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Das Stadtgespräch Oktober 2018

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28 Das

28 Das Stadtgespräch Die Treppe für Kanufahrer soll demnächst repariert werden. Irritierende Ausschilderung des Durchfahrverbots für Lkw geschlagen habe. Dieses erspare Mühen, Arbeitszeit und unnötigen Wasserverbrauch. Bislang fand seine Anregung nur taube Ohren. Ebenfalls die von ihm der Stadt vorgetragene kostensparende Alternative zur geplanten aufwendigen Treppenanlage unterhalb des Konrad Adenauer-Platzes durch die Aufstellung einer Reihe von Sitzbänken entlang des Mühlenwalls bei entsprechender Uferund Böschungsgestaltung fand Alles, aber sicher €2. 95 HYMER Mehrzweckleiter ALU-PRO - 3-teilig - 3 x 8 Sprossen - Gesamthöhe: €179. 5,10 m 00 €49. 50 MAXIFLEX Montage-/ Arbeitshandschuhe - dünner, geschmeidiger Handschuh mit perfekter Passform - atmungsaktive Beschichtung aus PU-/Nitril-Schaum - der optimale Handschuh für Arbeiten im Handwerk, Haus und Garten - Größen: 7, 8, 9, 10 und 11 SIXTON Sicherheits- Sandale Jesi S1P - Rindspaltleder in Nubukoptik - super Tragekomfort - sehr rutschfest und flexibel (SRC getestet) - Zehenschutzkappe stoßfest bis 200 J - komfortable Breite - durchtrittsichere Zwischensohle - Größen: 38 bis 48 Auf über 750 qm alles für den Profi. Josef Strohmeier GmbH | Pilgerpatt 10 | 33378 Rheda-Wiedenbrück Tel. 05242 / 92630 | Fax 05242 / 926320 | www.strohmeiergmbh.de bislang keine Würdigung. Auffällig ist das Fehlen von zwei Quaderblöcken in der unteren Reihe der Treppe für Kanufahrer auf der Ems unterhalb des Freibades in Rheda. Sie wurde im Rahmen des Hochwasserschutzes erneuert. Die Anlage soll demnächst repariert werden, wie wir von der Städtischen Pressestelle erfuhren. Mit einem Blick auf die hier schon angesprochene Treppenanlage in Höhe des Konrad Adenauer-Platzes machte Dirk Kamin die launige Anspielung: Er hoffe, wenn die Treppenanlage in Wiedenbrück doch noch kommen sollte, dass diese dann länger halten werde. Verkehrsschilder Mit Nachdruck trug er bei der Stadtverwaltung vor, die schräg stehenden Verkehrs- und Straßenschilder gerade zu stellen und die widersprüchliche Ausschilderung am Wohnmobilstellplatz auf dem Werlplatz zu beseitigen. Die Schilder gestatten das Parken einerseits nur den Wohnmobilisten, andererseits lädt ein Parkschild alle Autofahrer hier zum Parken ein. Hierzu die Antwort der zuständigen städtischen Stelle: Das Parkschild sei kein offizielles Schild und deshalb nicht verbindlich. Das irreführende Schild hängt dort heute noch. Zudem machte er bei der zuständigen Stelle der Stadtverwaltung darauf aufmerksam, dass die Ausschilderung des Durchfahrverbots für Lkw auf den Werlplatz die Fahrer der Promenade »Auf dem Werl« anspricht. Die von ihm empfohlene und von der städtischen Stelle akzeptierte Verlegung des Standorts für das Verbotsschild wurde ebenfalls bis zum Redaktionsschluss nicht vollzogen. In diesem Zusammenhang weist Dirk Kamin darauf hin, dass der Werlplatz weder ein Stellplatz für Lkw, noch ein Betriebshof für Busse oder ein Lagerplatz ist. Ebenso wenig wird von ihr für die Einhaltung der Transparenz in der für die Öffentlichkeit zugänglichen Kleingartenanlage »Reinkenwiese« gesorgt, obwohl auch hier der zuständige Sachbearbeiter der Stadtverwaltung dem UWG-Mann eine Beseitigung der »Verblendung« zugesichert hat. Baustellenhinweise Schon vor dem ersten Spatenstich für die neue Bürgerhalle hatte er die Verantwortlichen in der Stadtverwaltung darauf hingewiesen mit einer ansprechenden Ausschilderung über dieses stadtbildprägende Projekt zu informieren. Bis zum Redaktionsschluss wurde die Stadt nicht

29 tätig. »Das ist mehr als peinlich«, ärgert sich der Ratsherr. Ebenso vermisst er einen Hinweis auf den Bau der neuen Emsbrücke in Höhe des Erlenbruchwaldes. Auch dieser ist noch nicht angebracht. Schief stehende Schilder gehören zum Straßenbild. Ordnungsdienst Und nicht zuletzt hält er es weiterhin für erforderlich, dass die Ordnungskräfte der Stadt nicht nur Parksünder aufspüren, sondern darüber hinaus – vernetzt mit der Polizei – weitere Dienste wahrnehmen: Beispielsweise die Nummernschilder zu schnell fahrender Fahrzeuge notieren, oder die Menschen ansprechen, die Müll und die »Geschäfte« ihrer Hunde liegen lassen. Sie könnten sich ebenfalls dort zu unregelmäßigen Zeiten zeigen, wo Personen herumlungern oder Alkohol trinken. Alleine diese Präsenz könnte das Verhalten der betreffenden Leute positiv beeinflussen, ist Dirk Kamin überzeugt. Es gehe nicht darum, Ordnungswidrigkeiten zu sanktionieren, sondern das Verhalten der Menschen zu ändern. Als Beispiel hat er die Stadt Nienburg an der Weser vor Augen. Sie hat entsprechende Ordnungsdienste eingeführt. Unterlagen darüber hat er Bürgermeister Theo Mettenborg überreicht. Schönes Rheda- Wiedenbrück Mit Blick auf die zahlreichen neu geplanten öffentlichen Anlagen und Grünbereiche im Rahmen des im Oktober zur Beschlussfassung anstehenden Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) gibt der Ratsherr zu bedenken: »Wenn jetzt schon zahlreiche öffentliche Anlagen keinen optimalen Auftritt ausstrahlen, dann ist zu befürchten, dass ein ähnliches Schicksal ebenfalls den im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts geplanten neuen Anlagen droht«. Die Stadt könnte aber ein Zeichen setzen, dass es ihr mit der Pflege der öffentlichen Anlagen Ernst ist. Dazu sollte sie bei den vorhandenen Dingen anfangen, fordert der Ratsherr. »Rheda-Wiedenbrück soll schöner, sauberer und aufenthaltsfreundlicher werden. Das schaffen wir nur gemeinsam – für unsere Stadt«, so Dirk Kamin. Raimund Kemper

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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