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Das Stadtgespräch Oktober 2018

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56 TIPPS

56 TIPPS Das Stadtgespräch DVD Last Kingdom No hay mal que por bien no venga – heißt es wohl, wenn ich Spanischunterricht richtig aufgepasst habe. Also es gibt nichts Schlechtes, aus dem nicht auch etwas Gutes erwächst. Ob das immer so ist, sei einmal dahingestellt, aber manchmal funktioniert es. Da war zum Beispiel der junge englische Journalist, der seiner amerikanischen Freundin in die USA folgte. Dort erhielt er die begehrte Green Card dann nicht, was einem Berufsverbot für ihn gleichkam. Und so kam der studierte Historiker zum Schreiben von Romanen, was sich als echtes Glück herausstellte. Mittlerweile hat Bernard Cornwell, so heißt der gute Mann, keinen Grund mehr, die Green Card zu beantragen, denn seine Verkaufszahlen gehen in die Millionen. Mehr als zwanzig Romane hat er über das Schicksal des britischen Soldaten Richard Sharpe verfasst, dessen Abenteuer in den Napoleonischen Kriegen Lesefutter für Generationen sind. In den Neunziger Jahren wurden einige Bände auch verfilmt. Aktuell dagegen ist das Interesse an einer anderen Reihe groß, nämlich an dem, was der Autor selbst die »Saxon Stories«, die deutschen Übersetzer die »Uhtred Saga« und die Filmemacher »The Last Kingdom« nennen. Letzteres ist auch der Titel der Serie, die von der BBC America produziert und zuerst in den USA und Großbritannien ausgestrahlt wurde. Obwohl es sich um eine TV-Produktion handelt, wurde richtig aus dem Vollen geschöpft, von dem Heer der Komparsen bis zum originalgetreuen Nachbau eines Wikingerschiffs. Und auch stofflich brauchen sich die Macher nicht einzuschränken, können sie sich doch mit Erlaubnis und Unterstützung des Autors an den bisher elf Romanen recht frei bedienen. Und so ist »The Last Kingdom« so etwas wie »Game of Thrones« nur eben ohne Zauberei, Drachen und erfundene Sprachen. Die Saga beginnt damit, dass die Wikinger das Gebiet des heutigen Englands immer wieder überfallen und sich schließlich sogar dort ansiedeln. Bei einem Überfall auf eine sächsische Siedlung wird der kleine Uhtred entführt und vom Heerführer der Dänen, Ragnar, an Sohnes statt angenommen. Doch Ragnar wird von den eigenen Leuten hinters Licht geführt und Uhtred muss fliehen. Sein Weg führt ihn zum König von Wessex, Alfred, dem er hilft, gegen die Wikinger zu kämpfen. Dabei sitzt Uhtred allerdings zwischen allen Stühlen, denn obwohl als Sachse geboren, fühlt er sich oft eher als Däne, also als Wikinger. Alfred könnte Uhtred in seinem Bestreben, Fürst von Bebbanburg zu werden, stützen, doch er hat eigene Pläne. So wie eigentlich jeder, der Uhtreds Weg kreuzt. So wie im richtigen Leben halt. Dem Erfolg der Serie hat sicher nicht geschadet, dass Hauptdarsteller Alexander Dreymon, der eigentlich Alexander Doetsch heißt und als Sohn einer Lehrerin in Deutschland, der Schweiz und Frankreich aufwuchs und in England studierte, ausgesprochen anziehend wirkt. Zumal der junge Mann Kampfsportler ist und sich entsprechend bewegen kann. Auch spricht er Deutsch, Französisch und Englisch muttersprachlich. Die jungen Damen in der Serie sind ebenfalls durchaus nett anzuschauen. Weitere