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Das Stadtgespräch September 2016

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28 Das

28 Das Stadtgespräch Befallener Buchsbaum im Rhedaer Vorgarten DIE BUCHSBÄUME STERBEN Schluss mit schön Eine Straße der Verwüstung zieht sich durch Rheda-Wiedenbrück: Jahrelang verlässlich grün und saftig, sind jetzt ganze Flächen der Buchsbäume braun-gelb. Wenn man es merkt, ist es schon zu spät, denn der Buchsbaumzünsler arbeitet sich von innen nach außen. Sei- ne Raupe frisst zunächst im Inneren der Pflanze Blätter und Rinde, so dass ganze Triebe absterben. Erst wenn der Buchsbaum dann auch außen sichtbar braun geworden ist, bemerkt man den Schaden – wenn es schon zu spät ist. Also muss man ihn schon vor den sichtbaren Schäden aufspüren, indem man schon die gesunde Pflanze auseinanderfächert und ihr Inneres gründlich nach der etwa fünf Zentimenter großen grün-gelben Raupe mit schwarzen Punkten und Streifen durchsucht: Man sammelt die aus jedem Buchsbaum ab und entsorgt sie im Hausmüll. Das sollte man an mehreren Tagen aufeinander wiederholen, denn der Zünsler ist sehr hartnäckig und kann bis zu vier Generation hervorbringen. Oft findet man die farblich gut getarnten Tiere allerdings nicht und sieht nur ihr Gespinst für die Verpuppung, das wie dichte Spinnweben zwischen den inneren Trieben hängt und die Suche ebenso wie Spritzmaßnahmen erschwert. Starkes Schütteln und ein harter Wasserstrahl kann helfen, damit die Raupen von der Pflanze fallen und die Nester komplett heraus genommen werden können. Danach sollte man vorsorglich ein Pflanzenschutzmittel mit einem starken Strahl nach innen spritzen, denn der Zünsler verlässt einen gastfreundlichen Garten mit vielen Buchsbäumen in der Regel nicht freiwillig. Mit dem Wegschneiden der kahlen Stellen kann man warten: Falls die Rinde noch nicht befressen wurde, könnten die Triebe wieder ausschlagen. Oder man arrangiert sich mit dem gesunden Restbestand, der übrig bleibt, wenn man Glück hat, und mit einem neuen Schnitt zwar anders aussieht, aber immerhin erhalten werden kann. Das ist einen Versuch wert, bevor aus kostbaren Hecken und geformten Buchsbäumen unansehnlich durchlöcherte Stümpfe werden. Also freuen Sie sich nicht zu früh, wenn Sie einen weißen Schmetterling mit schwarz-braunen Rändern durch Ihren Garten flattern sehen: Dann ist der Schädling auch bei Ihnen eingeflogen und sucht in Ihren Buchsbäumen ein gastliches Zuhause. SONDERVERKAUF Samstag, 17. September von 9.00 bis 13.00 Uhr an der Nonenstraße 12 in Rheda-Wiedenbrück (gegenüber COR Fabrikgelände) TAG DER VEREINE 24. SEPTEMBER, 12 UHR THEATERPLATZ WWW.MICHAELISWOCHE.DE COR.DE

29 »Hoverboards« verboten auf dem Bürgersteig STEHEND DURCH DIE STADT Surfen auf zwei Rädern Erstkontakt Rheda, Berliner Straße, Ecke Schulte-Mönting-Straße. Nichtsahnend biegt man um die Ecke und sieht die eines der neuen Spielzeuge der bewegungsarmen Technikfreaks auf sich zu rollen. Drei Teenager, steif wie Salzsäulen, gleiten bewegungs- und geräuschlos an einem vorbei. Die Szenen sieht so aus, als würden unsichtbare Hände drei auf jugendlich gekleidete Teenies durch die Stadt schieben. Ihr Transportmittel – ein Ein-Personen-Fahrzeug. Links und rechts der Füße jeweils ein Rad in Pizzagröße. Dazwischen ein Standbrett, das ist alles. Der Kontakt dauert nur kurz, denn schon sind die drei Salzsäulen um die Ecke Richtung Parkdeck verschwunden. aus und sind deutlich billiger als ihre großen Brüder. Wer auf ihnen gleiten will, muss gut üben. Am besten, man rüstet sich wie beim Skaten oder Rollschuh fahren mit Gelenkschützern und Helm. Denn gesteuert werden die Dinger durch Gewichtsverlagerung. Lehnt man sich (Vorsicht!) nur etwas nach vorn, rollt das Board nach vorn. Zurücklehnen = Rückwärts, Nach Links lehnen... Anfangs ist das Üben, zumindest in der Öffentlichkeit etwas peinlich. Neulinge machen da schnell den Eindruck eines Betrunkenen, der das Gleichgewicht nicht halten kann. Nach einige Übungsstunden klappts dann aber und man kann cool als Säule durch den Gegend fahren. CHRYSANTHEMEN- BUSCH Ganz dicker Busch mit 40–45 cm Ø, 2, 19 cm Topf-Ø (ohne Deko), versch. Farben, je STüCK 99 4,99 Was ist das denn? Die Recherche im Netz geht schnell. »Hoverboards« werden die Dinger genannt. Sie sind so was wie die »Segways« für Arme. Segways kennen wir zum Beispiel aus dem Fernsehen. Auch auf Flughäfen oder in Messenhalle rollen eilige Mitarbeiter auf den »Segways« von A nach B. Segway = Zwei Räder ein Standbrett und ein Lenker zum festhalten. Kleine Brüder Die Hoverboards, auch »E-Boards« genannt, kommen ohne Lenker Nicht öffentlich Apropos durch die Gegend fahren. Hoverboards dürfen nicht auf öffentlichen Plätzen, Straßen oder Gehwegen etc. benutzt werden. Sie gelten als Kraftfahrzeuge und brauchen deshalb eine Zulassung. Die gibt es bisher aber nicht. Auch in Großbritannien gilt ein solches Fahrverbot auf öffentlichen Straßen. Wer trotzdem fährt, wie unsere drei Rhedaer Freunde, riskiert ein Bußgeld. Also, schön zuhause »Hovern« und nicht Reporter auf dem Bürgersteig erschrecken... 30% AUF ALLE - ARTIKEL 50% AUF ALLE ROSEN Gartencenter Setzer GmbH · Feldstraße 1 · Rheda-Wiedenbrück Tel. 05242/44413 · gartencenter-setzer@t-online.de www.gartencenter-setzer.de Mo–Fr 8.30–18.30 Uhr · Sa 8.30–18.00 Uhr · So 11.00–16.00 Uhr

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