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Das Stadtgespräch Oktober 2017

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42 TIPPS

42 TIPPS Das Stadtgespräch DER ANTI-REISEFÜHRER: KARL PILKINGTON »Ein Idiot reist weiter« Dass die Briten große Reisende sind, ist spätestens seit David Livingstone oder Thomas Cook bekannt. Und der englische Humor ist berühmt und berüchtigt. Beides zu kombinieren ist ein Erfolgsrezept der BBC, ebenfalls spätestens als sie Michael Palin von der Monty Python- Truppe Anfang der 1990er Jahre auf Weltreise schickte, auf den Spuren von Jules Verne. Karl Pilkington ist weitaus jünger und seine Reisen weitaus aktueller. Und das Besondere an diesen Reisen ist, dass Karl Pilkington ein Idiot ist. Jedenfalls nach landläufiger Meinung. Und ein schlichtes Gemüt ist er in der Tat, denn er nimmt keinerlei Blatt vor den Mund. Politisch vollständig inkorrekt sagt er immer, was er gerade denkt, auch wenn die Kamera läuft. Die Faszination dabei ist, dass das Ganze so peinlich, absurd und grotesk werden kann, dass der Zuschauer, beziehungsweise der Leser, einfach nicht anders kann als lachen. Allerdings anders als bei Michael Palin nicht mit dem »Helden« der verschiedenen Kapitel sondern über ihn. Nach dem Erfolg des ersten Bandes (»Ein Idiot unterwegs«) ist nunmehr »Ein Idiot reist weiter« (blanvalet, Taschenbuch, 400 Seiten, viele Farbfotos, 9,99 Euro) erschienen. Das Prinzip des zweiten Bandes ist das des ersten Teils. Seine Kumpel Ricky Gervais und Stephen Merchant stellen Karl diesmal vor die Herausforderung, die ultimative »Bucket List« abzuarbeiten. Darauf stehen 100 Dinge, die man erlebt haben muss, bevor man stirbt (kick the bucket, wörtlich den Eimer umstoßen, vielleicht auf deutsch: den Löffel abgeben). Dass Karl von all diesen Dingen rein gar nichts hält, ist klar. Warum zur Hölle sollte sich irgendjemand von wilden Stieren durch Pamplona jagen lassen wollen? Oder sich im »Tornado Valley« auf die Suche nach einem Wirbelsturm begeben? Einen Eisberg berühren? Dem Papst die Hand schütteln? Mit den Massai leben? Nein, danke. Natürlich lässt Karl sich trotzdem überzeugen, sich erneut zum Affen zu machen, und hält mit seinen Meinungen darüber, was andere Menschen in ihrem Leben so anstreben, nicht hinterm Berg. Doch an eine Szene aus dem Buch habe ich kürzlich gedacht, als ich in 34 Metern Höhe über das durchlöcherte Gitter des Skywalks in Dortmund bei Wind und Regen marschiert bin. Ich bin nämlich keineswegs schwindelfrei und mein Körper sagte mir in aller Deutlichkeit, dass ich mich in Sicherheit bringen sollte. So ähnlich wie Karl, wenn er in Neuseeland mit einem Bungee-Seil um den Fuß auf einer Brücke steht. Ich habe es letztendlich gemacht wie er und habe auf meinen Körper gehört, der massiv vorgeschlagen hat, den Hochofen in 69 Metern Höhe dann doch nicht mehr ganz zu erklimmen und lieber umzudrehen. Fragt sich doch irgendwie, wer der Idiot ist: derjenige, der sich ohne Not in subjektiv wahrgenommene Gefahr begibt oder der, der das dann einfach mal sein lässt… MAC P. LORNE »Der Herr der Bogenschützen« Ich gebe ja zu, dass ich ein paarmal bei der Lektüre von »Der Herr der Bogenschützen« (Knaur, Taschenbuch, 703 Seiten, 12,00 Euro) gedacht habe: Naja, jetzt gehen dem Autoren aber die Pferde wirklich durch, denn so viel kann doch nun wirklich niemand in Wirklichkeit erleben. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich Unrecht hatte, denn die Figur des Zweiten Earl of Huntingdon hat tatsächlich existiert. Dessen Lebensgeschichte ist geradezu ideal für einen historischen Roman, enthält sie doch alles, was der geneigte Leser möchte: Spannung, unerwartete Glückswendungen, Action, Romantik, Intrigen, wissenswerte Hintergründe – und habe ich schon die Action erwähnt? John Holland, so der Name des Helden und des historischen Vorbilds gleichermaßen, ist ausgesprochen hochwohlgeboren. Seine Mutter ist eine Plantagenet, also aus dem Richard- Löwenherz-Clan stammend. Sein Vater ist der Erste Earl of Huntingdon. Doch das nützt ihm leider nichts, denn er hat in der Politik auf das falsche Pferd gesetzt, sprich den falschen Aspiranten für die Königskrone unterstützt. Das kostet ihn buchstäblich den Kopf. Johns Mutter dagegen kann man nicht einfach hinrichten, das wäre den anderen Plantagenets dann doch zu viel. Ihr nimmt man die Kinder ab und behauptet sie seien gestorben. Danach wird sie zwangsverheiratet. Doch die drei Kinder sind keineswegs tot, jedenfalls nicht alle, denn der zweite Sohn überlebt im Exil und wächst in einfachen Verhältnissen auf. Historisch verliert sich dann die Spur des John Holland für ein paar Jahre, aber Mac P. Lorne ist ein Meister seines Fachs, der schon bei seinem Roman über Francis Drake (Der Pirat) gezeigt hat, dass er Leerstellen überzeugend zu füllen weiß. Jedenfalls besinnt sich John auf die wenig ritterliche Waffe des englischen Langbogens. Ein wenig wie Robin Hood schart er schließlich jede Menge Bogenschützen um sich, walisische Kämpfer um genauer zu sein. Mit denen greift er in den Hundertjährigen Krieg ein. Wer seinen Shakespeare gelesen hat weiß, dass die Bogenschützen bei der vernichtenden Niederlage des französischen Ritterheers bei Agincourt (1415) eine bedeutende Rolle spielten. Damit beginnt Johns Aufstieg in der englischen Gesellschaft, aber das bedeutet noch lange kein ruhiges Leben, denn er wird gefangengenommen, sitzt in Festungshaft, kann flüchten und erlebt jede Menge Abenteuer, bevor er der überspannten Fanatikerin begegnet, die den für die Franzosen schon verloren geglaubten Krieg wieder entfacht – und damit alle diplomatischen Versuche zunichte macht, weshalb sie dann nach recht kurzer Zeit für alle Parteien untragbar wird. Die Rede ist natürlich von Jeanne D’Arc, der Jungfrau von Orléans. Sie merken schon, Mac P. Lorne historischer Roman spielt in der literarischen Champions League!

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