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Das Stadtgespräch Rheda-Wiedenbrück Ausgabe Februar 2020

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Viel Spaß beim digitalen Lesen der Februar-Ausgabe vom Stadtgespräch.

Buchtis Neue Krimis ohne

Buchtis Neue Krimis ohne Superhelden Im Grunde weiß ich gar nicht, warum ich so fasziniert von Krimis bin. Die Verkaufszahlen und die Zuschauerzahlen beim Fernsehen zeigen, dass ich weit davon entfernt bin, das alleine so zu empfinden. Tatsächlich erleben möchte man solche Situationen natürlich nicht, aber das Gruseln gehört natürlich zu einem Krimi dazu. Und vielleicht geht es auch darum, die eigenen Alpträume wieder zu finden und beim Lesen irgendwie zu verarbeiten. Doch genug mit der Küchenpsychologie. Im Folgenden stellen wir neue Kriminalromane vor, die anders als Erfolgsromane, in denen nahezu übermenschliche Helden wie Jack Reacher Fälle lösen, von normalen Situationen ausgehen, die dann von ganz normalen Menschen gelöst werden. Cafe &Restaurant Jeden Mittwoch im Februar Kalbstafelspitz an Meerrettichrahmsauce mit Karotten-Lauchgemüse und Apfel-Kartoffelpürée Zum Preis von 21,50 € p.P. Jeden Donnerstag im Februar Roastbeef an Zwiebelsauce mit Speckbohnen und Potthucke Zum Preis von 23,50 € p.P. Am 14. Februar ist Valentinstag! Wir begrüßen Sie mit einem prickelnden Apéritif. Unsere Live-Musik mit Piano und Gesang wird Ihnen von 19.30 - 21.30 Uhr dargeboten. Nähere Informationen unter www.emshaus.de oder telefonisch unter 05242-40 60 400. Mi. bis Fr. von 18 – 22 Uhr |Sa. Café ab 15 Uhr | Küche von 18 – 22 Uhr So. Café durchgehend geöffnet | Küche von 12 – 14 Uhr & 18 – 22 Uhr Montag und Dienstag Ruhetag oder nach Vereinbarung. Nähere Informationen auf unserer Internetseite oder telefonisch. Emshaus Rheda | Gütersloher Straße 22 | Tel. 40 60 400 | www.emshaus-rheda.de Torkil Damhaug »Der Kreis aller Sünden« Man könnte tatsächlich meinen, das Düstere skandinavischer Krimis kann nur mit den langen Wintermonaten zusammenhängen, an denen zumindest im Norden selbst mittags das Licht nicht reicht, um eine Zeitung lesen zu können. Aber ich denke, dass heutzutage noch ein zweiter Faktor hinzu kommt: Den Skandinaviern geht es zu gut! Denn die materielle Unbekümmertheit einer Wohlstandsgesellschaft läuft Gefahr, die menschlichen Abgründe zu ignorieren. Der Romanautor Torkil Damhaug, eigentlich studierter Mediziner und Psychiater, weiß die Untiefen der menschlichen Seele auszuloten. Auch in seinem neuen Roman, der den Rivertonprisen, den renommiertesten norwegischen Krimi-Preis erhielt, schafft es Damhaug wieder, einen vielschichtigen psychologisch schlüssigen Thriller aufs Papier zu bringen. Zur Story: 1978 kommt im norwegischen Hammerdal ein Arbeiter einer Fabrik für Dachpappe auf tragische Weise zu Tode. 38 Jahre später wird der Ort erneut zum Schauplatz des Grauens, denn Ausgerechnet im Keller jener längst stillgelegten Fabrik schließen vier Jugendliche über Nacht einen Klassenkameraden ein, der ihnen auf die Nerven geht. Morten Nitter, den alle nur Streuner nennen, sollte eigentlich nur ein paar Stunden eingesperrt sein, weil er seine Klassenkameraden belauscht hat. Doch durch eine Verwechslung gehen die davon aus, dass sich Morten selbst befreien konnte. Dem ist jedoch nicht so, er bleibt die ganze Nacht weggeschlossen. Und die frostigen Temperaturen sorgen dafür, dass der ohnehin labile und schwache Morten beinahe ums Leben kommt. Wie es der Zufall will, wurde Mortens Vater, ein verurteilter Ritualmörder, eben auf Bewährung entlassen. Kurz darauf sind zwei der Jugendlichen tot, von einem Mädchen fehlt jede Spur. Das sieht zunächst nach einem klaren Fall aus, wobei die Betonung auf zunächst liegt, wie der ermittelnde Kommissar Björn Lindbekk einsehen muss, der eigentlich einem großen Drogentransport auf der Spur ist. Erschienen bei Knaur, 591 Seiten, 14,99 Euro. 46 Das Stadtgespräch