Erfolgsfaktoren sind natürlich die Kampfszenen, die tollen Landschaftsaufnahmen, die wirklich gut gewebte Geschichte und die gründliche Recherche im Hintergrund, die verhindert, dass zum Beispiel die Wikinger Hörner am Helm tragen – das bleibt dem Zuschauer erspart. Teil eins und zwei von »The Last Kingdom« sind im Handel, der dritte Teil kommt hoffentlich bald. (Vorne) Stadtwerk-Kundenberaterin Stephanie Heber, (hinten v.r.) Bürgermeister Theo Mettenborg, die Stadtwerk-Geschäftsführer Torsten Fischer und Stefan Werner sowie Klimaschutzmanager Hans Fenkl Strom-Tankstelle am Rathaus parkplatz Elektroauto-Besitzer können ab sofort die neue Ladesäule am Rathausparkplatz nutzen: In der Einführungsphase ist der getankte Strom sogar kostenlos. Die Ladesäule wurde in Kooperation mit dem städtischen Klimaschutzmanagement aufgestellt. Weitere werden folgen. »Energie und Klimaschutz sind eng miteinander verknüpft, deswegen ist es für uns selbstverständlich, dass wir Elektromobilität fördern und die Ladeinfrastruktur in Rheda-Wiedenbrück weiter ausbauen«, erklärt Bürgermeister Theo Mettenborg, der auch Aufsichtsratsvorsitzender des Stadtwerks ist. Auf dem Parkplatz vor dem Rathaus an der Fontainestraße, Ecke Großer Wall in Rheda sind zwei Parkplätze exklusiv für die Nutzung der Ladesäule reserviert. E-Autofahrer können zukünftig mit allen gängigen Verfahren – zum Beispiel per QR Code/ Smartphone oder RFID – an der Ladesäule bezahlen. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist ein Baustein des Elektromobilitätskonzepts, das zurzeit aufgestellt wird. Rückfragen zur Nutzung der Ladesäule beantwortet Stadtwerk- Mitarbeiter Martin Müller, der unter 05242/40484926 oder wir@stadtwerk-rw.de erreichbar ist. Fragen zum Thema Elektromobilität im Allgemeinen beantwortet auch der städtische Klimaschutzmanager Hans Fenkl unter Tel. 05242/963301 oder an hans. fenkl@rh-wd.de.

anzeigen 57 34. LÖWENTOUR Diesmal im Trockenen Jetzt schon zum 34. Mal fand die »Rhedaer Löwentour« statt. Konnten die TSG Rheda Löwen im letzten Jahr bei Dauerregen nur 121 Radsportler begrüßen, so waren es in diesem Jahr bei angenehmen Temperaturen mehr als dreimal so viele, nämlich 392. Nach den langen heißen Wochen waren die TSGler mehr als zufrieden. »Gegenüber früheren Jahren mit bis zu weit über 600 Teilnehmern ist das jetzt ein Niveau, mit dem wir gut leben können«, sagte Organisator Uwe Ander. Jedes Wochenende finden In der näheren Umgebung RTFs statt, insofern wird sich die Teilnehmerzahl um die 400 in den nächsten Jahren bei normalen Bedingungen einpendeln. Die elektrische Anmeldung mit Scan&Bike fand auch unter den Trimmfahrern mehr Akzeptanz, sodass die Anmeldung schnell von statten ging. 188 Trimmfahrer und 204 Wertungskarten-Inhaber begaben sich auf die vier gut ausgeschilderten Strecken von 41, 71, 112 und 151 km. Die Mehrzahl der Radler verteilte sich auf die mittleren Strecken. Bei angenehmen 24 Grad und leichter Bewölkung hatten die Radler jedoch mit reichlich Gegenwind Richtung Möhne zu kämpfen. Alle Teilnehmer kamen wohlbehal- ten wieder ins Ziel, es gab keinen Unfall und nur ein paar kleinere Defekte, bei denen die Streckenposten helfen konnten, sehr zur Freude der TSG Löwen. TÜV NORD INFORMIERT ÜBER DIE RETTUNGSKARTE