Aufrufe
vor 1 Jahr

Das Stadtgespräch Rheda-Wiedenbrück Ausgabe Januar 2020

  • Text
  • Beispielsweise
  • Beiden
  • Weihnachten
  • Stadthalle
  • Zeit
  • Ebenfalls
  • Dezember
  • Januar
  • Menschen
  • Stadt
Die Januar Ausgabe vom Stadtgespräch.

S Städtische

S Städtische Gesamtschule Rheda- Wiedenbrück setzt auf Solidarität »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage« Irene und Lenau sind zwei völlig unterschiedlich aussehende Mädchen. Auf der Bühne bildeten sie ein harmonisches Tanz-Duo. Jeder sieht: Sie passen so wunderbar zusammen – genauso wie alle Schülerinnen und Schüler der städtischen Gesamtschule Rheda-Wiedenbrück. Sie waren nur einer der vielen Programmpunkte der Feierlichkeiten an der Gesamtschule am vergangenen Donnerstag, als diese mit dem Titel »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage« ausgezeichnet wurde. Es war ein buntes Treiben in der Mensa am Standort Rheda und in der Sporthalle am Standort Wiedenbrück. Und genau das war auch die Intention der Organisatoren. Es sollte bunt sein, bunt und vielfältig. Mit Sprüchen auf bunt bemalten Plakaten gegen Rassismus, gegen Gewalt, gegen Ausländerfeindlichkeit und Hass lief die gesamte Schülerschaft den »Weg der Toleranz« entlang und nahm an der Feier teil. Auf Kartons geschriebene negative Äußerungen, Beleidigungen und Vorurteile symbolisierten eine »Mauer der Diskriminierung«; eine Mauer, welche sich zwischen Menschen aufbaut, aber an dieser Schule keine Chance hat. Etliche SV-Schülerinnen und Schüler hatten als Initiatoren das Projekt angestoßen und die gesamte Schulgemeinschaft gebeten mitzumachen. In verschiedenen Projekten hatten sich Kinder und 1Sabine Heidjann vom Netzwerk »Aktion Courage e. V.« (2.v.r.) überreicht der Initiativgruppe die Auszeichnung. Jugendliche mit Themen rund um Ausgrenzung und Vorbehalte beschäftigt. Die Schüler und Lehrer der Schule sprechen sich gegen Rassismus und Diskriminierung und für Solidarität und Courage untereinander aus! Die Titelverleihung an die Initiativgruppe besiegelt die Vereinbarung. 16 Das Stadtgespräch

D Bildband würdigt Künstler Die Wiedenbrücker Maler Georg und Eduard Goldkuhle Der Vater Georg Goldkuhle (1849– 1900), der als eine Art »Wunderkind« schon als Jugendlicher große Aufträge erhielt, und sein Sohn Eduard Goldkuhle (1878– 1953) erhielten jetzt in dem fünften Band aus der Reihe »Vergessene Künstler« der Autoren Brigitte und Rolf-Jürgen Spieker erstmals die verdiente Würdigung. Es waren nämlich diese beiden Künstler, die mitentscheidend waren für den mehr als 70 Jahre dauernden Erfolg der sogenannten »Wiedenbrücker Schule« bis weit über die nähere Region hinaus. Trotz vieler Verluste sind ihre beiden Namen fest mit bestimmten Arbeiten verbunden: Dazu gehören beispielsweise Georg Goldkuhles seit 140 Jahren erhaltene Medaillons im sauerländischen Schönholthausen und seine 120 Jahre alten Malereien in Neheim. Seine Kunst der Farbgestaltung und Vergoldung lassen die weit mehr als 100 Jahre alten Wieden- brücker Altare in (Büren-)Brenken, Erwitte, Herford und (Rüthen-)Langenstraße heute noch prachtvoll wirken – wie auch seine großformatigen, bilderreichen Kreuzwege in Paderborn, Bochum und Köln. Eduard Goldkuhles Altäre, die er wie sein Vater in der Regel gemeinsam mit Wiedenbrücker Werkstätten schuf, stehen unter anderem in Altenbeken, Dortmund und Paderborn-Dahl. Besonders bemerkenswert sind seine im Laufe von 30 Jahren entstandenen Kirchenausmalungen, von denen einige nach Jahrzehnten der Übermalung wiederentdeckt und aufwändig restauriert wurden. Dazu gehören besonders die Ausmalungen im Hamburger Mariendom und in der Verdener Propsteikirche. Außerdem kommen Raumgestaltungen an westfälischen Standorten wie Bad Driburg, Kamen-Heeren und Paderborn-Dahl hinzu. Von den vielen Arbeiten dieser beiden Künstler in der näheren Umgebung ist leider nur der Kreuzweg in der Rietberger Franziskanerkirche erhalten. Der Hardcover-Band in edler Ausstattung ist in allen hiesigen Buchhandlungen erhältlich. 7Bei der Präsentation des von Brigitte und Rolf-Jürgen Spieker herausgegebenen Bandes über die Künstler Georg (abg. Gemälde) und Eduard Goldkuhle aus der sog. »Wiedenbrücker Schule« war der Inhaber der heutigen Firma, Klaus Goldkuhle, zugegen. Neu JETPEEL Das innovative Hautverjüngungssystem schießt mit 720 km/h aus mikroskopisch kleinen Düsen ein Wirkstoffgemisch in die Haut. Sie ist berührungsfrei, Nadelfrei und tiefenwirksam. JetPeel verbessert in kürzester Zeit Ihr Hautbild sichtbar. Kosmetische Behandlungen Medizinische Fusspflege Nageldesign Tanja Dyck-Schwaninger Oelder Str. 10 / 33378 Rheda-Wiedenbrück 05242.59 82 55 / www.hautundrein.de Verschenken Sie Schönheits- Gutscheine zu Weihnachten, die unter die Haut gehen. Das Stadtgespräch 17

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

Das Stadtgespräch Ausgabe Dezember 2020
Das Stadtgespräch Ausgabe Oktober 2020
Das Stadtgespräch Ausgabe September 2020
Das Stadtgespräch August 2020
Das Stadtgespräch Ausgabe Juli 2020
Das Stadtgespräch Juni 2020
Das Stadtgespräch für Rheda-Wiedenbrück Ausgabe März 2020
Das Stadtgespräch Rheda-Wiedenbrück Ausgabe Februar 2020
Das Stadtgespräch Dezember 2019
Das Stadtgespräch November 2019
Das Stadtgespräch Oktober 2019
Das Stadtgespräch September 2019
Das Stadtgespräch August 2019
Das Stadtgespräch Juli 2019
Das Stadtgespräch Mai 2019
Das Stadtgespräch Ausgabe Januar 2021
Das Stadtgespräch Dezember 2015
Das Stadtgespräch November 2015
Das Stadtgespräch Oktober 2015
Das Stadtgespräch September 2015
© 2020 lokalpioniere
Impressum / Datenschutz