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Das Stadtgespräch Rheda-Wiedenbrück Ausgabe Februar 2020

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Viel Spaß beim digitalen Lesen der Februar-Ausgabe vom Stadtgespräch.

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R Rheda-Wiedenbrücker Energiegenossenschaft e. G. sucht Solarflächen Unzureichender Rückenwind für Windenergie Die Rheda-Wiedenbrücker Energiegenossenschaft e. G. sucht ein Dach für die Errichtung einer Photovoltaik (PV)-Anlage. Das Dach sollte mindestens 250 qm groß sein. Die Vorteile einer entsprechend großen PV-Anlage: Es entsteht kein zusätzlicher Flächenverbrauch. Die Anlage ist ohne großen planerischen Aufwand zu realisieren. Zudem ist die Nutzung von PV-Anlagen dringend notwendig: Ein mit Kohlestrom betriebenes Elektroauto bringt der Umwelt nämlich kaum Entlastung. Darüber hinaus bieten diese Anlagen den Mitgliedern der Energiegenossenschaft die Möglichkeit, sich am Bau größerer Photovoltaikanlagen zu beteiligen und am Ertrag zu partizipieren. Für Ihre Fragen rund um das Thema Immobilie stehen Ihnen Manuela Dreier sowie unser gesamtes Team jederzeit gerne zur Verfügung. ...wenn es sich richtig anfühlt. Die Frage, wie und wo ich wohne, ist definitiv nicht einfach. Mit unserer guten umfassenden Beratung, unserem Verständnis für Ihre persönliche Situation und viel Erfahrung, unterstützen wir Sie auf diesem Weg. Vom Hausverkauf bis zu Ihrem neuen Zuhause. www.skw.immobilien/hausverkauf Für Sie vor Ort. Vereinbaren Sie gern einen Termin für unsere Beraternachmittage in der Kreissparkasse. Rheda: am 1. Dienstag im Monat Wiedenbrück: am 1. Donnerstag im Monat von 14.30 - 18.00 Uhr. Ihre Anprechpartner von der Kreissparkasse Rainer Hagemeister und Marcel Knüwer erreichen Sie in den jeweiligen Geschäftsstellen Jetzt kostenlos bewerten www.skw.immobilien Verändern ist einfachbeste Lage von Wiedenbrück. Neubau von 10 attraktiven Eigentumswohnungen mit nachhaltigem Energiekonzept: KfW55-Standard, Erdwärmepumpe, angenehme Fußbodenheizung. 2x5FH mit geräumigen Dreizimmer-Wohnungen mit Wohnflächen von ca. 98-129 m² inkl. Komfortausstattung, Aufzug, Tiefgarage Kaufpreise ab € 334.700 Ursula Kreft, 05241 / 9215-14, Objekt-Nr.:1571 R/ 1581 R Eine gute Adresse für Ihre Familie in ruhiger Wohnlage von Wiedenbrück. EFH mit Vollkeller auf 764 m² Kauf-GS mit einem schön eingewachsenen Garten, Bj. 1979. Ca. 188 m² top gepflegte Wfl., gemauerter Kamin, KP € 497.000. Verbrauchsausweis, Gas, 127 kWh/(m²a), EEK G Manuela Dreier, 05241 / 9215-18, Objekt-Nr.:3821 G Neubau-ETW in Rheda! Sehr schön aufgeteilte 3 ZKB, WC, Abst., Flur u. sonniger Freisitz. Offener Wohn-/Ess-/Kochbereich. Im OG (ca. 88 m² Wfl.) oder DG (ca. 73 m² Wfl.) eines 3FH. ...perfekt für das Paar mit oder ohne Kind! ab € 234.800 Ursula Kreft, 05241 / 9215- 14, Objekt-Nr.:1578 R KW Haus & Grund Immobilien GmbH Strengerstraße 10 33330 Gütersloh 05241 / 9215 - 0 www.skw.immobilien Bis heute verfügt die ca. 400 Mitglieder zählende Rheda-Wiedenbrücker Energiegenossenschaft e. G. noch nicht über eine PV-Anlage, berichtet Vorstand Hubert Leiwes. »Unsere Genossenschaft würde sich freuen, wenn die Inhaber entsprechend großer Dächer sich bei uns zur Nutzung dieser Flächen für die Stromerzeugung aus Sonnenenergie melden würden«, sagt er weiter. Interessenten können sich gerne unter Ruf 05242-5788802 (AB) bzw. per E-Mail info@rhewie-eg.de melden. Gegenwind bei der Windenergienutzung in Langenberg Die heimische Energiegenossenschaft bemüht sich ebenfalls um einen Standort für die Erzeugung von Ökostrom aus Windenergie im Südosten von Langenberg. Das Projekt bietet eine Kapazität für die Versorgung von rund 2000 Haushalten mit regenerativer Energie. Eine zügige Realisierung scheitert aber bisher am Widerstand der Windkraftgegner, die selbst ein einziges zusätzliches Windrad verhindern. Der Rat der Gemeinde hat deshalb seine Zustimmung zur Genehmigung verweigert, obwohl es in Langenberg nur zwei Windräder gibt. Damit verstößt die Gemeinde gegen die gesetzliche Verpflichtung der Windenergie »hinreichend Raum« zu verschaffen, weshalb die Energiegenossenschaft jetzt diese Genehmigung vor dem Verwaltungsgericht Minden einklagt. In Herzebrock-Clarholz Planverfahren ohne Hindernisse Das Flächennutzungsplan-Verfahren in Herzebrock-Clarholz verläuft hingegen ganz normal: »Wir führen dort erste Gespräche über die Nutzung von Potenzialflächen für die Windenergie-Erzeugung während der Erstellung des Flächennutzungsplanes. Starke regieführende Hände von Windkraftgegnern gibt es hier nicht«, freut sich der Vorstand der Energiegenossenschaft. Ökostrom aus Rheda-Wiedenbrück Bekanntlich betreibt die Energiegenossenschaft in der Marburg zwei Windkraftanlagen. Die Genossenschaft fand in den politischen Gremien der Doppelstadt stets ein offenes Ohr für ihre Anliegen. Was auch daran sichtbar wird, dass sich hier der Bürgermeister für die Nutzung der Windenergie selber einsetzt und sein Engagement durch die Übernahme des ehrenamtlichen Amts als Aufsichtsratsvorsitzender 36 Das Stadtgespräch

