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Das Stadtgespräch Rheda-Wiedenbrück Ausgabe Januar 2020

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Die Januar Ausgabe vom Stadtgespräch.

K Klimanotstand

K Klimanotstand Klimagerechte Stadtentwicklung »Wir wollen machen!«, das sagte Henrika Küppers bei der Begründung des CDU-Prüfantrags »Klimagerechte Stadtentwicklung«. Die im Antrag der Christdemokraten aufgeführten Projekte zum kommunalen Klimaschutz sollen durch die Stadtverwaltung auf ihre Umsetzbarkeit und Kosten-Nutzen-Bilanz überprüft werden. Zu den von der CDU angesprochenen Projekten gehören beispielsweise das Energiemanagement in den öffentlichen Gebäuden, das Mobilitätsmanagement und die klimaneutrale Energieversorgung. Zu den Maßnahmen für den Klimaschutz und die Reduzierung von Treibhausgasemissionen soll die Stadtverwaltung dem Rat halbjährlich Bericht erstatten. Der Bau-, Stadtentwicklungs-, Umwelt- und Verkehrsausschuss (BSUV) nahm den Antrag mit den sechs CDU-Stimmen an – bei fünf Enthaltungen von FDP, Bündnisgrünen und SPD. Kritik Hermann Heller-Jordan (Bündnisgrün) monierte das Verhalten der Stadtverwaltung: »Wir finden es nicht in Ordnung, dass die Stadtverwaltung den 3 Beim Klimaschutz dabei: Uwe Henkenjohann, Michael Pfläging, Aysegül Winter, Georg Effertz Last minute! Überraschen Sie Ihre Lieben mit einem Gutschein vom Lesezirkel! Wir wünschen schöne Weihnachten und ein gesundes neues Jahr ! • Sie sparen bis zu 50% gegenüber dem Kiosk-Preis • Keine langfristige Vertragsbindung. • Durch eine umweltfreundliche Mehrfachnutzung besteht auch die Möglichkeit Zeitschriften 1, 2 oder 3 Wochen nach Erscheinen wesentlich günstiger zu erhalten. 05242 – 9089177 Hauptstraße 21 Rheda-Wiedenbrück Gutschein ************************************* 14 Das Stadtgespräch

7 (V. l.) Lara Moenikes, Sonja von Zons im Juni vorgelegten Bürgerantrag zum Klimanotstand nun abermals hinten anstellt«. Auch Marco Sänger (SPD) sprach sich für eine umgehende Weiterbearbeitung des Antrags aus. Klimanotstand Der BSUV hatte die Stadtverwaltung bereits im Juli beauftragt das Thema »Klimaschutz« zu bearbeiten und über das Ergebnis zu berichten. Ausgangspunkt war ein Bürgerantrag zur Ausrufung des Klimanotstandes und ein Antrag der Lokalen Agenda 21. Mit dem vielen Städten weltweit ausgerufenen Klimanotstand verpflichtet sich eine Kommune bei allen Entscheidungen die Auswirkungen auf das Klima zu berücksichtigen und wenn immer möglich, jene Entscheidungen prioritär zu behandeln, welche den Klimawandel oder dessen Folgen abschwächen. Die weitere Beratung erfolgte nunmehr am 5. Dezember. Volksmeinung Auf einer von Sonja von Zons geleiteten öffentlichen Veranstaltung der Bündnisgrünen im Historischen Rathaus forderte eine große Mehrheit der über fünfzig Besucher viel größere Anstrengungen gegen den Klimawandel. Lara Moenikes appellierte an die Anwesenden, dass jeder bei sich selber anfangen könne: viel weniger Auto fahren, die Reisen mit dem Flugzeug und die Teilnahme an Kreuzfahrten einschränken – auch weniger Fleisch essen. Den Einwand, dass die Bemühungen für den Klimaschutz auf nationaler Ebene kaum etwas bringen, weil Deutschland doch nur zu zwei Prozent an der Erderwärmung durch die Treibhausgase beteiligt sei, ließ die große Mehrheit nicht gelten. Ihr Argument: Deutschland müsse eine Vorreiterrolle übernehmen. LiA Pflege - Hausgemeinschaft „Sitt op de Deel” Wasserstrasse 17-19 Das Stadtgespräch 15

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