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Das Stadtgespräch Oktober 2015

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Magazin für Rheda-Wiedenbrück

18 Das

18 Das Stadtgespräch Wir sind Mitglied im Netzwerk »Zuhause sicher«. Es geht um Ihre Sicherheit! Fechtelkord unterstützt »Riegel vor!« – eine Kampagne der NRW-Polizei – mit dem Netzwerk »Zuhause sicher«. Mehr Info unter: www.sicherheitstage.info Am Woestekamp 6 · Rheda-WD · 0 52 42 / 4 66 12 · www.fechtelkord-fenstertechnik.de DER EINSATZ DES DRK IN DER FLÜCHTLINGSHILFE FINDET ÜBERALL ANERKENNUNG Das DRK braucht jetzt Ihre Hilfe Als die Stadt Gütersloh im Juli 2015 innerhalb weniger Stunden eine kompetente Organisation für die Betreuung der von ihr zu betreibenden beiden Notunterkünfte suchte, fand sie in der Mannschaft des DRK-Kreisverbandes eine Organisation, die in der Lage war, alle erforderlichen organisatorischen Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Betreuung der insgesamt 400 Flüchtlinge zuverlässig zu übernehmen. Nur wenige Wochen später war der DRK-Kreisverband abermals gefordert. Als er auf den Ruf der Stadt Rheda-Wiedenbrück nach Hilfe bei der Einrichtung und Betreuung der Asylsuchenden in der zur Notunterkunft umzufunktionierenden Dreifachsporthalle seine Bereitschaft zur Übernahme dieser Aufgaben erklärte, äußerten sich Bürgermeister Theo Mettenborg, die zuständigen Mitarbeiter der Stadt sowie die Vertreter der Feuerwehr und Polizei sehr erleichtert. Sie wussten: Wenn das DRK etwas anpackt, wird es richtig. Für die Helferinnen und Helfer des DRK aus Rheda-Wiedenbrück und anderen DRK-Ortsvereinen aus dem Kreis Gütersloh hieß es: »Auf zum neuen Einsatzort, und zwar sofort!«, berichtete DRK- Kreisvorstand Günter Göpfert. Zu den vorhandenen Toiletten- und Waschbecken mussten weitere sanitäre Anlagen geschaffen werden. Da aufgrund verschiedener Hilfseinsätze für Flüchtlinge das DRK-Zentrallager für Feldbetten in Nottuln leer stand, galt es kurzfristig zusätzlich neue Feldbetten zu beschaffen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK sorgten zudem für Hygieneartikel wie Seife und Zahnpasta und organisierten die Verpflegung für die Menschen in der Notunterkunft sowie deren Einkleidung. Schließlich besaßen diese nur das, was sie am Leibe trugen. Im wöchentlichen Rhythmus lässt das DRK alleine 9000 Handtücher waschen, bei der Essensausgabe packen die Helferinnen und Helfer mit an, und, und, und. Die Fülle der Aufgaben forderte sie bis an die Grenzen der Belastbarkeit. Der Kreisrotkreuzleiter Rainer Frenz nahm 14 Tage Urlaub, um alle erforderlichen Arbeiten durchführen zu können und aus dem gleichen Grund legte der Kreisrotkreuzbeauftragte Jürgen Strathaus seine Arbeitszeiten um. Ebenfalls andere Rotkreuzmitarbeiter brachten sich mit Urlaubstagen und dem Tausch von Schichten in die Hilfsaktion ein. Sie kümmern sich in Rheda-Wiedenbrück gemeinsam mit Kräften der Feuerwehr um 187 Flüchtlinge. Darunter befinden sich 49 Kinder mit ihren Müttern, Vätern oder beiden Elternteilen. Alle haben unvorstellbar Schreckliches vor der Flucht und auf ihrem oft mehrere tausend Kilometer langen Flucht- Statement von Bürgermeister Theo Mettenborg »Ich bin sehr dankbar, dass sich das DRK kurzfristig dazu bereiterklärt hat, die Notunterkunft herzurichten und zu betreiben. Mit seiner Hilfe war es uns möglich, die Unterbringung vieler Hilfesuchender gut zu organisieren und kurzfristig erfolgreich zu bewältigen. Das Team des DRK leistet eine hervorragende Arbeit. Mein Dank gilt aber auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt und natürlich allen Bürgerinnen und Bürgern, die mit ihrer Hilfe und Unterstützung zu einer herzlichen Aufnahme der Flüchtlinge beigetragen und sie willkommen geheißen haben. Ich bin beeindruckt von der Leistung der vielen Helferinnen und Helfer und von der Hilfsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.«

