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Das Stadtgespräch Oktober 2017

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64 GESCHÄFTLICHES

64 GESCHÄFTLICHES Das Stadtgespräch anzeigen DIENSTJUBILÄEN IN DER KREISVERWALTUNG 40 Jahre Verlässlichkeit und Engagement In einer kleinen und überschaubaren Runde feierten Jörge Lory, Luise Meier und Annegret Schenke ihr Dienstjubiläum. Sie können auf ein langes Arbeitsleben bei der Kreisverwaltung zurückblicken: »40 Jahre, das ist doch schon was Besonderes«, meinte Kreisdirektorin Susanne Koch. Die Rheda-Wiedenbrückerin An negret Schenke gilt als »Urgestein« und gute Seele der Abteilung Bauen, Wohnen, Immissionen und sitzt im Vorzimmer der Abteilungsleitung. »Sie sind das erste Gesicht, die erste Stimme am Telefon«, resümierte die Kreisdirektorin. Schenke ist unter anderem für die Digitalisierung der Bauvorlagen zuständig. Für die Mitarbeiter ist sie die Ansprechpartnerin für Dienst- und Fortbildungsreiseanträge sowie für die Zeiterfassung. Zuhause warten ihre zwei Hunde auf sie und alle zwei Jahre steht eine Reise mit Kreisdirektorin Susanne Koch (hinten rechts) und Thomas Haase vom Personalrat (hinten links) gratulierten den Jubilaren: (v. l.) Luise Meier, Jörge Lory und Annegret Schenke Foto: Kreis Gütersloh ihrer Doppelkopfrunde an. Kreisdirektorin Koch dankte allen für ihre jahrelange Arbeit für den Kreis Gütersloh. »Auch durch Ihr Mitwirken ist der Kreis da, wo er jetzt ist.« FORD LÜCKENOTTO Werkstatt-Test Strahlende Gesichter gab es bei Ford-Lückenotto, als man vom Ergebnis des Werkstatt-Tests durch ein von den Ford-Werken beauftragtes Institut erfuhr. Werkstatt-Tests, die von der telefonischen Anmeldung über die Begrüßung im Autohaus, das Angebot von Getränken während der Wartezeit oder die Zurverfügungstellung eines Ersatzfahrzeuges bis hin zur Arbeitsqualität 222 Punkte beinhalten, werden von den Ford-Werken laufend zur Aufrechterhaltung einer hohen Werkstattqualität in Auftrag gegeben. Thomas Beermann, langjähriger Werkstattmitarbeiter bei Ford- Lückenotto fand alle Fehler, die in das Testfahrzeug eingebaut wurden und auch in allen anderen Punkte wurde Ford-Lückenotto eine hervorragende Service- Qualität bescheinigt. Zur Übergabe der entsprechenden Urkunde trafen sich neben Mehmet Durakowski, Gebietsleiter Service der Ford-Werke, Svenja Dummer und Anja Hinse vom Service-Team, sowie Thomas Beermann und Service-Berater Klaus Junkerkalefeld sowie Geschäftsleiter Sascha Schimkat UMWELTTIPP DER STADT RHEDA-WIEDENBRÜCK UMWELTTIPP DER STADT RHEDA-WIEDENBRÜCK Lebensmittel – zu gut für die Tonne! Pro Jahr werden etwa elf Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Pro Kopf sind das etwa 82 Kilogramm im Wert von 235 Euro. »Das ist Geld, das man nicht in die Tonne werfen muss«, ist sich Umweltberaterin Dorothee Kohlen sicher. Da gerade frische Produkte wie Obst und Gemüse mit 44 Prozent fast die Hälfte des Abfalls ausmachen, können die aktuellen Tipps des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) einfach Abhilfe schaffen. Mit ein bisschen Nachdenken könnte die Menge halbiert und die Umwelt deutlich entlastet werden. Acht goldene Regeln, schlägt die Kampagne »Lebensmittel – zu gut für die Tonne!« vor, um Lebensmittelabfälle zu vermeiden: 1. Ein Einkaufszettel vermeidet überflüssige Einkäufe. 2. Zeit nehmen: Preise und Qualität vergleichen. 3. Packungsgrößen beachten: XXL-Packungen werden oft nicht aufgebraucht. 4. Bewusst auswählen: Die Lebensmittelabfälle des Handels können wir als Verbraucher reduzieren, indem wir Waren wählen, deren Mindesthaltbarkeitsdatum nicht in allzu ferner Zukunft liegt, das preisgünstige Brot vom Vortag kaufen oder den Apfel mit den kleinen Macken wählen. 5. Richtig kühlen – längere Haltbarkeit: Obst und Gemüse gehören ganz unten ins Gemüsefach. Fisch und Fleisch sind auf der unteren Ablage, Milchprodukte auf der mittleren und Käse und Speisereste auf der obersten Ablage zu lagern. Eier, Butter und Getränke haben ihren Platz in der Tür.

