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Das Stadtgespräch Oktober 2018

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18 Das

18 Das Stadtgespräch Dora Hofmann packt gerne mit an. RHEDA-WIEDENBRÜCKER KÖPFE Dora Hofmann und ihr Sammeltransporter »Dora ist der Motor hier«, da ist sich das Trödel-Orga-Team einig. So ein Lob will die 62-jährige nicht lange auf sich wirken lassen. »Das hier ist eine starke Truppe«, gibt sie die Lorbeeren gleich weiter, denn Komplimente und Anerkennung will sie nicht nur auf sich beziehen. Und auch das bestärkt den durchweg positiven Ruf, der der Rhedaerin Dora Hofmann überall voraus eilt. Ein fester Händedruck und ein offenes freundliches Lächeln bestätigen das gute Gefühl, wenn man Dora Hofmann dann persönlich kennenlernt. Helfen, anpacken, organisieren Sich für andere in’s Zeug zu legen, macht ihr sichtbar Spaß. Seit 17 Jahren ist Dora Hofmann die treibende Kraft hinter verschiedenen Hilfsprojekten. Ihr wichtigstes Baby ist der »Gemeinde-Flohmarkt«. Für ihn telefoniert sie, organisiert Hilfskräfte und ist selbst mit ihrem Auto in der Stadt unterwegs, um Trödel und Upcycling-Werte abzuholen und an Ort und Stelle zu bringen. 1.000 Paare Schuhe hat Dora Hofmann schon bei der »Schuhsammelaktion« zusammengetragen. Das zeigt, wie aktiv sie im Dienst für andere ist. Der PKW für den guten Zweck Ihr Engagement macht nicht davor Halt, extra für ihre guten Werke auch noch vom privaten Geld ein geeignetes Privatauto zu kaufen: ein praktischer, großer Wagen mit riesiger Ladefläche. Da passen nicht nur Berge von Schuhen hinein, sondern auch Möbel und Bücherkisten; sogar einen Ofen konnte sie damit transportieren. Und die Rhedaer Hilfsfee erzählt dazu auch die passende Geschichte: Der Ofen musste nämlich von einem Traktor in das Auto und auch wieder hinaus gehieft werden. Ihr PKW war also eine stabile Anschaffung für alle Sammel-Angelegenheiten... Alles für »Kolping« seit 20 Jahren Auslöser für ihre Aktivitäten war 1998 die 100-Jahr-Feier der Kolpingfamilie Rheda. Seitdem ist Dora Hofmann dabei und unverzichtbar mit all ihren gemeinützigen Aktivitäten. »Wenn man nichts tut, passiert auch nichts«, ist ihr Leitspruch. Und so tut sie viel. Und entsprechend viel passiert auch in Rheda. Da ist der Flohmarkt mit mehreren tausend Euro Gewinn. Damit werden verschiedenste Kinderprojekte in Afrika und Bolivien unterstützt, aber auch der »Jugendchor St. Clemens«. Arbeit und Power steckt Dora Hofmann auch in einen Stand auf dem »Adventskrämchen«. Da fährt sie mit ihrem Einsatzwagen auch schon mal um 22 Uhr in den Supermarkt, um Nachschub für den leckeren Punsch zu holen. Es soll ja auch am nächsten Tag noch genau so schön weiter gehen! Die quirlige Aktionistin ist aus Rheda einfach nicht wegzudenken. Damit haben wir in der Stadt ein Vorbild für selbstlose Hilfe und Engagement: Dora Hofmann. Danke und weiter so!

19 (V. l.) Oberst Detlef Klott, Gabi Hellweg, Königin Iris Espelöer, Kaiser Klaus Ulrich Rüping, Kompanieführer Manfred Neumann und Sebastian Vielstädte STADTSCHÜTZEN EHREN KOMPANIEN STADTSCHÜTZEN EHREN KOMPANIEN Dank für Gast freundschaft (Kem) Kaiser Klaus Ulrich Rüping haute selber auf die Pauke, als der Spielmannszug Rheda nach dem traditionellen gemeinsamen Ausmarsch am Ziel in der Schlossmühle zum Ständchen aufspielte. Seine Königin Iris Espelöer sowie die große Schar der durch Wald und Flur vom Schützenhaus aus mitgewanderten Schützenschwestern und -brüder standen im großen Kreis und klatschten kräftig im Rhythmus mit. Oberst Detlef Klott dankte den Regenten für den stimmungsvollen Tag und das zur Stärkung gereichte schmackhafte Erbsensuppenessen. In den Dank schloss er die beiden Gruppen »Treff 4« und »Die Wilden« ein. Sie standen den Majestäten bei der perfekten Organisation der Veranstaltung nach dem Schützenfest zur Seite. Ein Höhepunkt war die Würdigung der guten Schießleistungen. Hierbei gehörte der zweiten Kompanie ein kräftiges Horrido. Sie hatte den Pokal für das Kompanieschießen gewonnen. Ihr Kompanieführer Manfred Neumann nebst Sebastian Vielstädte nahmen die Trophäe entgegen. Platz Zwei belegte die erste Kompanie. Beste Einzelschützen waren Gabi Hellweg und Thorsten Bocks. Beifall gab es ebenfalls für die Sieger der zweiten Foto-Challenge unter dem Thema »Stadtschützen in Uniform, egal an welchem Ort«. Über den ersten Preis, ein 30 Liter-Fass Bier, konnten sich Simon Schnitker und Alexander Witschel freuen. Marvin und Nele Hoffmann hatten zwar die meisten Klicks für ihren witzigen Beitrag erhalten, traten den Gewinn aber ab, weil sie den Schnappschuss von Simon und Alexander für besser hielten.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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