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Das Stadtgespräch Oktober 2016

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68 GESCHÄFTLICHES

68 GESCHÄFTLICHES Das Stadtgespräch anzeigen »QUARTIER NEUER WALL« Ein Stück Neustadt Einen Blick auf unser Rathaus wünschen sich bislang nur Puristen mit Hang zur Würfelarchitektur – also beileibe nicht jeder Bürger in der Stadt. Doch die Zahl steigt ab sofort, denn von einer der Penthouse-Terrassen am »Quartier Neuer Wall« ist der Anblick umwerfend urban. Hinter der freien Aussicht über Nachbarhäuser hinweg taucht im Hintergrund das Rathaus auf und behauptet sich hell, modern und geradezu mondän. Von oben hat man einen freien Blick, unten präsentiert sich das »Quartier«, in das mehr als vier Millionen Euro investiert wurden. Der Neubau (v.l.) Architekt Mirko Moch, Robert und Sarah Tönnies hat eine unterschiedlich gegliederte Fassade, die den mächtigen Bau bescheidener erscheinen lässt, als er ist. 15 Wohnungen mit Flächen zwischen 50 und 100 Quadratmetern haben hier Raum genommen. Im Erdgeschoss sind drei Gewerbeflächen mit Mietern unter gebracht, die den Bereich rund um das Rathaus bereichern werden. Ein Café, eine Tierarztpraxis und das italienische Ristorante »Roma« sind eingezogen. Bei der Eröffnung des Quartiers sprach Architekt Mirko Moch von einem »Entwicklungsimpuls« für Rheda. Ein Impuls lässt immer Energie frei, und die wird dieser Innenstadtbereich gut zu nutzen wissen. Mit dem Neubau an der Straße Neuer Wall wird diese Ecke der City weiter aufgewertet. Ein Café, ein Italiener und das eingesessene Eiscafé »Corazza«: Da werden bei gutem Wetter die Außentische vor der Häuserzeile voll besetzt sein und mediterranes Flair in die Zeile bringen. Bauherren sind Sarah und Robert Tönnies. FOTOKALENDER RHEDA-WIEDENBRÜCK 2017 FOTOKALENDER RHEDA-WIEDENBRÜCK 2017 Eindrucksvolle Moment aufnahmen Der Fotokalender für das neue Jahr mit 12 Blättern im Format DIN A3 quer ist ab sofort in der Buchhandlung Güth für 20 € erhältlich. Die Bilder von Alexandra Ströker zeigen Rheda-Wiedenbrück nicht nur im Ablauf der verschiedenen Tagesund Jahreszeiten, sondern auch Sehenswertes außerhalb der engeren Stadtgrenzen, so Gut Schledebrück, Haus Aussel und Landschaftsaufnahmen rund um St. Vit. Buchhandlung bücher-güth, Klingelbrink 31, 33378 Rheda-Wiedenbrück WESTFALIA-AUTOMOTIVE Hersteller von Anhänger kupplungen geht an US-Unternehmen Westfalia Automotive hat einen neuen Inhaber. Die Gesellschafter des heimischen, etwa 900 Mitarbeiter/innen beschäftigenden Unternehmens unterzeichneten eine entsprechende Kaufvereinbarung. Neuer Eigner ist die Horizon Global Corporation mit Hauptsitz in Troy, Michigan, einer der weltweit führenden Hersteller von Markenprodukten für Anhängerkupplungen und Anhänger-Zubehör. »Dieser Kauf verbindet zwei re- nommierte globale Markt- und Innovationsführer in Entwicklung und Herstellung von Anhängerkupplungssystemen für Automobilhersteller, Großhändler und Werkstätten«, führt Dr. Bernd Welzel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Westfalia- Automotive, in der Unternehmens-Mitteilung vom 25. August 2016 aus. Die Geschäftsführung ist sehr optimistisch als neues Mitglied der Horizon Global Familie einen noch breiteren Bekanntheitsgrad zu erreichen und seine innovativen Produkte für einen global erweiterten Kundenstamm anbieten zu können. A. Mark Zeffiro, President and Chief Executive Officer of Horizon Global, hieß das gesamt Westfalia-Team in der vergrößerten Unternehmens-Familie willkommen. Horizon Global entwickelt, produziert und vertreibt weltweit hochwertige, kundenspezifische Anhängevorrichtungen, Anhänger- und Transportmanagement- Produkte sowie damit verbundenes Zubehör sowohl für die Erstausrüstung, als auch für den Groß- und Einzelhandel. Begleitet und unterstützt wurde der Verkauf durch die Beteiligungsgesellschaft DPE Deutsche Private Equity GmbH. Die Vereinbarung steht noch unter dem üblichen Vorbehalt der kartellrechtlichen Prüfung.

