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Das Stadtgespräch Oktober 2019

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Das Stadtgespräch Oktober 2019 Mein Rheda-Wiedenbrück

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22 Das Stadtgespräch 10 Jahre 10 % Aktionsrabatt Fordern Sie unseren Aktionsflyer mit drei ausgewählten Haustüren und einer Terassenüberdachungen an. GmbH & Co. KG Haustüren | Fenster | Rollladen | Vordächer | Überdachungen Lindenstraße 55a 33378 Rheda-Wiedenbrück Telefon: 05242 4068450 Telefax: 05242 4068453 In der Ausstellung: Udo Obeloer mit (v. l.) Sophie, Leon und Antje. EINSTEIN-GYMNASIUM – SEIT 50 JAHREN ZUKUNFT Die Jubiläums-Bildungsstätte blickt auf die erste Mondlandung vor 50 Jahren (Kem) »Ich möchte wissen, wie man die Mondfahrt hinbekommen hat«, sagt die Einstein- Schülerin Sophie aus der 8c zur Eröffnung der dreitägigen Ausstellung rund um das Apollo- Projekt im Schul-Foyer. Ähnlich ihre Mitschülerin Antje (6b) zu der zweistündigen Einführung der Vernissage der gezeigten Exponate zur Mondlandung. Wie die Rakete Apollo 11 konstruiert ist interessiert Leon (5 c). »Und generell das Apollo-Programm unter Wernher von Braun«, fügt er an. Der fachlich versierte, hochkompetente Referent Udo Obeloer wusste auf alle Fragen der Schülerinnen und Schüler rund um das historische Ereignis der Mondlandung am 21. Juli 1969 eine Antwort. Ebenso beeindruckte die von dem Hausmeister des Einstein-Gymnasiums akribisch zusammengestellte Ausstellung über die Umsetzung dieses prestigeträchtigen Menschheits- Traums durch die USA mit über 150 Original-Nasa-Aufnahmen und einem Zusammenschnitt der 27-stündigen Mondlande- Übertragung der ARD, zig Raketenmodellen, Kleidungsstücken der Astronauten, Dokumenten, einer Literatur-Sammlung, einem Portrait des für die Mondfahrt politisch Verantwortlichen, Präsident John F. Kennedy, aus dem nach ihm benannten Museum und vieles, vieles mehr. Der vierundfünfzigjährige Rhedaer hat so viele Exponate in seinem Keller zusammen getragen, dass er nur auf ein Viertel seiner Schätze für die Präsentation des Themas zurückgreifen musste. Der Rektor des Einstein-Gymnasiums, Jörg Droste, meinte, dass die dreitägige Veranstaltung optimal zum Einstein-Gymnasium passe. Zum einen startete die Bildungsstätte eben im Jahr der Mondlandung seinen Unterrichtsbetrieb und zum anderen fügt sich dieses Thema definitiv ein in das Motto der Schule: »Seit 50 Jahren Zukunft.«

23 Begegnungen Die Mondlandung fesselte Udo Obeloer seit der 27-stündigen Echtzeitübertragung durch die ARD. Sein Vater weckte den damals Vierjährigen, als um 3.56 Uhr im Fernseher in Schwarz- Weiß der erste Schritt eines Menschen auf dem Mond durch den Astronaut Neil Armstrong über den Bildschirm flimmerte. Die persönliche Begegnung mit dem maßgeblich an dem Apollo- Projekt beteiligten Raumfahrtpionier Professor Hermann Oberth kurz vor dessen Tod vor 30 Jahren gab der Sammelleidenschaft von Materialien rund um die Mondlandung des inzwischen Mittzwanzigers einen nachhaltigen Schub. Er traf auf den 95-jährigen geistigen Vater des legendären Apollo-Konstrukteurs Wernher v. Braun in dem zur Würdigung seines Lebenswerkes eröffneten Museumsgebäudes in Feucht bei Nürnberg zufällig bei einer Autogrammstunde. Die von ihm erhaltene bereits 1923 verfasste richtungsweisende Publikation für die wissenschaftliche Astronautik und Raketentechnik »Die Rakete zu den Planetenräumen« erinnert an diese Begegnung. Einen starken Eindruck behält Udo Obeloer ebenfalls von dem Reporter der Mondlandung und Wernher von Braun-Fan Günther Siefrath in Erinnerung. Er interviewte ihn, als er die Kopie der Originalübertragung beim WDR abholte. Wettlauf Den vom »Kalten Krieg« geprägten Wettlauf um den ersten Satelliten der Menschheit im Weltraum hatte »Soffjett-Russland«, wie Bundeskanzler Konrad Adenauer die Sowjetunion verächtlich nannte, als erste Nation mit der 100 kg schweren Kugel namens »Sputnik« gewonnen, der seit dem 5. Oktober 1957 drei Monate lang seine Piepstöne gleich Nadelstiche für die westlichen Ohren sendete. Einen Monat später nach dem ersten Trabant, pünktlich zum 40. Jahrestag der Oktober-Revolution, flog in dem eine halbe Tonne wiegenden Sputnik 2 auch das erste Lebewesen mit der Hündin »Laika« um die Erde, die den erneuten Triumph allerdings nicht überlebte. Dieses gelang Jurij Gagarin, der 1961 nach seinem Ausflug ins All sicher zur Erde zurückkehrte. Die Schubkraft der Rakete, die den ersten Satelliten der US-Navy in eine Erdumlaufbahn trug, reichte nur für ein Kügelchen von gerade mal 1,5 Kilogramm, von Nikita Chruschtschow als »Pampelmuse« verspottet. Am 1. Februar 1958 schlug am Cape Canaveral die Stunde für das Raketenprogramm der US-Army unter der Leitung des Deutschen Wernher von Braun. Die wenig später gestartete Vanguard 1 wird noch mindestens zwei Jahrtausende an den Kalten Krieg im Weltraum erinnern. Schließlich betraten 12 Jahre nach Sputnik 1 erstmals Menschen im Rahmen des von Wernher von Braun konzipierten Apollo-Programms den Boden des Mondes. Der Auftrag von John F. Kennedy vom 25. März 1961 war in Erfüllung gegangen: »Ich glaube, dass sich unsere Nation verpflichten sollte, vor dem Ende dieser Dekade einen Mann zum Mond zu bringen und sicher wieder zurück zur Erde«, hatte er verfügt. Udo Obeloer blickte in seiner Einführung detailliert auf diese Ereignisse und die 1860 beginnende Vorgeschichte mit der Veröffentlichung des Buches »Von der Erde zum Mond« von Jules Verne. Jubiläum Das Einstein-Gymnasium feiert sein 50-jähriges Bestehen am Samstag, dem 28. September, mit einem Festakt (11 Uhr), Jubiläumsfest (17 Uhr) und der anschließenden Einsteinparty (19 Uhr). Geländer Überdachungen Treppen EDELSTAHL KONSTRUKTION Individuelle Lösungen sind unsere Stärke. Stahl- & Schmiedeelemente • Treppen & Geländer • Türen & Tore • Vordächer & Überdachungen • Fensterreparaturen Heinrich-Heineke Str. 5 I Rheda-Wiedenbrück I Tel.: 4 08 29 90 I Fax.: 4 08 29 98

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