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Das Stadtgespräch Oktober 2015

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Magazin für Rheda-Wiedenbrück

22 Das

22 Das Stadtgespräch anzeige Beim symbolischen Ersten Spatenstich: (v. l.) Geschäftsführer Ansgar Gierth, Pflegedienstleiterin Anna Funk, Bauunternehmer André Gosemärker und Architekt Jan Marius Geller SYMBOLISCHER SPATENSTICH BEIM ELSBEERENHOF 18 Menschen sollen Pflege und Betreuung finden (Kem) Die vor 10 Jahren in Rietberg gegründete Treffpunkt Pflege GmbH wird ab Sommer 2016 den »Elsbeerenhof« im Herzen St. Vits, an der Stromberger Str. 129, als ihre zweite Einrichtung in Rheda-Wiedenbrück und als 17. Haus insgesamt betreiben. 18 Menschen sollen hier Pflege und Betreuung »rund um die Uhr« finden. Das zirka 1000 qm große, ansprechend gestaltete, villenartige Gebäude wird die architektonische Ausstrahlung der Dorfstraße bereichern. Der für die Einrichtung gewählte Name »Elsbeerenhof« spiegelt diesen Anspruch treffend wider. Er orientiert sich an der Bezeichnung für eine sehr seltene heimische Birnbaumart, die zur Eröffnung des Hauses gepflanzt werden soll. Weitere Häuser der Treffpunkt Pflege GmbH sind in der Planung. Die Einrichtung in St. Vit wird entsprechend der Konzeption des Rietberger Stammhauses kein übliches Seniorenheim sein. Geschäftsführer Ansgar Gierth betonte am 2. September 2015 beim symbolischen Ersten Spatenstich auf dem 1300 qm großen Grundstück: »Nicht die Pflege allein wird im Vordergrund stehen. Wir wollen die Menschen, die zu uns kommen, eine Hausgemeinschaft erfahren lassen, in der jeder seine Stärken einbringt und sein selbstbestimmtes Leben führen kann, wo jeder gebraucht und geliebt wird, wie in einer großen familiennahen Gemeinschaft. Ganz gleich, ob sie in Pflegestufe 3 oder 0 sind; die Hilfsbedürftigkeit darf keine Rolle spielen. Selbst mit Bettlägerigkeit kann man noch Aufgaben haben und das Gefühl empfinden dürfen, wichtig und gebraucht zu sein. Eine Großküche oder Wäscherei – wie im Altenheim – wollen wir daher nicht«. So darf man bei der Hauswirtschaft mithelfen, z. B. durch die Mithilfe beim Wäschefalten, oder sich gerne in der großzügigen Gemeinschaftsküche ausprobieren. Ein Kamin im angrenzenden Wohn- und Essbereich mit genügendem Platz für das Gemeinschaftsleben sowie der großzügig angelegte geschützte Gartenbereich bieten eine besonders wohlige Atmosphäre. Das energieeffiziente Gebäude erhält eine großzügig bemessene Photovoltaikanlage mit modernster Energiespeichertechnik. Es wird für jeden Bewohner ein eigenes großes Zimmer mit

23 Duschbad bieten. Ehepaare können zwei Zimmer an einem Flur mieten. Eigenes Mobiliar darf selbstverständlich mitgebracht werden. Über den Aufzug können sich Rollstuhlfahrer frei im Haus bewegen. Auch die Urlaubs- oder Verhinderungspflege wird möglich sein, durch die sich pflegende Angehörige eine Auszeit von der Pflege ihrer Angehörigen gönnen können. Am Personalschlüssel soll nicht gespart werden. Es entstehen 15 neue Arbeitsplätze für Pflegefachkräfte, Köchinnen, Hauswirtschafterinnen und weitere Berufsgruppen. »Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben also Zeit!«, so der Geschäftsführer. Interessenten erhalten eine kostenlose und unverbindliche Beratung zu diesem Projekt bei der Pflegefachkraft Anna Funk, die später die Pflegedienstleitung des Hauses übernehmen wird. Telefonische Kontakte unter Ruf 05244-90500. So lieben es die Kinder und so liebt es Anita Schönbeck: mitten drin zu sein. ANITA SCHÖNBECK VERABSCHIEDET Spuren hinterlassen (Kem) 23 Jahre vergingen wie im Flug: Für die Leiterin der Evangelischen Kindertageseinrichtung an der Krumholzstraße war am Sonntag, dem 30. August der letzte Tag, den sie inmitten der Kinderschar, der Eltern und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbringen konnte. 200 Mitglieder der Evangelischen Versöhnungskirchengemeinde waren in die Kreuzkirche gekommen, um sie mit einem Festgottesdienst würdig und mit großer Herzlichkeit in den wohl- verdienten Ruhestand zu verabschieden. Der Weggang fiel ihr sichtlich schwer. Schließlich gehörten die Kindergartenkinder viele Jahre lang zu ihrem Leben. Ihr strahlendes Lächeln habe die Arbeit mit ihnen bereichert, blickte sie zurück. Pfarrerin Kerstin Pilz und Pfarrer Artur Töws sowie die Presbyterin Antje Telgenkämper und Presbyter Ralf Mandel dankten ihr für den segensreichen Einsatz in der Kindertageseinrichtung: »Die damals noch kleinere Einrichtung mit drei Gruppen ist heute ein Familienzentrum mit vier Gruppen, in denen rund 80 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren betreut werden.«, zog Telgenkämper die Bilanz unter dem Wirken der scheidenden Leiterin. Darüber ist sie seit einigen Jahren im Auftrag des Jugendamtes für die Tagesmütter-Vermittlung zuständig. Ihre Arbeit werde Spuren hinterlassen, sagte die Pfarrerin. Es sei eine schöne Zeit gewesen, fasste die in den Ruhestand gehende Leiterin die vergangenen Jahre zusammen. Ihr Dank galt der Gemeinde, in die sie sich ehrenamtlich auf vielfache Weise, u. a. als Lektorin in den Gottesdiensten, eingebracht hat und der sie auch weiterhin »total gerne« zur Verfügung stehen möchte. In den Dank ein schloss sie das Team der Kindertageseinrichtung. Es habe ihr stets Freude bereitet, mit ihm zusammenzuarbeiten. Sie verabschiedete sich von dem Team und den Gemeindevertretern nach insgesamt 41 Dienstjahren als Erzieherin mit Sonnenblumen-Grüßen. Bei uns: Versprochen! Michael Berghoff, Leiter Geschäftsstelle Wiedenbrück Beratung OHNE Vorgaben! Ihre Zukunft ist uns wichtiger als kurzfristige Gewinne. Deshalb arbeiten wir ohne produktbezogene Zielvorgaben für unsere Berater. Wir beraten Sie, wie wir uns selbst beraten würden: individuell, bedarfsgerecht und nachhaltig. Kreissparkasse Wiedenbrück. Gut für die Region. Kreissparkasse Wiedenbrück

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