1 Die Energiegenossenschaft plant weitere Windkraftanlagen in Herzebrock-Clarholz und Langenberg. Das Foto zeigt den symbolischen ersten Spatenstich in der Marburg Anfang Juli 2015. 1 Die Genossenschafts-Vorstände Peter Rentrup, Hubert Leiwes, Rainer Wennemar, der frühere NRW-Umweltminister Johannes Remmel, Aufsichtsrat Theo Mettenborg in der Energiegenossenschaft unterstreicht. Für die Errichtung weiterer Windkraftanlagen sind in der Doppelstadt aber keine Potenzialflächen mehr vorhanden. Ziele Die Energiegenossenschaft will die klima- und umweltfreundliche Energieversorgung rund um Rheda-Wiedenbrück fördern. Der regionale Ökostrom hilft bei der Unabhängigkeit von Atomstrom oder fossilen Brennstoffen. Die Vision der Energiegenossenschaft ist eine erneuerbare, regionale und unabhängige Energiezukunft in Bürgerhand. Sie strebt keinen Gewinn an und arbeiten zu Selbstkosten. Damit verbleibt die gesamte Wertschöpfung bei der Energiegenossenschaft. Sie kann damit weitere Erneuerbare-Energien-Anlagen bauen, bzw. neue Energiewende-Projekte umsetzen. Land und Bund bremsen Ökostrom aus der Region aus Die Förderung der PV-Anlagen ist mit 52 Gigawatt vom Bund im EGG gedeckelt. Derzeit erzeugen die in Deutschland vorhandenen Anlage 50 Gigawatt. Wenn nicht bald die Deckelung für die Förderung aufgehoben wird, bleibt die Zukunft für die Infrastruktur zur Herstellung von PV-Anlagen ungewiss. Das zum Jahresende von Minister Pinkwart vorgelegte fünfte Entfesselungspaket für erneuerbare Energien kann dieses Szenarium nicht grundsätzlich verbessern. Es fördert zwar die Installation von PV-Anlagen auf Dächern durch die Überarbeitung des Denkmalschutzgesetzes und die Freiflächen-Photovoltaik durch eine verbesserte Ausnutzung von Autobahn-Randstreifen sowie die Floating-PV im Rheinischen Revier. Aber eben nur in NRW. Zudem hält das Entfesselungspaket an dem 1500 m-Abstand der Windkrafträder zu Siedlungen ab fünf Häusern fest. Hierzu Hubert Leiwes: »Die Regelung des Abstands ist zwar rechtlich unverbindlich. Sie hat sich aber trotzdem in den Köpfen festgesetzt und erzeugt damit Widerstand und Unsicherheit.« Das von der Landesregierung NRW selbstgesteckte Ziel der Verdoppelung der Windleistung bis 2030 bleibt so schlicht Makulatur. Hinzu kommt die unselige 1000 m-Abstand-Vorgabe von der Bundesregierung. Diese Initiative aus dem Wirtschaftsministerium verursacht natürlich ebenfalls eine große Unsicherheit: Die Kommunen stellen ihre Pläne für die Nutzung der Windenergie zurück. Monat um Monat gehen damit bei der Umsetzung von Windenergie-Projekten verloren. Der Infrastruktur für die Produktion von Windenergieanlagen droht damit dasselbe Schicksal wie der Solarindustrie.Es drängt sich der Verdacht auf, dass Land und Bund die regionale Ökostrom-Erzeugung ausbremsen und stattdessen die Stromerzeugung durch die bestehenden Energie-Konzerne fördern wollen. Wie das bei dem Verzicht auf Atomstrom bis 2030 und fossile Brennstoffe ab 2038 funktionieren soll, bleibt ein Rätsel. Die Politik konterkariert ihr Reden durch ihr eigenes Handeln. Raimund Kemper Neueröffnung - Hausarztpraxis Dr. Fleiter Dr. med. Jörn Fleiter - Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie Dr. med. Susanne Nieling - Fachärztin für Allgemeinmedizin Wir haben unsere neue Praxis eröffnet und sind sicher, Ihnen bei Ihren gesundheitlichen Anliegen helfen zu können. Auf eine ausgewogene Kombination modernster Methoden mit klassischem Gesundheitswissen legen wir Wert und werden für Sie den effektivsten und sinnvollsten Behandlungsweg ermitteln. Wir freuen uns auf Ihren Besuch & bedanken uns jetzt schon für Ihr Vertrauen. Hellingrottstraße 6 33378 Rheda-Wiedenbrück Tel. 0 52 42 - 1 82 03 00 Fax 0 52 42 - 1 82 03 01 Sprechzeiten: Mo bis Fr 8:00 bis 13:00 Uhr | Mo, Di & Do 16:00 bis 18:00 Uhr Termine nach Vereinbarung | Terminbuchung online möglich! Das Stadtgespräch 37

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