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Das Stadtgespräch Oktober 2016

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58 Das

58 Das Stadtgespräch Auffällige Kleidung schützt. WINTERFEST AUF 2 RÄDERN So macht radeln weiter Spaß Jetzt ist Schluss mit dem Schönwetterradeln. Die Blätter fallen, liegen matschig auf den Radwegen und machen die Fahrbahn glatt. Die Sonne geht immer früher unter und macht wieder gute Beleuchtung überlebenswichtig. Auch die Bekleidung muss wieder sorgfältiger ausgewählt werden, will man nicht frierend oder nass am Ziel ankommen. Der weitere Ausbau des Radwegenetzes in der Flora ist ein guter Grund, sich auch im Winter aufs Rad zu setzen. Damit dabei alles rund läuft, sollte man sich und sein Rad schnell winterfest machen. Zum Herbstcheck gehört natürlich vor allem die Kontrolle der Beleuchtung und der Bremsen. Nur wer die Bremskraft seiner zwei oder drei Bremsen (inkl. Rücktritt) gut dosieren kann, ist in der Lage, die Geschwindigkeit so maßvoll zu reduzieren, dass man auch auf Laub oder Schnee nicht ins Schlingern kommt oder gar stürzt. Dieje- nigen, die ohne begnadete Technikerhände unterwegs sind, können den Check natürlich auch beim Fachhändler durchführen lassen. Dort wird man auch beraten bei der Frage, ob es Sinn macht, für den Urlaub im Schnee sein Fahrrad mit Winterreifen oder sogar mit Winterreifen und Spikes auszustatten. Stürze vermeiden Der Fahrradclub »adfc« hat für den Winter einige Verhaltensregeln herausgegeben. Er empfiehlt: · Für mehr Halt auf Schnee und Eis den Luftdruck des Reifen reduzieren! · In Kurven nicht treten und nicht bremsen, vor allen bei fester Schneedecke und vereisten Fahrbahnen möglichst ruhig und gleichmäßig fahren! · Wenn gebremst werden muss, dann maßvoll und frühzeitig. Das bedeutet natürlich vorausschauendes Fahren. Standlicht, gut sichtbar auch an Ampeln · Auf glatter Strecke Lenkbewegungen möglichst vermeiden! Zum Thema »ungeräumte Radwege« merkt der adfc an: »Sie sind für Radfahrer ein großes Ärgernis und nicht ungefährlich. Städte sind verpflichtet, verkehrswichtige, innerörtliche Radwege zu räumen und zu streuen. Trotzdem werden Radwege häufig als letztes geräumt«. Rad fahren ist auch in Rheda Wiedenbrück nicht ungefährlich, wie diese Meldung der Polizei vom 2. September 2016 einmal mehr zeigt: »Am Freitagmittag bog ein 80-jähriger Mann mit seinem silberfarbenen Audi A 3, der auf der Bielefelder Straße aus Richtung Gütersloh unterwegs war, nach rechts auf die Gütersloher Straße ab (klassische Gefahrensituation!). Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem bislang unbekannten Radfahrer, der auf dem dortigen Radweg in Fahrtrichtung Gütersloh unterwegs war. Der Radfahrer kam dabei zu Fall und verletzte sich offensichtlich. Nach Zeugenaussagen entfernten sich sowohl der Autofahrer als auch der Radler. Der Autofahrer konnte ermittelt werden, da sich ein aufmerksamer Zeuge das Kennzeichen gemerkt hatte. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verkehrsunfallflucht eingeleitet. Auch der Radfahrer setzte seine Fahrt fort, als er bemerkte, dass das Auto weiter gefahren war. Nach Angaben des Zeugen wirkte er verwirrt«. Auffallen schützt Für uns Radler bedeutet das: immer die Augen auf, wenn Autos nahen. Auch und vor allem sollte man grundsätzlich im eigenen Interesse damit rechnen, dass die einen nicht sehen, die Geschwindigkeit eines Fahrrads unterschätzen oder einem aus anderen Gründen die Vorfahrt nehmen könnten. Überleben im Straßenverkehr heißt: gut behelmt mit der Unaufmerksamkeit anderer, vor allem der stärkeren, Verkehrsteilnehmer zu rechnen. Außerdem ist es hilfreich, eine laute Klingel am Rad zu haben, damit wir lautstark auf uns aufmerksam machen können! Gute Fahrt... Ein Lachen kostet nichts. Zumindest nicht bei uns!