GESCHÄFTLICHES anzeigen 69 KREIS GÜTERSLOH Dienstjubiläum und Verabschiedung in einem Zuge »Das ist heute ein Novum, das wir so noch nie gehabt haben«, sagte Landrat Sven-Georg Adenauer zu Beginn der besonderen Verabschiedungsfeier, die gleichzeitig eine Dienstjubiläumsfeier war. Denn Adenauer verabschiedete Gabriele Parsiegla und Maria Schulte nicht nur mit den besten Wünschen in den Ruhestand, sondern gratulierte zu 40 beziehungsweise 50 Jahren Dienstjubiläum. Ebenso gratulierte die Personalratsvorsitzende Anja Kern und überreichte Präsente der Mitarbeiterschaft. Maria Schulte aus Rheda-Wiedenbrück begann ihren beruflichen Werdegang im Jahr 1966 als Steno-Anlernling beim damaligen Kreis Wiedenbrück. Nach einer Station in der Polizeiverwaltung wurde sie Barkassiererin im Straßenverkehrsamt. Dort war Schulte eine der ersten Frauen in der Kreisverwaltung, die in Teilzeit arbeitete: Acht Wochen nach der Geburt ihres Kindes nahm sie die Arbeit wieder auf − sehr ungewöhnlich zu der Zeit. Seit 1996 war sie in der Abteilung Ordnung tätig: Erst in der Bußgeldstelle, dann in der Ausländerbehörde. Dort bearbeitete sie unter anderem Verpflichtungserklärungen, Anträge auf Verlängerung von Besuchs-Visa und Veränderungen in Personenstandverhältnissen. Als Verwaltungsinspektoranwärterin bei der Bundesanstalt für Arbeit begann Gabriele Parsiegla ihre Laufbahn im öffentlichen Dienst. Dort arbeitete sie 15 Jahre in der Widerspruchsstelle. Seit 1997 ist Parsiegla in der Arbeitsvermittlung tätig: Erst bei der Arbeitsagentur, dann im Landrat Sven-Georg Adenauer (l.) gratulierte Gabriele Parsiegla (r.) und Maria Schulte zum Dienstjubiläum. Die Personalratsvorsitzende Anja Kern (2. v. r.) schloss sich seinen Wünschen an. Foto: Kreis Gütersloh Jobcenter. Sie kam also im Jahr 2011 zum Kreis, als das Jobcenter in alleiniger Trägerschaft übernommen wurde. Zum Ende ihrer Dienstzeit war die in Herzebrock-Clarholz wohnende zuständig für Bewerber, die mindestens 53 Jahre alt sind. SÄNGERS HISTORISCHE KALENDER SIND WIEDER DA Schatzgruben alter Ansichten Das kleine Fachwerkhaus im Vordergrund (Standort in Höhe der heutigen Kegelbahn von Hotel Reuter) fiel in den 1960er Jahren als erstes für die Stadtkernsanierung Rheda. Diese wurde hier von den Bewohnern der Fachwerkhäuser begrüßt. Sie wollten raus aus dem »alten Küssel« und bauten u. a. im Bereich der Fröbelstraße moderne Neubauten. Am Klingelbrink gab es auch früher bekannte Geschäfte: Café Vorbohle (seit 1938), an der Ecke zur Straße »In der Halle« eine Schmiede, aus welcher die Fahrzeugfabrik Westfalia hervorging sowie die Grimmsche Sattlerei, weiterhin Feinkost C. Burmann, die Schlachtereien Gröne und Hepp, Drogerie Kirschner, Autohandel Lückenotto, Schuhhaus Osterhoff, Spedition Josef Rasche, Porzellanwaren Plöger und bis ca. 1985 das alte Kino. (Kem) Sie sind wieder da – die von Heimatfreund Jochen Sänger für 2017 erstellten Kalender »Rhedaer Ansichten« und »Wiedenbrücker Ansichten«! Die beiden geschichtsbehafteten »Schatztruhen« laden zum Blättern, Suchen und Finden ein. Monat für Monat bieten sie alte Ansichten aus den beiden Stadtteilen, darunter mehrere bislang unveröffentlichte Fotos. Auf einem Sonderblatt erläutert der Verfasser die einzelnen Abbildungen. Die beiden Kalender machen Freude und erweitern den Horizont. Und genau das ist gewünscht. Da die SPD die Arbeit ihres politischen Urgesteins unterstützt, kann der Preis von 5 Euro für den Kalender gehalten werden. Das ist doch mal wirklich ein tolles Angebot für jeden Heimatfreund. Die SPD bietet die wertvollen Exemplare auf dem Wochenmarkt in Rheda am 1. sowie auf dem Wochenmarkt Wiedenbrück am 8. Oktober, jeweils ab 9.30 Uhr an. Wer möchte, kann die Kalender auch schon jetzt bei Jochen Sänger bestellen – unter Ruf 05242 46581 oder per E-Mail: jochensaenger@web.de.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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