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Das Stadtgespräch Rheda-Wiedenbrück Ausgabe Januar 2020

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Die Januar Ausgabe vom Stadtgespräch.

entsprechend kritisch.

entsprechend kritisch. »Homöopathische Arzneimittel unterliegen wie alle anderen Arzneimittel den Kontroll- und Überwachungsmechanismen des europäischen und deutschen Arzneimittelrechts. Im Rahmen von Zulassung und Registrierung werden Qualität, Sicherheit und Unbedenklichkeit geprüft. Durch den Status der Apothekenpflicht stellt der Gesetzgeber sicher, dass eine sachgerechte und indizierte Anwendung im Rahmen einer heilberuflichen Beratung durch den Apotheker erfolgt«, heißt es von Seiten des Unternehmens. 1 Das Foto zeigt beispielhaft einige homöopathische Arzneimittel verschiedener Hersteller. den vergangenen Jahren deutlich angestiegen ist. Die Nachfrage der Kunden steige immer weiter und das zu Recht, ist das gesamte Team der Apotheke überzeugt. Vor allem bei jungen Familien, die ihren Kindern ungern starke Medikamente verabreichten, sowie Schwangeren, die nur wenige Mittel risikofrei einnehmen dürften, aber auch bei chronisch Erkrankten, die mitunter einen hohen Leidensdruck durch die Einnahme zahlreicher Arzneien hätten, berate man gern, wie sich die Behandlung mit Homöopathie unterstützen lasse. Produktion unterliegt Arzneimittelrecht Das Rheda-Wiedenbrücker Unternehmen Pflüger steht seit sieben Jahrzehnten für die Herstellung von homöopathischen Arzneimitteln. Vor allem die Schüßler Salze sind ein Begriff, aber auch zahlreiche so genannte Komplexmittel werden dort unter strengen Auflagen produziert. Eine mögliche Aberkennung des Arzneimittelstatusses sieht man dort Freie Wahl ist Bürgern wichtig Die Forderung des jungen Grünen-Politikers Tim Niclas Demisch, homöopathische Mittel nicht mehr als Kassenleistung zuzulassen, kommentiert Pflüger wie folgt: »Durch den Vorstoß würde die Grundlage eines freiheitlichen und demokratischen Gesundheitswesens ins Wanken geraten. Hier sollte der Wille der Bevölkerung berücksichtigt werden! Die jüngste repräsentative Befragung zur Homöopathie widerspricht der Forderung von Herrn Demisch: 75 Prozent der Menschen in Deutschland wünschen sich demnach, integrativ behandelt zu werden (Quelle: Kantar TNS, 2018, Anm. d. Redaktion: Kantar TNS ist ein Marktforschungsinstitut). Laut Kantar ist es der großen Mehrheit der Deutschen (80 Prozent) wichtig, bei der Wahl ihrer Therapie und Arzneimittel mitentscheiden zu können. 66 Prozent der Befragten wollen in der Apotheke frei zwischen Medikamenten aus der Schulmedizin und der Naturmedizin bzw. Homöopathie wählen können«. Diskussion steht in keinem Verhältnis Dass homöopathische Arzneimittel kaum einen Kostenfaktor im System der gesetzlichen Krankenkassen darstellen, bekräftigt Pflüger mit Zahlen. »Lediglich 0,03 Prozent der GKV-Ausgaben gehen zu Lasten der Homöopathie und damit der Solidargemeinschaft oder wie kürzlich die Barmer twitterte: ›Von 100 ausgegebenen Euro entfällt 1 Cent auf die Homöopathie‹. Die Wucht der Diskussion steht in keinem Verhältnis zu den tatsächlichen Kosten«. %%%%% BESSER SCHLAFEN SPARWOCHEN! 25 Jahre Besser schlafen! Matratzen Daunenbetten Kissen bis zu 50 REDUZIERT! ERT! Auch Überbreiten: Lieferung + Entsorgung gratis % 40 Das Stadtgespräch

D Richtfest beim Röttekenpalais Das zweite Schloss von Rheda (Kem) So schwärmte Maximilian Fürst zu Bentheim-Tecklenburg beim Richtfest der Bau- und Sanierungsvorhaben zwischen Pixeler Straße und Röttekenstraße. Er könnte Recht behalten: Im neuen Glanz strahlt das rund 200 Jahre alte Rötteken-Palais, ein Bauwerk aus dem Klassizismus, sowie die angrenzende Remise. Sie erhält zur Pixeler Straße eine neue Fassade. Zur Röttekenstraße öffnet sich jetzt auch der Blick auf das Palais durch einen breiten Innenhof, dem so genannten »Kavaliershof«, wie der Bauherr launig anfügte. Durch eine entsprechende Bepflanzung soll er einer Allee gleichen. Zwei neue Wohnhäuser schließen den Hof zu den Seiten ein. Sie ordnen sich von der Kubatur dem Hauptgebäude unter. Mit flachem Walmdach, Holzfenstern und ihrer Form entsprechen sie zugleich einer modernen Interpretation des im Zentrum stehenden Palais. Ansprechende Grünflächen sollen das gesamte Ensemble einschließen. »Die Kleinteiligkeit des Objekts fügt sich hervorragend in das Viertel ein«, lobte Baudezernent Stephan Pfeffer das Projekt. »Die Mieter werden nach den Sommerferien 2020 einziehen können«, kündigte Bauunternehmer André Gosemärker an. In den beiden Neubauten entstehen acht cirka 80 1 Zimmermann Hubert Kleinegesse, Maximilian Fürst zu Bentheim-Tecklenburg, Marissa Fürstin zu Bentheim-Tecklenburg qm große Wohnungen – im Erdgeschoss sind sie barrierefrei. Das Palais selber enthält in der oberen Etage eine 236 qm große Wohnung. Die darunter liegende Wohnung ist kleiner. Das Investitionsvolumen liegt im unteren einstelligen Millionenbereich, berichtete Projektmanagerin Heike Briese. Der Dank des Bauherrn galt allen Handwerkern, der Stadt für die kooperative Zusammenarbeit sowie den Architekten Mirko Moch und Wolfgang Hillemeyer. Ob ein Traum eine Illusion bleibt, entscheidet das Handeln. Wir gestalten Lebens(t)räume Das Geno-Team bedankt sich für die angenehme Zusammenarbeit und wünscht Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2020. Das Stadtgespräch 41

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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