59 FDP-FRAKTION Daten-Audit für Rheda- Wiedenbrück beantragt Mit einem Brief an die örtliche Rechnungsprüfung der Stadtverwaltung Rheda-Wiedenbrücks hat die FDP-Fraktion ein Untersuchungsverfahren (Audit) und Beschlussfassung in der Sitzung des Stadtrats beantragt. In dem Audit sollen die der Datenspeicherung der Stadtverwaltung zugrunde liegenden Prozesse durchleuchtet, Zugriffsberechtigungen überprüft, eventuelle Schwachstellen der städtischen Datensicherung identifiziert und nötigenfalls beseitigt werden. In der Begründung heißt es: »Staatliche Stellen, so auch die Stadtverwaltung Rheda-Wiedenbrück, verfügen über eine Vielzahl an Datenbeständen ihrer Einwohner. So kennt sie beispielsweise das Gehalt von Eltern, die ihr Kind in einer Kindertagesstätte betreuen lassen, die Gewinne gewerbesteuerpflichtiger Unternehmen oder die Prüfungsergebnisse von Schülerinnen und Schülern an städtischen Schulen. Die IT-Infrastruktur der Stadtverwaltung ist dabei auf viele dezentrale Netzwerke verteilt (Schulen, Betriebe, Fachbereiche, o.ä.), die mitunter wiederum untereinander oder mit anderen Behörden vernetzt sind. Dabei darf die Sicherheit personenbezogener Daten niemals gefährdet werden. Zwar sind bislang noch keine Datenschutz- Missstände in unserer Stadt bekannt geworden [...]«, aber Patrick Büker, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Stadtrat stellt fest: »Spätestens seit den Enthüllungen Edward Snowdens wissen wir, welche Machtpotentiale große Datenmengen besitzen«. Er ergänzt: »Wenn Einbrecher zum Beispiel die Kindergarten-Betreuungszeiten, die Adresse und das Patrick Büker, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Stadtrat Einkommen der Eltern kennen, haben sie leichtes Spiel«. Gefragt wird im Antrag konktret: · Wo werden Daten gespeichert (zentral/dezentral, intern/extern) und wie sind diese dort geschützt? · Wie erfolgt der Datenaustausch mit dem Eigenbetrieb Abwasser, anderen Gesellschaften, kommunalen Dienstleistern und anderen Gebietskörperschaften? · Welche Schutzmaßnahmen gibt es für Daten- und Netzwerkschnittstellen in öffentlich zugänglichen Bereichen der Behörden? · Haben alle Mitarbeiter Zugriff auf die vollständigen städtischen Daten oder ist sichergestellt, dass jeder Mitarbeiter nur Zugriff zu den für ihn relevanten Daten hat? · Werden die verschiedenen IT- Berechtigungen regelmäßig auf Umfang, Notwendigkeit und Aktualität geprüft? · Ist Verwaltungsmitarbeitern gestattet, ihre eigenen Geräte dienstlich zu nutzen? Falls ja, wie wird hierbei die Datensicherheit gewährleistet? · Werden bei externer Auftragsdatenverarbeitung entsprechende Vereinbarungen, wie die Verpflichtung zur Einhaltung des Bundesdatenschutzgesetzes, getroffen? · Welche Erfahrungen hat die Stadt Rheda-Wiedenbrück mit Hacker-Angriffen und/oder Daten-Diebstählen, Datenmissbrauch oder solchen Versuchen in der Vergangenheit gemacht? Herzebrocker Str. 12 Rheda-Wiedenbrück Tel: (05242 ) 431 61 Fax: (05242) 49769 www.zweirad-butschko.de NEUE MODELLE 2017 SCHON JETZT IM GAZELLE STORE RHEDA-WIEDENBRÜCK 2-rad Butschko e.K. • Inh. Jens Butschko

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