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Das Stadtgespräch Oktober 2016

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62 GESCHÄFTLICHES

62 GESCHÄFTLICHES Das Stadtgespräch anzeigen ENERGIETIPP Heizkessel regelmäßig warten lassen – Kosten sparen Mal ehrlich: Lassen Sie Ihre Heizungsanlage regelmäßig warten? Laut Energieeinsparverordnung (EnEV) gehört dies zu den Pflichten des Betreibers, aber nur wenige halten sich daran. »Die regelmäßige Wartung verlängert die Lebensdauer der Anlage und hilft, Umweltbelastung und Betriebskosten zu senken«, erklärt Klimaschutzmanager Hans Fenkl. Eine professionelle Wartung umfasst zum Beispiel die Kontrolle der Verschleißteile und Sicherheitsfunktionen sowie die Überprüfung von regeltechnischen Funktionen und Systemkompo- nenten. Aus wirtschaftlicher Sicht besonders wichtig ist außerdem die Reinigung des Heizkessels, denn hier können sich Ablagerungen aus Verbrennungsrückständen bilden und die Wärmeabgabe behindern. Ein erhöhter Brennstoffverbrauch ist die Folge. Wer eine Inspektion durchführt, muss laut EnEV die Fachkunde dafür besitzen. Es empfiehlt sich, verschiedene Angebote einzuholen oder den Installateur des Vertrauens zu beauftragen. Er kann die regelmäßige Wartung zum Anlass nehmen, die Heizungsanlage insgesamt auf Herz und Nieren zu Hans Fenkl empfiehlt die regelmäßige Wartung der Heizungsanlage. prüfen. Oft lässt sich bereits mit einfachen und kostengünstigen Maßnahmen mehr Effizienz herausholen. Und: Die regelmäßige Wartung im Sommer verhindert, dass die Heizung in die Knie geht, wenn sie an den kalten Tagen im Herbst wieder in Dauerbetrieb genommen wird. »Rechtzeitige Reinigung und kleine Reparaturen sparen Notdiensteinsätze in der kalten Jahreszeit«, betont Fenkl. Bei Fragen zum Thema Energie oder Klimaschutz steht Hans Fenkl gerne zur Verfügung, Tel. 05242 963 301, E-Mail: hans. fenkl@rh-wd.de. Bei der Umweltberatung, Tel. 963 234, kann auch ein Termin für die monatliche Energieberatung der Verbraucherzentrale vereinbart werden. TÜV-TIPP Im Alter sicher mit dem Auto unterwegs Selbstständigkeit und Mobilität sind wichtige Pfeiler unserer Lebensqualität und Freiheit. Dazu gehört auch das Autofahren. Diese Unabhängigkeit so lange wie möglich aufrechtzuerhalten, das wünscht sich jeder. Wenn es um Senioren am Steuer geht, herrscht häufig das öffentliche Bild einer Risikogruppe für den Straßenverkehr. Ihre Fahrtüchtigkeit wird oft in Frage gestellt. Roland Potthoff, Leiter der TÜV-STATION Rheda- Wiedenbrück, klärt auf: »Es ist falsch, die Fahrtauglichkeit pauschal am Alter festzumachen«, so der TÜV NORD-Experte. »Gemessen am Bevölkerungsanteil der über 65-Jährigen liegt die Zahl der Unfälle durch ältere Menschen unter dem Durchschnitt«. Und auch wenn die Unfallhäufigkeit ab dem 75. Lebensjahr massiv ansteigt, verursacht die Gruppe der 18- bis 24-Jährigen die meisten Verkehrsunfälle. Gründe für Unfälle durch Senioren »Dennoch ist es richtig, dass Sehschärfe, Gehör, Reaktionsfähigkeit und Wahrnehmungsfähigkeit mit dem Alter abnehmen. Die Leistungsfähigkeit insgesamt sinkt«, weiß Potthoff. Kommt es zu einem Unfall, sind häufig folgende Ursachen verantwortlich: · Rote Ampeln und andere Verkehrsteilnehmer werden übersehen · Der Abstand zum Vordermann wird nicht richtig eingeschätzt · Die Vorfahrtsregeln werden nicht eingehalten · Es kommt zu Fehlern beim Abbiegen oder beim Lenken »Die schwindende Sehkraft lässt leider auch die besten