65 6. Richtig lagern – längere Haltbarkeit: nicht in den Kühlschrank gehören z. B. Brot, Speiseöle, Kartoffeln, Tomaten und die meisten Südfrüchte. Äpfel und Tomaten separat lagern, da sie anderes Gemüse und Obst schneller reifen lassen. 7. Haltbarkeit beachten: das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Wegwerfdatum. Auch danach kann das Produkt noch lange genießbar sein. Das Verbrauchsdatum ist ein Wegwerfdatum. Nach Ablauf des Datums muss die Ware entsorgt werden, da bei Verzehr eine Gesundheitsgefährdung bestehen könnte. Dies gilt für verderbliche Lebensmittel wie rohen Fisch, Hackfleisch oder Frischgeflügel. 8. Reste verwerten: Suppe einfrieren, Nudeln als Pfannengericht braten. Weitere Informationen sowie Rezeptvorschläge für die kreative Resteküche unter: www.zugutfuerdietonne.de. Warum Lebensmittel sparen? Ein bewusster und sparsamer Umgang mit Lebensmitteln entlastet die Umwelt durch geringeren Ressourcenverbrauch und CO2-Einsparung. Er schont den eigenen Geldbeutel und unterstützt zugleich die Menschen in den Entwicklungsländern durch niedrigere Lebensmittelpreise. Durch die geringere Nachfrage an Nahrungsmitteln, wird der Preisdruck auf dem Weltmarkt entschärft. Menschen, die bewusster mit Lebensmitteln umgehen, respektieren sie als Mittel zum Leben. TÜV-TIPP Benzin und Diesel beim Tanken vertauscht – und jetzt? An der Zapfsäule kurz nicht aufgepasst und schon ist es passiert. »Bei der großen Auswahl an Kraftstoffen kommt es selbst bei erfahrenen Autofahrern vor, dass sie zur falschen Zapfpistole greifen«, weiß Roland Potthoff, Leiter der TÜV-STATION Rheda- Wiedenbrück. Besonders fatal ist das, wenn Benzin in Fahrzeuge mit Dieselmotor getankt wird. »In diesem Fall sollte man den Wagen am besten gar nicht starten«, rät der Experte von TÜV NORD. Denn schon kleine Mengen Benzin im Dieseltank können erheblichen Schaden im Motor anrichten. Wurde der Motor bereits angelassen und der Benzinkraftstoff so im Einspritzer verteilt, sind eine Systemreinigung und eine umfangreiche Überprüfung durch eine Fachwerkstatt erforderlich. »Bei Benzinern verursacht Diesel meist weniger gravierende Schäden. Das hängt allerdings auch von der Menge und dem Fahrzeug ab.« Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte den Motor daher nicht anlassen und den falschen Sprit aus dem Tank pumpen lassen. Handy am Steuer – ohne SIM-Karte erlaubt? Wer mit dem Handy am Ohr beim Autofahren erwischt wird bekommt einen Punkt in Flensburg und muss 60 € Strafe zahlen. Dabei müssen Handy oder Smartphone nicht zwangsläufig ans Ohr gehalten werden. Verboten ist gemäß § 23 Abs. 1a StVO die Nutzung des Mobiltelefons, wenn dieses in die Hand genommen werden muss, also keine Freisprecheinrichtung vorhanden ist. Klar ist damit, dass auch eine SMS nicht gelesen oder getippt werden darf, wenn dazu das Gerät gehalten werden muss. Nicht klar war einem Autofahrer im September 2016 dagegen, dass auch die Nutzung der anderen Funktionen eines Smartphones während der Fahrt einen Verstoß gegen § 23 Abs. 1a StVO darstellt. Er hatte die SIM-Karte aus seinem Mobiltelefon entfernt und nutzte es zum Abspielen von Musik. Mit dem Smartphone in der Hand wurde er dann erwischt. Gegen den Bußgeldbescheid wehrte er sich mit der Begründung, dass sein Smartphone ohne SIM-Karte keine Telekommunikationsfunktionen wahrnehmen kann und damit nicht von der Verbotsnorm aus der StVO erfasst werde. Dies sah das OLG Hamm (Az.: 4 RBs 214/17) anders. Es wies in seinem Beschluss darauf hin, dass es bereits im Jahr 2012 entschieden habe, dass es für einen Verstoß gegen § 23 StVO nicht darauf ankomme, ob eine SIM-Karte im Mobiltelefon eingelegt sei. Im damaligen Fall hatte der Autofahrer die Telefonkarte hin- und hergeschoben, um sein Autotelefon überhaupt erst funktionstüchtig zu machen. Auch das OLG Jena entschied bereits 2006, dass nicht auf die Telefonfunktion abzustellen sei. Dort hatte ein Autofahrer sein Handy ohne SIM-Karte während der Fahrt als Diktiergerät genutzt. Zur Begründung führen die Gerichte an, dass nach dem Wortlaut des § 23 Abs. 1a StVO nicht die bloße Nutzung eines Mobiltelefons zum Telefonieren, sondern jegliche Nutzung untersagt sei. Nicht verboten ist jedoch die Nutzung eines Smartphones, das fest im Pkw installiert wird und sich – ohne dass man es in die Hand nehmen muss – wie ein Autotelefon bedienen lässt. Erlaubt ist es auch, das nicht fest installierte Smartphone bei noch ausgeschaltetem Motor etwa via Bluetooth mit dem Autoradio zu verbinden und als Musikdatenbank zu nutzen, solange es dann während der Fahrt ausschließlich über die Tasten des Autoradios bedient werden kann. Übrigens: Wem bei einem Verkehrsunfall nachgewiesen wird, dass er verbotenerweise ein Han- C.J. Venhaus dy während der Fahrt genutzt hat, dem droht der Verlust des Versicherungsschutzes. Außerdem droht bei renitenten Wiederholungstätern auch der Verlust der Fahrerlaubnis. C.J. Venhaus Rechtsanwältin u.a. mit Schwerpunkt Miet- und Wohnungseigentumsrecht · Kanzlei Zur Porta, Rheda-Wiedenbrück

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