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Das Stadtgespräch Oktober 2016

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24 Das

24 Das Stadtgespräch Bundesverdienstorden für Manfred Hegel: (v. l.) Bürgermeister Theo Mettenborg, Marianne und Manfred Hegel, Landrat Sven-Georg Adenauer VORTRAGSEINLADUNG Ganz legaler Griff in Ihre Kasse – so wird es vom Finanzamt gemacht Gastronomie und Hotellerie aufgepasst: Kleine Fehler im Ablauf nutzt das Finanzamt für kostspielige Zuschätzungen. Wir zeigen Ihnen, was Sie tun können und wie Sie sich optimal vor hohen Kosten schützen. Montag, den 10. Oktober 2016, von 11.00 – ca. 12.30 Uhr Bühlmeyers Landcafe, Aschoffweg 2, 33378 Rheda- Wiedenbrück, mit Fachspezialisten des Teams der deimel Steuerberatungsgesellschaft und Kassen-Hauswirth Kostenlose Anmeldung (begrenzte Plätze) unter: www.deimel.com Tel.: 02941 / 9717-0 FESTAKT IM HISTORISCHEN RATHAUS Manfred Hegel mit Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet (Kem) Der am 1. Juli 1935 geborene Rheda-Wiedenbrücker erhielt die Ehrung für sein langjähriges ehrenamtliches sportliches und kommunalpolitisches Engagement aus den Händen von Landrat Sven-Georg Adenauer im Rahmen einer Feierstunde in der »Guten Stube« im Historischen Rathaus. Der 1993 in den Vorruhestand getretene »Lübkeraner« zeigte sich stets als echter Teamplayer, als aktiver Sportler, Übungsleiter sowie Mitglied im Stadtsportverbund und der Sportstättenkommission. Für das sportliche Engagement wurde er mit der Goldenen Ehrennadel des Westfälischen Handballvereins sowie dem Ehrenbrief der Stadt ausgezeichnet, berichtete Vizebürgermeister Norbert Flaskamp. Ebenfalls in der Politik spielte das Urgestein den Mitstreitern die Bälle zu, sei es in der Ratszeit von 1999 – 2014 oder in der 12-jähri- Das Jugendzentrum Alte Emstorschule bietet ein abwechslungsreiches Programm sowie täglich frisches Frühstücksbuffet für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren im Zeitraum von 7.30 bis 13.30 Uhr gen Amtszeit als Vorsitzender des FDP-Stadtverbandes, 2006 bei der Implementierung des Integrationsausschusses und Verschiedener Initiativen zur Intigation der zugewanderten Mitbürger. Uwe Henkenjohann, Fraktionssprecher der CDU, nannte Hegel »den ersten Integrationsminister der Stadt Rheda-Wiedenbrück«. Bürgermeister Theo Mettenborg hob darüber hinaus Hegels Engagement für das Gemeinwohl hervor, so u. a. sein ehrenamtlicher Einsatz für die Erneuerung des Mühlwerks beim Schloss. Philipp Winkler, FDP-Stadtverbandsvorsitzender, dankte dem gelernten Tischler und Industriemeister »für den Weg, den er geebnet hat« und insbesondere für die Förderung des politischen Nachwuchses. Der Geehrte war sichtlich gerührt: »Ich hätte das nicht erwartet«, gestand er. Er dankte allen, »die daran mitgearbeitet hatten«. Vormittagsbetreuung in Herbstferien an. Eine Buchung ist wochenweise, vom 10. bis zum 14. Oktober und vom 17. bis zum 21. Oktober möglich. Anmeldung per Post, Fax oder Email. Infos: www.jz-emstor schule.de oder 05242/404419.

25 RATHAUSPLATZ Tristesse in Stein und laute Beats (Kem) Vor etlichen Jahren hat die Stadt mit großem finanziellem Aufwand die Fußgängerzone auf dem Rathausplatz saniert. Neue Pflastersteine und Beleuchtungskonzepte, eine Pflanzinsel mit Bäumen, ein Brunnen und ein Wasserlauf sollten eine neue Wohlfühlatmosphäre schaffen. Weitere Pflanzbeete und Blumenschmuck hatten die Stadtväter und -mütter ausgespart. Sie waren offensichtlich der Meinung, dass die dominierenden Gestaltungselemente »Stein« (Fassaden, Pflaster) und Technik (Licht) genügen, um das Wohlgefühl der Besucher und Bewohner positiv zu prägen. Und offensichtlich wollten sie von dem Blick auf die stadträumliche Kulisse nicht ablenken. Die Initiative Rheda hatte das Manko des fehlenden Blumenschmucks sehr früh erkannt. Jahre lang schmückte sie aus eigenen Stücken den Rathausplatz pünktlich zum Rhedaer Frühlingsfest mit Blumenschmuck. Leider wurde dieser Impuls nicht von der Stadt aufgegriffen. Die sparsam wirkenden Blumenkübel an den Rathausstufen können nicht darüber hinwegtäuschen. Dabei hätte sich die Realisierung eines blühenden Gestaltungsfaktors gerade bei dem Umzug der Flora Westfalica-Verwaltung von der Mittelhegge an den Rathausplatz angeboten. Die Flora Westfalica und die von ihr beworbene Doppelstadt hätten sich farbenprächtig und fröhlich mit traumhaften Blumen präsentieren können – ganz nach dem Motto »Rheda-Wiedenbrück erblüht« – auch als temporäre Einrichtungen. Zur steinernen Tristesse tragen ebenfalls der im Zuge der Rathausplatz-Sanierung geschaffene neue »Wasserfall« vor dem Rathaus und das »Rhedaer Bächle« in Höhe von Ackfeld bei. Die beiden Viel Beton dominiert den Rathausplatz: plätschernden und glitzernden Rhedaer Wasserspiele sollten ursprünglich die Betonwüste auflockern und lebendig machen, zum Entspannen einladen. Die Kinder könnten ihr »Böötle« auf dem Wasserlauf fahren lassen. Aber der Brunnen führt nicht regelmäßig Wasser. Und manche schwören sogar darauf, dass sie sich nicht genau daran erinnern können, wann das »Rhedaer Bächle« zum letzten Mal genug Wasser führte, damit sich das dort eingebaute Schöpfrad drehen kann. Statt ruhiger Entspannung gibt es aber viel Rabatz auf die Ohren: Die zentrale Lage des Rathausplatzes lockt natürlich ebenfalls bestimmte junge Leute an. Da kann es an milden Tagen schon ab nachmittags sehr laut werden, wenn die von ihnen aufgedrehte Musiklautstärke eben nicht der Zimmerlautstärke entspricht, wenn sie auf dem Rathausplatz zusammen sitzen oder mit ihren Wagen über die Nadelstraße bis zu der schattigen Bauminsel vor dem Bürgerbüro rasant vorpreschen und mit quietschenden Reifen weiter über den Rathausplatz düsen. Knöllchen gibt’s da offensichtlich nicht. Es muss wohl an der Schonzeit liegen. Kurzum: Es brauchte eigentlich nur wenige Mittel, um aus dem Rathausplatz eine tolle Visitenkarte der Stadt Rheda-Wiedenbrück zu machen!

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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