Adleraugen irgendwann unschärfer werden«, so Potthoff. Warnsignale wie das Hupen anderer Autofahrer oder das Martinshorn der Polizei- und Rettungswagen können schnell durch die nachlassende Hörfähigkeit überhört werden. »Auch die abnehmende Konzentration auf längeren Strecken und die vorzeitige Ermüdung zählen zu den Gründen«, weiß der TÜV NORD- Experte. Dazu kommt, dass der Verkehr auf den Straßen durch die wachsende Zahl an Fahrzeugen immer dichter, hektischer und damit auch gefährlicher wird. »Dies erhöht den Stressfaktor und verursacht ein Gefühl von Unsicherheit für ältere Fahrer, die in kritischen Situationen manchmal nicht schnell genug reagieren«, erklärt Potthoff. Das Gefühl der Sicherheit beim Fahren verbessern Um möglichen Unfällen im Straßenverkehr vorzubeugen, bieten Fahrschulen Fahrern jeden Alters Möglichkeiten an, um sowohl die Fahrtheorie zu testen und gegebenenfalls aufzufrischen als auch die Fahrtauglichkeit zu überprüfen. Fahrlehrer geben Tipps zur Sitz- und Spiegeleinstellung. »Fahrsicherheitstrainings können zu einem besseren Gefühl und zu mehr Sicherheit bei Gefahren- und Extremsituationen beisteuern«, sagt der Rheda-Wiedenbrücker TÜV-Stationsleiter. Der TÜV NORD MobilitätsCheck, der freiwillig und anonym durchgeführt werden kann, bietet älteren Fahrzeughalter weiterhin die Möglichkeit, ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit prüfen zu lassen. »Aufbauend auf den Ergebnissen beraten wir die Autofahrer individuell und unabhängig zum für sie richtigen Verhalten im Straßenverkehr«. Auch regelmäßige Besuche beim Hausarzt können zur Überprüfung des gesundheitlichen Zustands und somit zur Sicherheit im Straßenverkehr verhelfen. Senioren können ihre altersbedingten Defizite nicht nur durch ihre langjährige Erfahrung kompensieren, sondern auch durch bewusst vorausschauendes Fahren. Roland Potthoff rät: »Wer ausreichend großen Abstand zum Vorderauto hält, auf längeren Strecken viele Pausen einlegt, um sich die Beine an der frischen Luft zu vertreten sowie die Konzentration für die Weiterfahrt wieder aufzufrischen, und bei Sehschwierigkeiten im Dunkeln lieber tagsüber fährt, tut viel für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer«. TÜV-STATION Rheda-Wiedenbrück Stationsleiter: Roland Potthoff Pilgerpatt 2 33378 Rheda-Wiedenbrück

63 NEUER STAND Falafel auf dem Krämchen Die Gruppe syrischer Flüchtlinge, die im Mai erstmals mit einem Stand beim Internationalen Kulturfest vertreten war, wird vom 7. bis 11. Dezember auch auf dem Rhedaer Adventskrämchen vertreten sein. Die Aktiven der Initiative Rheda und auch Berthold Lönne, Vorstandsmitglied der Bürger- Stiftung, sehen darin einen weiteren Beitrag zur Integration der neuen Mitbürger. Natürlich wird wieder der Hit vom Kulturfest angeboten: Falafel. Dies sind frittierte Bällchen aus Kichererbsen-Teig, der unter anderem mit Petersilie, Koriander und Kreuzkümmel gewürzt wird. Dazu reicht die Gruppe Salat. An Getränken wird es Tee geben, unter anderem mit frischer Minze. Und auch ein süßer Abschluss wird nicht fehlen. »Beim Kulturfest war die Gruppe schon am ersten Tag restlos ausverkauft, so dass nachts eilig neuer Teig für den Sonntag angesetzt werden musste«, so Heike Zurmühlen, Flüchtlings-Betreuerin der evangelischen Kirchengemeinde. Diese steht ebenso wie die Aktion »Willkommen in Rheda-Wiedenbrück« hinter der Krämchen-Aktion. (V.l.) Carl Friedrich Langmaack, Simone Hördel, Ahin Khalil, Klaus