Aufrufe
vor 5 Jahren

Das Stadtgespräch Oktober 2015

  • Text
  • Oktober
  • Stadt
  • Termin
  • Menschen
  • September
  • Rheda
  • Thema
  • Haus
  • Beiden
  • Ebenfalls
Magazin für Rheda-Wiedenbrück

56 GESCHÄFTLICHES

56 GESCHÄFTLICHES Das Stadtgespräch anzeigen GESCHÄFTSSTELLE ST. VIT DER KREISSPARKASSE SCHLIESST IHRE TÜREN AM 13.11.2015 Geschäftsstelle Wiedenbrück integriert Aufgaben der Filiale (Kem) Die 1964 eröffnete Geschäftsstelle St. Vit der Kreissparkasse schließt nach 51 Jahren ihre Türen. Ebenfalls die dort angebotene SB-Technik steht dann nicht mehr vor Ort zur Verfügung. Die Betreuung der 800 Kunden in St. Vit übernimmt die Hauptgeschäftsstelle an der Wasserstraße. Dort werden die beiden in St. Vit sehr geschätzten Mitarbeiterinnen Tanja Krause und Gabriele Disselkamp-Pohlmann ihren Kunden weiterhin als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung stehen. Ursache für die Zusammenführung der beiden Geschäftsstellen ist der Trend der Kunden, immer stärker die moderne Technik zu nutzen. Während vor zehn Jahren noch die Vielzahl der Kontakte zwischen Kunden und Sparkasse in der Geschäftsstelle erfolgte, hat sich dieses Bild drastisch verändert, erklärten der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse, Johannes Hüser, und Werner Twent, Vorstandsmitglied, in einem Pressegespräch. Heute werden alle Kontoauszüge im Internet oder am Kontoauszugsdrucker gedruckt. Mehr als 50 % der Privatgirokunden verfügen über einen Online-Banking-Vertrag – Tendenz stark steigend. Ebenfalls die SparkassenCard bzw. die Kreditkarte ist beim Einkauf zu einem selbstverständlichen Zahlungsmittel geworden. Wenn trotzdem Bargeld benötigt, wird, wird dieses zu mehr als 90 % an einem der Geldautomaten abgehoben – Tendenz ebenfalls stark steigend. Der Privatkunde betritt Die Geschäftsstelle der Kreissparkasse in St. Vit. Zum 15. November 2015 werden ihre Dienste in die Geschäftsstelle Wiedenbrück integriert. derzeit im Durchschnitt einmal pro Jahr die Geschäftsstelle, um Beratungsleistungen in Anspruch zu nehmen. An Bedeutung gewinnt das vor einem Jahr eröffnete KundenServiceCenter: Es löst weite Teile der telefonischen Kundenbedürfnisse schnell und kompetent. Zudem nutzen schon heute viele Kunden aus St. Vit die Geschäftsstelle Wiedenbrück und die SB-Technik der Kreissparkasse an insgesamt 8 hochfrequentierten Standorten im Stadtgebiet. Dies insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass der Stadtteil St. Vit keine eigene Nahversorgung hat. Die Kreissparkasse verfügt in ihrem Geschäftsgebiet heute über 11 Filialen. Aufgrund des geänderten Kundenverhaltens verringerte sie seit 2001 ihr Geschäftsstellennetz um sieben Filialen. UMBAU UND RENOVIERUNG IN VOLLEM GANGE Altes Gasthaus wird zum Christkindlmarkt öffnen Das Haus Lange Straße 26, besser bekannt als »Altes Gasthaus«, ist fester Bestandteil der historischen Wiedenbrücker Stadtkulisse. Seit dem Besitzerwechsel herrscht dort rege Bau- und Renovierungstätigkeit. Das Haus wurde von Familie Krane erworben, die es nun durch Fachunternehmen in altem Glanz wieder erstrahlen lassen will. Für die bauliche Ausführung zog man den Architekten Frank Hurlbrink hinzu. Da das gemütlich und einladend wirkende Gebäude auch zukünftig als Gasthaus seine Funktion erfüllen soll, wurde man mit dem heimischen Gastwirt, Filippo Speranza, einig. Innen wie außen in zeitgemäßer Funktion, wird das Haus voraussichtlich bis zum diesjährigen Christkindlmarkt seine Türe wieder für die Gäste öffnen. Filippo Speranza ist im Ort bekannt, betreibt er doch seit 1980 das Papillon am Büschersplatz und ist damit gleichzeitig dienstältester Gastwirt in Wiedenbrück. Er stellt sich vor, an dieser gastronomisch markanten Stelle, ein gastliches Konzept umzusetzen, welches neben dem Getränkesortiment auch Speisen anbieten wird. Filippo Speranza ist schon seit langem initiativ und hat mit dem Reckenbergfest sowie dem Weinmarkt an selber Stelle, zwei gut besuchte, regelmäßige Veranstaltungen etabliert. Zudem ist er vielen als Gastronom auf dem Christkindlmarkt Wiedenbrück bekannt. »Ich finde es gut, noch näher ins Zentrum zu rücken und etwas Neues auf die Beine zu stellen«, kommentiert er die Herausforderung. Auf die Frage, ob es ihm leicht fällt, das Papillon aufzugeben sagt Speranza: »…ich Filippo Speranza, Frank Hurlbrink, Markus Korfmacher sowie Marie Theres und Franz-Josef Krane gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Natürlich ist mir ›meine Ecke‹ ans Herz gewachsen, aber ich bin sicher, dass meine Gäste den Schritt gerne mitgehen«. Zusammen mit der Familie Krane, der Hohenfelder Brauerei und dem Fachbetrieb Gregor Schulte, bringt man nun den Innenausbau auf den Weg und ist zuversichtlich, den angepeilten Eröffnungstermin Ende November zu halten.

