gefühl nach dem Mittagessen bedeutet nicht unbedingt, dass Sie zu viel gegessen haben. Am frühen Nachmittag erreicht der Aufmerksamkeitszyklus einen biologischen Tiefpunkt: ein guter Zeitpunkt für ein Nickerchen. Noch frischer fühlen Sie sich, wenn Sie eine Tasse Tee oder Kaffee trinken, bevor Sie sich hinlegen, rät Dr. Jamie Zeitzer, auf Wach-Schlaf-Zyklen spezialisierter Biologe der Universität Stanford. Denn die anregende Wirkung von Koffein setzt erst mit rund 45 Minuten Verspätung ein. Wer unter Schlafstörungen leidet, sollte sich nach 17 Uhr nicht mehr hinlegen. »Das Einzige, vor dem wir Angst haben müssen, ist die Angst selbst.« Theodor Roosevelt Linsen mit Wurstkörbchen Zutaten für 4 Portionen: 375 g Linsen Salz Pfeffer 1 Bund Suppengrün 2 Zwiebeln 100 g magerer Speck gekörnte Brühe 1 TL Zucker 1 EL Essig 4 große, dicke Mettwurstscheiben mit Pelle 4 Eier Die Linsen waschen und in 1 ¼ l Wasser 50 Minuten kochen. Erst dann Salz und den Pfeffer zugeben. Das Suppengrün putzen. Die Zwiebeln schälen und kleinschneiden. Den Speck würfeln, dann in einer Pfanne auslassen, die Zwiebeln darin glasig braten. Das Suppengrün zugeben und kurz mit anschmoren. Dann alles zu den Linsen geben und noch 10 Minuten kochen lassen. Zum Schluss mit gekörnter Brühe, Zucker und Essig kräftig abschmecken. Die Suppe dann in eine feuerfeste Terrine umfüllen und im vorgeheizten Backofen warm stellen. Inzwischen die Wurstscheiben in einer Pfanne so lange erhitzen, bis sie sich wölben. Dann herausnehmen und auf die Linsen legen. In jedes Wurstkörbchenein rohes Ei füllen und 10 Minuten bei 200 Grad (Gas: Stufe 3) im Backofen überbacken. Dann servieren und Salzkartoffeln dazu reichen. Gribichesauce Zutaten für 8 Portionen: 4 Eier hartgekocht 1 Gewürzgurke 1 Bund Schnittlauch 1 Zwiebel 1 EL Essig Salz 3 EL Öl Gepellte Eier, Gurke, gewaschenen Schnittlauch und die geschälte Zwiebel kleinschneiden, dann mit Essig und Salz mischen. Zum Schluss das Öl zugeben und noch einmal abschmecken. Westfälische Rezepte (gesammelt von Margret Kohler) Impressum Seniorenzeitung Verantwortlich für den Inhalt ist der Seniorenbeirat der Stadt Rheda-Wiedenbrück. Ständige Mitarbeit: Christa-Maria Bank, Margret Kohler, Vroni Korsmeier, Hans Dieter Wonnemann Koordination: VHS Reckenberg-Ems, Arnold Bergmann