Wulfheide, Berthold Lönne, Mohammed Shaker, Thomas Wolf, Heike Zurmühlen, Azad Khalil, Ingvild Splietker, Lonai Allonz und Wiaam Almousslli. Ingvield Splietker, die das Krämchen-Team leitet, hatte den spontanen Gedanken dazu und rannte bei ihren Mitstreitern offene Türen ein. Simone Hördel, Klaus Wulfheide, und ihr Filius Carl Friedrich willigten spontan ein. FREUNDESKREIS MATIŠI Weihnachtspäckchen-Aktion Auch in diesem Jahr sammelt der Freundeskreis wieder Päckchen, vor allem für bedürftige Kinder und Senioren in Matiši / Lettland. Diese sind oft das einzige Geschenk zu Weihnachten. Damit alle Päckchen richtig gekennzeichnet und möglichst gleichwertig bestückt sind, beachten Sie bitte die Angaben unter www.freundeskreis-matisi.de. Die Päckchen werden im Ev. Gemeindebüro Rheda, Ringstr. 60 zu den bekannten Öffnungszeiten bis Mittwoch, 2.11.2016, gesammelt. Eine Abgabe ist auch an dem Termin der Hilfsgütersammlung (gut erhaltene und saubere Kleidung, Schuhe, Bettwäsche, Handtücher, Decken, unzerbrechliche Haushaltsartikel, Handarbeits- und Nähmaterial, Waschpulver und Körperpflegemittel, haltbare Lebensmittel) am 4.11.2016 zwischen 13 und 16 Uhr direkt im Ev. Gemeindehaus Rheda möglich. Eventuell überschüssige Päckchen verteilt Pfarrer Andis Smilga in weiteren Gemeinden in der Region Valmiera an Bedürftige. Auch Geldspenden unter Angabe des Stichwortes »Matisi« auf das Konto der Ev. Kirchengemeinde mit der IBAN DE67 4785 3520 0000 0013 21 – BIC: WELADED1WDB bei der Kreissparkasse Wiedenbrück sind möglich. Diese sind steuerlich abzugsfähig und können u.a. durch Vorlage der Buchungsbestätigung eines Kreditinstitutes beim Finanzamt nachgewiesen werden. Außerdem werden dringend Helferinnen und starke Helfer für das Sortieren, Packen, Beschriften und Zukleben der Pakete gesucht. Sie werden gebeten, sich bei Birgit Strothenke unter Tel. 05242/931587 zu melden. Details zur Weihnachtspäckchenaktion und zur Sammlung von Hilfsgütern werden bei einem Treffen am Mittwoch, den 26.10.2016 um 19.30 Uhr im Ev. Gemeindehaus Rheda besprochen. Zudem wird Frau Dorothea Großmann mit einigen Bildern von ihrem Besuch in Matisi und Valmiera im Juni berichten. Interessierte sind herzlich eingeladen. FINANZAMT WIEDENBRÜCK Finanzämter stellen verstärkt ein Am 1. September haben sich 13 junge Leute beim Finanzamt Wiedenbrück auf den Weg in eine berufliche Zukunft in der Finanzverwaltung NRW begeben. Ob im Rahmen eines dualen Studiums für den Einstieg in den gehobenen Dienst oder im Rahmen einer Ausbildung für den mittleren Dienst – dass die Entscheidung für das Finanzamt die richtige war, konnten die 6 frisch geprüften Finanzwirte bzw. Diplomfinanzwirte (links im Bild) Anfänger und ausgelernte Finanzleute nur bestätigen. Auch Vorsteher Christian Schwarzer und seine ständige Vertreterin Corinna Adden (unten im Bild) freuen sich mit den neuen Kolleginnen und Kollegen. Und für 2017 werden allein in Wiedenbrück wieder mindestens 10 Studienplätze und 2 Ausbildungsplätze zu vergeben sein. Bewerbungen sind über www.studium-im-finanzamt.de für die Studienplätze bis zum 30. 11. und für die Ausbildungsplätze über www.ausbildung-im-finanzamt.de noch bis zum 31.12.2016 möglich. Nicole Ardner, Ausbildungsleiterin des Finanzamtes Wiedenbrück: »Die Chancen waren so gut wie nie. Deshalb: Daumen hoch für eine Ausbildung beim Finanzamt!«

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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