GESCHÄFTLICHES anzeigen 57 Praxis Anna B. Rogalski, Fachärztin für Innere Medizin, Naturheilverfahren und Akupunktur, Hauptstraßse 66 • 33378 Rheda-Wiedenbrück Bei der Kryolipolyse handelt es sich um eine relativ neue Behandlungsmethode, die uns ermöglicht überschüssige, lästige Fettdepots, durch Anwendung von Kälte zu reduzieren. NEUE BEHANDLUNGSMETHODE GEGEN LÄSTIGE FETTDEPOTS Kryolipolyse Sie wurde von den Dermatologen aus dem des Massachusetts General Hospital in Boston entwickelt und wird seit Jahren mit Erfolg in Amerika eingesetzt. Sie kann angewendet werden unter anderem am Bauch, Hüften, Gesäß, Oberarmen, Knien oder bei Doppelkinn. Es handelt sich meistens um die Areale, die selbst durch strenge Diäten und Trainingsübungen nicht oder nur unzureichend beeinflusst werden können. Bis jetzt konnten diese Problemzonen nur chirurgisch behandelt werden. Mit der Krypolipolyse steht uns jetzt als eine echte Alternative ein nicht invasives, risikoarmes Verfahren zur Verfügung. Bei der Methode werden die behandelten Areale über 1 Stunde auf die Temperatur unter +4 Grad Celsius gekühlt. Unter der Kälteeinwirkung wird ein Teil von Fettzellen in diesen Arealen zerstört und dann auf natürlichem Wege vom Köper abgebaut und dauerhaft eliminiert. Die Haut und Bindehautgewebe werden durch die Behandlung nicht geschädigt. Der Prozess der Eliminierung dauert 8-16 Wochen. Die Methode ist Nebenwirkungsarm und schonend und wird gut vertragen. Sie eignet sich nicht zu Behandlung vom starken Übergewicht, ersetzt nicht Diät oder sportliche Betätigung. Sie wirkt gut sowohl bei Frauen als auch bei Männern und das ohne Jo-Jo -Effekt. Allerdings können nicht alle Menschen damit behandelt werden. Die Behandlung sollte vom einem Arzt durchgeführt werden weil eine sorgfältige Anamnese und Untersuchung vorab für den Therapieerfolg maßgebend sind. Schätzungsbefugnis der Finanzverwaltung Im Besteuerungsalltag nehmen Betriebsprüfungen des Finanzamtes eine herausgehobene Stellung ein. Der Betriebsprüfer erhält Einblick in sämtliche Geschäftsvorfälle eines Unternehmens innerhalb des meist dreijährigen Prüfungszeitraumes. Aufgabe des Betriebsprüfers ist es, die für die Besteuerung relevanten Sachverhalte zu ermitteln und eine gleichmäßige und gesetzmäßige Festsetzung der Steuern sicherzustellen. Art und Umfang der Prüfungshandlungen werden dabei vom Prüfer selbst bestimmt. In der bundesweiten Praxis sind Betriebsprüfer oftmals bestrebt, insbesondere bei bargeldintensiven Geschäften eine Risikoprüfung anhand mathematisch-statistischer Methoden, z.B. anhand der zeitraumbezogenen Gegenüberstellung von Wareneinsatz und Einnahmen (sog. »Zeitreihenvergleich«) durchzuführen. Die Ergebnisse dieser Prüfverfahren werden nicht selten als Grundlage für eine nicht unerhebliche Hinzuschätzung von Umsatzerlösen herangezogen. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat sich nunmehr in einem Grundsatzurteil mit diesem Vorgehen der Finanzverwaltung und dessen Zulässigkeit auseinandergesetzt. Demnach ist der Zeitreihenvergleich als Verfahren zur näherungsweisen Bestimmung der Besteuerungsgrundlagen nur noch eingeschränkt zulässig. Insbesondere stellt der BFH klar, dass der Zeitreihenvergleich nicht alleine geeignet ist, um die Unrichtigkeit der formell ordnungsgemäßen Buchführung nachzuweisen. Zudem seien bei der Anwendung der Prüfverfahren die jeweils individuellen Verhältnisse zu beachten. Es dürfe – so das Verständnis des Urteils in der Literatur – angesichts der mathematisch-statistischen Prüfungsverfahren nicht zu einer faktischen Umkehr der Beweislast zum Nachteil des Unternehmers kommen. Es bleibt abzuwarten, wie das Urteil von der Finanzverwaltung in zukünftigen Betriebsprüfungen in der Praxis umgesetzt wird. Sebastian Reckeweg Der Autor ist Steuerberater in der Kanzlei Wortmann & Partner & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · Steuerberatungsgesellschaft, Rheda-Wiedenbrück

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

Das Stadtgespräch Ausgabe Dezember 2020
Das Stadtgespräch Ausgabe Oktober 2020
Das Stadtgespräch Ausgabe September 2020
Das Stadtgespräch August 2020
Das Stadtgespräch Ausgabe Juli 2020
Das Stadtgespräch Juni 2020
Das Stadtgespräch für Rheda-Wiedenbrück Ausgabe März 2020
Das Stadtgespräch Rheda-Wiedenbrück Ausgabe Februar 2020
Das Stadtgespräch Dezember 2019
Das Stadtgespräch November 2019
Das Stadtgespräch Oktober 2019
Das Stadtgespräch September 2019
Das Stadtgespräch August 2019
Das Stadtgespräch Juli 2019
Das Stadtgespräch Mai 2019
Das Stadtgespräch Dezember 2015
Das Stadtgespräch November 2015
Das Stadtgespräch Oktober 2015
Das Stadtgespräch September 2015
© 2020 lokalpioniere
Impressum / Datenschutz