19 weg erlebt – so wie eine Siebzehnjährige aus Syrien mit ihrer Mutter. Diese schob ihre seit einem Granatbeschuss querschnittsgelähmte Tochter über 3000 km mit dem Rollstuhl. Das Mädchen musste hier komplett neu medizinisch versorgt werden, da die Ärzte in der syrischen Heimat sie nur notdürftig behandeln konnten. Die traumatisierten Flüchtlinge und Opfer von Folter und anderen schweren Menschenrechts- Verletzungen brauchen effektive, bedarfsgerechte Hilfe und Unterstützung. Das DRK vermittelt zu Psychotherapeuten, organisiert Dolmetscher und medizinische Hilfe. Auch selber hält es unterschiedlichste Angebote bereit. Die Asylsuchenden in der Notunterkunft kommen aus 14 Ländern, 65 Personen aus dem Irak, 35 aus Syrien und 31 aus Pakistan. Das DRK betreut in Ostwestfalen insgesamt 27 Notunterkünfte mit über 10.000 Bewohnern. In bundesweit 160 Notunterkünften betreut es 25.000 bis 35.000 Personen. Das DRK ist sehr dankbar für die Unterstützung seiner Arbeit durch Freiwillige aus der Bevölkerung und die große Spendenbereitschaft in Form von Kleidungsstücken und finanziellen Mitteln. Warum kann das DRK kurzfristig und zuverlässig helfen? Die personellen, materiellen und logistischen Herausforderungen, die mit der Herrichtung und dem Betrieb der Notunterkünfte verbunden sind, kann das DRK nur aufgrund der von ihm vorgehaltenen Strukturen meistern. Seine zahlreichen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter im Rettungsdienst, Krankentransport, im Sozialdienst, bei der Blutspende, im Sanitäts- und Betreuungsdienst, im Kreisauskunftsbüro, in der Aus- und Fortbildung und anderen Bereichen stehen jederzeit zur Betreuung und Versorgung von in Not geratenen Menschen zur Verfügung – darunter allein im Kreis Gütersloh vier Einsatzeinheiten mit je 33 Helferinnen und Helfern in dreifacher Besetzung. Das DRK ist für alle Menschen da, die Hilfe benötigen – in Deutschland und auf der ganzen Welt. Jeder von uns kann schon morgen auf die tatkräftige Unterstützung des Roten Kreuzes angewiesen sein. Deshalb geht es uns alle an. Werden Sie Fördermitglied! Um seine vielfältigen Aufgaben langfristig erfüllen und wirkungsvoll helfen zu können, ist das Rote Kreuz auf Spenden und in besonderem Maße auf Mitgliedsbeiträge angewiesen. »Bitte helfen auch Sie uns und werden Sie Mitglied in unserem DRK-Kreisverband Gütersloh e.V.«, wendet sich Günter Göpfert an die Bevölkerung in Rheda-Wiedenbrück, »mit Ihrem Mitgliedsbeitrag unterstützen Sie nachhaltig die humanitäre Arbeit des Roten Kreuzes und ermöglichen das Engagement von vielen freiwilligen Helfern«. Helfer erhalten keine Honorare, aber Sie brauchen Material und Ausrüstung und eine fundierte Ausbildung. Denn wer kompetent helfen will, braucht gut ausgebildete Fachleute, wer Menschen in Not Halt geben will, muss wissen was zu tun ist. Und wer Leben retten will, braucht Material und Ausrüstung. Alleine ihre persönliche Ausstattung kostet jeweils rund 1000 Euro. Wenn auch Sie zum großen Kreis der Förderer gehören wollen, werden Sie Mitglied im Roten Kreuz! Eine Fördermitgliedschaft ist ab 30 Euro im Jahr möglich. Nähere Informationen gibt der DRK-Kreisverband Gütersloh oder Ihr DRK-Ortsverein. Raimund Kemper Kontakt/Informationen Deutsches Rotes Kreuz – Kreisverband Gütersloh, Dr. Kranefuß-Str. 3, Ruf 05241-9886-11, Guenter. goepfert@drk-guetersloh.de, www.drk-guetersloh.de, DRK- Ortsverein Rheda-Wiedenbrück, An der Schwedenschanze 16, Ruf 05242-5788920, E-Mail info@drkrheda-wiedenbrueck.de Ja, ich möchte helfen! Deutsches Rotes Kreuz Ich werde Mitglied im Deutschen Roten Kreuz, Ortsverein ___________________. Die Mitgliedschaft soll am ___________ beginnen (Datum einsetzen) Mein monatlicher Beitrag beträgt _________ Euro (bitte eintragen) Den Jahresbeitrag von _____________ Euro (bitte eintragen) ❏ werde ich durch einen Dauerauftrag überweisen. ❏ bitte ich jährlich / halbjährlich durch Abbuchung zu erheben von meinem Konto _________________________ IBAN _________________________ BLZ _________________________ BIC _________________________ ______________________________________________ _________________________________ Name, Vorname Geburtsdatum ______________________________________________ _________________________________ Straße, Hausnummer Geburtsort ______________________________________________ _________________________________ PLZ, Ort Telefon Spendenbescheinigung erbeten? Nein ❏ Ja ❏ (Bitte ankreuzen) ________________________________________________________________________ Datum / Unterschrift Bankverbindung: Kreissparkasse Wiedenbrück BIC: WELADED1WDB IBAN: DE14478535200000021287 Datenschutzhinweis: Vorstehende Daten werden nur im Rahmen der Erforderlichkeit von Abrechnung ihrer Mitgliedschaft und Betreuung Ihrer Mitgliedschaft von uns selbst oder durch einen Vertragspartner erfasst bzw. verarbeitet. Eine Weitergabe an Dritte außerhalb des Deutschen Roten Kreuzes zu Werbezwecken o. ä. erfolgt nicht.

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