seniorenzeitung 59 Neues vom SoVD Reha – Verordnen wird einfacher SoVD begrüßt Neuregelungen bei der medizinischen Rehabilitation Beim Verordnen medizinischer Rehabilitationsmaßnahmen gilt seit dem 1. April eine neue Richtlinie. Die Änderungen fallen zugunsten der gesetzlich krankenversicherten Patientinnen und Patienten aus. Der SoVD begrüßt den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Der G-BA ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland. Er bestimmt die Richtlinien den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und legt so fest, was die Kassen erstatten. Mit seiner Reha-Richtlinie änderte sich zum 1. April einiges. Unter anderem werden die besonderen Belange von Menschen mit Behinderung mehr berücksichtigt. So sollen das Wunsch- und Wahlrecht bei der Beratung und Bewilligung sowie die Frage der Barrierefreiheit einer Reha-Einrichtung künftig mehr Gewicht haben. Außerdem wurde das ganze Verfahren vereinfacht. Es ist nur noch ein- statt zweistufig: Der Arzt muss nicht mehr erst auf einem Extraformular prüfen lassen, ob die GKV leistungsrechtlich zuständig ist, sondern kann die Reha direkt auf einem Formular verordnen. Überdies kann nun jede Vertragsärztin und jeder Vertragsarzt die Reha verschreiben, wenn sie oder er diese für notwendig hält. Bisher durften das nur »Verordnungsfähige« die eine rehabilitationsmedizinische Qualifikation und Genehmigung erworben hatten. Ob die Kasse die Reha bewilligt, ist unbeeinflusst. Doch Anträge werden einfacher, schneller – was der SoVD gutheißt. Wohngeld angehoben Sechs Jahre lang wurde das Wohngeld nicht erhöht. Jetzt steigt es wieder deutlich: Ein Zwei-Personen-Haushalt erhält im Schnitt 71 Euro mehr. Die Anhebung erfolgt bei bereits bewilligten Wohngeldanträgen automatisch. Ausgeschlossen vom Wohngeld sind Menschen, die Transferleistungen wie Hartz IV oder Grundsicherung erhalten. gelesen in der SoVD Zeitung Ausgabe 01/16 Erna und Berta »Du bist doch so allergisch gegen Klatsch. Da-zu hab ich kürzlich in einer Sendung von »Planet-Wissen« gehört, dass es ein allgemeines menschliches Anliegen ist über andere zu reden. Und dass es ein Gefühl der Zusammengehörig-keit vermittelt, wenn man miteinander den Nächsten bespricht, solange es nicht bösartig ist.« »Ach, wenns ja noch was Gescheites wär, aber da kommt – vor vielen Jahren – meine linke Nachbarin zu mir um unser Telefon zu benutzen, und lässt sich dann bei der rechten Nachbarin darüber aus, dass ich den Apparat nicht sauber genug geputzt hätte. Das ist doch einfach nur blöd.« »Na klar. Ist aber auch kein Zeichen besonderer Klugheit, wenn die eine dir erzählt, was die andere über dich gesagt hat.« »Wie auch immer, ich kann mir bessere Themen vorstellen als das Leben oder die Gewohn-heiten anderer Leute.« »Du siehst immer nur die persönliche Kränkung. Sei doch mal Gönner. Die Leute müssen doch was zu reden haben. Worüber sollen sie denn reden, wenn nicht über den lieben Nächsten?« »Ist ja gut, trotzdem hört es sich in meinen Ohren immer grauslig an, wenn zum Beispiel Nachbarn übereinander herziehen. Als ob sie sich am liebsten gegenseitig an die Gurgel gehen würden. Der andere wird als der faulste Mensch unter der Sonne bezeichnet, der im Gegensatz zum Erzähler überhaupt nicht verdient, was er ist oder hat. Das versteh ich so gar nicht. Nach gönnen-können klingt das jedenfalls nicht. Eher nach Missgunst. Und weil mir bei so negativem Denken immer schrecklich unwohl ist, kann ich mir gar nicht vorstellen, dass andere Menschen sich dabei wohlfühlen. Da lass ich mir doch lieber Oberflächlichkeit nachsagen und versuche, an die drei L zu denken: leben, lieben, lachen.« »Wir wissen ja, Humor ist, wenn man trotzdem lacht.« Angst Ist unsere Zeit dazu angetan, Angst zu haben? Angst vor der Gegenwart, Angst vor der nächsten Zukunft, Angst vor einem imaginären Feind? Wer ist frei vor dieser Furcht vor dem, was da kommen könnte? Es stellt sich hier unweigerlich die Frage: Was tun mit der Angst? Geben wir ihr nach? Lassen wir zu, dass die Angst unser Denken und Handeln bestimmt? Oder treten wir ihr entgegen? Einfach gesagt: Haben wir Angst oder hat die Angst uns? Die Ruhe bewahren – eine Fähigkeit, die wir in 2016 dringend benötigen. Ist es nicht ein Zeichen von Klugheit und Besonnenheit, wenn wir uns den eigenen Ängsten stellen und eine mutige Antwort finden: »Wir machen weiter und lassen uns nicht beirren. Niemand zwingt uns durch Angst etwas auf, was wir nicht sind und was wir nicht wollen. Wir bewahren die Ruhe und tun, was wir tun können. Vor allem verlieren wir nicht die Nerven!« Mark Twain sagt dazu: »Am meisten Sorgen habe ich mir um die Dinge gemacht, die niemals eingetreten sind.« Caritas. menschlich sein muss!

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

© 2020 lokalpioniere
Impressum / Datenschutz