Personen bergung nach Autounfall Bei einem Verkehrsunfall zählt bekanntlich jede Minute. Vor allem bei schweren Kollisionen oder Fahrzeugüberschlägen kann es vorkommen, dass Insassen aus dem Auto befreit werden müssen. Die Schwierigkeit: Die Werkzeuge müssen je nach Bauart des Fahrzeugs an den richtigen Stellen angesetzt werden. Roland Potthoff, Leiter der TÜV-Station Rheda-Wiedenbrück, klärt auf, wie die sogenannte Rettungskarte Gefahren bei der Befreiung minimieren kann. »Nicht alle Fahrzeuge sind baugleich. Dort, wo verstärkte Metalle verbaut sind, können Scheren und Spreizer nicht effektiv eingesetzt werden. In der Folge kostet der Befreiungsversuch wertvolle Zeit. Auch Leitungen und Sensoren können sehr unterschiedlich verlaufen. Dabei besteht zusätzlich die Gefahr, dass versehentlich Kabel oder Sensoren durchtrennt werden«. Ein falscher Werkzeugeinsatz kann gefährlich sein. Airbags können nachträglich ausgelöst, Gasleitungen beschädigt oder Hochvoltbauteile getroffen werden. Um diese Risiken zu umgehen, benötigen Einsatzkräfte eine möglichst präzise Kenntnis über Besonderheiten, Gefahrenstellen und Ansatzpunkte eines Fahrzeugs. »Deshalb empfehlen wir allen Fahrern dringend, eine Rettungskarte für ihr Fahrzeugmodell im Wagen leicht zugänglich zu hinterlegen«, rät der TÜV-Experte. Fahrzeughersteller haben die nützlichen Darstellungen für fast alle Fahrzeugmodelle erstellt. Jede Karte zeigt den schematischen Aufbau des jeweiligen Wagens. Damit können Einsatzkräfte auf Anhieb sehen, wo rettungstechnisch relevante Bauteile verlaufen und wo Ansatzstellen für Rettungswerkzeuge sitzen. Die Rettungskarte kann einfach hinter der Sonnenblende platziert werden. Karten für alle gängigen Fahrzeugmodelle (ausgenommen nachgerüstete Fahrzeuge) stehen auf www.tuevnord.de zum kostenlosen Download bereit. »Wichtig ist dabei, sich die schematische Darstellung farbig auszudrucken, da die Rettungskräfte mit Farbkennzeichnungen arbeiten«, so der Stationsleiter. »Wichtig ist es aber auch, dass die Nothelfer auf das Vorhandensein einer Rettungskarte hingewiesen werden«, betont Potthoff. Zu diesem Zweck erhalten Fahrzeughalter an jeder Station von TÜV NORD kostenlose Aufkleber für die Windschutzscheibe. Der Jubilar Berthold Greifenberg STEPHAN HANSEL – PROFI AM BAU Danke für 25 Jahre voller Einsatz Berthold Greifenberg feiert am 1.10.2018 seine 25-jährige Betriebszugehörigkeit bei der Firma Stephan Hansel – Profi am Bau – in Wiedenbrück. Schnell, zuverlässig und kompetent ist er für die Kunden mit dem unverkennbaren Fahrzeug für den eigenen Montage- und Kundendienst im Einsatz. Besonderer Dank gilt ihm für sein Engagement, seine Zuverlässigkeit und hohe Arbeitsqualität! Familie Hansel gratuliert ihm zu seinem Jubiläum sehr herzlich und freut sich weiterhin auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Brauchen Sie Profis für Ihr Haus? Dann rufen Sie uns an! · Fenster · Haustüren · Verglasungen · Rollläden und Rollladenmotoren · Garagentoraktion 2018/19 mit sämtlichen Nebenarbeiten · eigener Reparatur- und Montagedienst Lümernweg 60 · 33378 Rheda-Wiedenbrück · www.hansel-wd.de Tel. 05242/3 67 72 · Mobil 0172 / 5 37 65 25 + 0172 / 5 23 67 72

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