Fiona Barton »Der Trip« Die gelernte englische Journalistin Fiona Barton trifft den Alptraum aller Eltern gerade erwachsenen gewordener Kinder voll auf den Punkt. Es geht um das, was heute gap year, also Jahr in der Lücke zwischen Schule oder Uni und Beruf, genannt wird. Bevor sich die jungen Leute ins Arbeitsleben stürzen, gönnen sie sich erstmal eine Auszeit. So auch die beiden Freundinnen Alex und Rosie. Die jungen Engländerinnen, die nicht so gut befreundet sind, wie es zunächst den Anschein hatte, reisen nach ihrem Abitur nach Bangkok. Dort verschwinden spurlos. Die Polizei scheint machtlos. In ihrer Verzweiflung benachrichtigen die Eltern der Mädchen die Reporterin Kate Waters, die ausgesprochen erfolgreich immer auf der Jagd nach einer guten Story ist. In diesen Fall schaltet sie sich allerdings aus ganz persönlichen Gründen ein. Denn auch ihr eigener Sohn ist seit zwei Jahren in Thailand unterwegs, lässt aber kaum von sich hören – trotz all der modernen Kommunikationsmöglichkeiten. Als man nach dem Brand in einem Hostel in Bangkok zwei Frauenleichen findet, gibt es bald traurige Gewissheit. Bei den Toten handelt es sich um die Vermissten Alex und Rosie. Doch damit nicht genug. Kate muss auch noch erfahren, dass beide schon vor dem Brand ums Leben gekommen sind. Und das, obwohl die beiden Achtzehnjährigen kerngesund waren und auch mit Drogen nichts zu tun hatten. Der einzige Zeuge des Brandes liegt mit schweren Brandwunden im Krankenhaus, ein junger Mann, der im selben Hostel gewohnt hatte: Kates Sohn. Irgendwie scheint die thailändische Polizei, in deren Fänge man übrigens tatsächlich nicht geraten möchte, davon auszugehen, dass auch der Sohn etwas mit dem gewaltsamen Tod der Mädchen zu tun hat. Erschienen ist der spannende Roman, der so manche Überraschung bereithält, vor wenigen Tagen bei Rowohlt, 512 Seiten, 16 Euro. Luca D’Andrea »Der Wanderer« Die Bergidylle ist auch nicht mehr das, was sie einmal war. Nicht einmal in Nord-Italien, das doch für uns Urlauber das Beste aus zwei Welten vereinigt: die Ordnung der deutschsprachigen Länder und die Leichtigkeit Italiens. Doch auch Südtirol ist eine Gegend, in der durchaus auch Konflikte schwelen. Mit wenig Verständnis und Wohlwollen beobachten die italienischsprachigen Bewohner etwa die Maturafeiern, bei uns würde man das Abi-Feten nennen. Schließlich haben die jungen Leute ihr Abitur zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht in der Tasche und außerdem geht es bei den Maturafeiern ausgesprochen exzessiv zu. Speziell diese eine allerdings, die vor zwanzig Jahren im idyllischen Kreuzwirt stattgefunden hat, ist im kollektiven Gedächtnis geblieben. Denn die junge schöne Erika, die einige stets die narrische Erika nannten, kam dabei zu Tode. Angeblich durch Selbstmord. Das kann ihre mittlerweile zwanzigjährige Tochter Sib, für Sibylle, die die Flippigkeit von ihrer Mutter geerbt hat, nicht so recht glauben. Sie q Rechtsanwalt und Notar Alexander Gromann ist von der Rechtsanwaltskammer Hamm die Berechtigung zuerkannt worden, neben der Berufsbezeichnung Rechtsanwalt und der Bezeichnung Fachanwalt für Arbeitsrecht auch die Bezeichnung Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht zu führen. Rechtsanwalt Gromann berät und vertritt im Handels- und Gesellschaftsrecht u.a. bei Fragestellungen und Streitigkeiten folgender Themenbereiche: • Gründung von Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) und Personengesellschaften (GbR, OHG, KG) • Umstrukturierung von Gesellschaften einschließlich arbeitsrechtlicher Bezüge • Gesellschafterstreitigkeiten • Gestaltung und Änderung von Gesellschaftsverträgen und Geschäftsführeranstellungsverträgen • Streitigkeiten zwischen Geschäftsführern und Gesellschaften (z.B. bei Aufhebungsverträgen und Kündigungen) • Forderungen bzw. Streitigkeiten aus Handelsgeschäft • Handelsvertreterrecht Dianalust 11 33378 Rheda-Wiedenbrück Tel: 05242/43041 info@gsp-rechtsanwaelte.de www.gsp-rechtsanwaelte.de Das Stadtgespräch 47

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