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Das Stadtgespräch Oktober 2015

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Magazin für Rheda-Wiedenbrück

16 Das

16 Das Stadtgespräch bewusst, dass diese Aufgabe die Stadt Rheda-Wiedenbrück sehr fordern wird und vor allem für unserer Schulen und auch Sportvereine deutliche Einschränkungen mit sich bringt. Wir müssen in dieser Situation zusammenstehen.«, machte er deutlich. Ausdrücklich dankte er den betroffenen Schulen und Sportvereinen für das Verständnis bei der Schaffung und dem Betrieb der Notunterkunft. Er erklärte, dass es der ausdrückliche Wunsch der Stadt sei, den Betrieb der Sporthalle nicht länger zu stören, als es unbedingt notwendig ist. Es sei das Ziel der Stadt die beiden Sporthallen schnellstmöglich wieder für den Schul- und Vereinssport zur Verfügung zu stellen. Mit Blick auf die derzeit leer stehenden ehemaligen Baumarkträume an der Hauptstraße sagte er auf dem Informationsabend: »Ich hätte gerne gesagt, mit Max Bahr ist alles klar! Es muss aber auch funktionieren!«, fügte er an. Es geht u. a. um die Klärung von Brandschutzfragen, um die Versorgung mit Strom und Wasser, die Einrichtung von Toiletten und die Installation von Waschbecken etc. Zu berücksichtigen ist ebenfalls die Lage des Baumarkts. »Neben Max Bahr haben wir noch zwei, drei andere Optionen. Wir konnten sie aber noch nicht auf ihre Tauglichkeit für die Unterbringung der Flüchtlinge überprüfen. Bis zur Rückgabe der beiden Sporthallen an die Schulen und Vereine werden wir daran arbeiten, die vorhandenen Sportangebote in enger Abstimmung mit den Schulen und Vereinen gerecht zu verteilen«, erklärt Eberhard Greufe, leitender städtischer Rechtsdezernent und Leiter des Geschäftsbereichs II. Aus den Reihen der Vereine lag die Anfrage vor, das Reethus sportlich zu nutzen. Die Umfunktionierung ist aber nicht so einfach, da auch hier Brandschutzfragen und Sicherheitsbestimmungen zu berücksichtigen sind und bei den Hygieneeinrichtungen ein angemessener Standard erfüllt sein muss. Harmonisches Klima in der Notunterkunft DRK-Koordinator Jürgen Strathaus und der Leiter der Notunterkunft, Herbert Ewers, berichteten, dass die vornehmlich aus Syrien, dem Irak und Pakistan angekommenen Menschen bei ihrer Ankunft sehr erschöpft und vielfach traumatisiert waren. Nach 20-tägigem Aufenthalt hat sich die Situation geändert, wiesen die beiden DRK-Sprecher auf eine geänderte Stimmungslage hin. Es werde gelacht, gespielt und gelernt. Viele Flüchtlinge packen zwischenzeitlich z. B. bei der Essensausgabe oder anderen Aufgaben mit an. Andere laufen den ganzen Tag über mit Deutschbüchern herum oder lernen Dinge von den DRK- Mitarbeitern. Der Umgang untereinander ist friedlich und völlig frei von Gewalt. Sie nehmen die Hilfe außerordentlich dankbar entgegen, helfen sich gegenseitig und übernehmen gerne verschiedene Dienste im Zusammenhang mit der Betreuung der Notunterkunft. »Die Stimmung in der Notunterkunft ist gut.«, fassten die beiden DRK-Sprecher die Situation zusammen. Sie äußerten sich sehr zufrieden über den reibungslosen Ablauf. Die Hilfsbereitschaft der Menschen von Rheda-Wiedenbrück ist überwältigend »Ich war überwältigt von der Hilfsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, die uns über die unterschiedlichsten Wege erreicht hat. Das zeigt, wie groß das Engagement der Rheda-Wiedenbrückerinnen und Rheda-Wiedenbrücker ist, eine positive Willkommenskultur zu etablieren. Ich hoffe, dass sie auch weiterhin dieses Thema mit so viel Empathie begleiten werden.«, wünscht sich der Bürgermeister. Es hatten sich 80 Personen gemeldet, um das DRK bei der Erfüllung seiner Aufgaben zu unterstützen. Die DRK-Kindertagesstätten bieten seit dem 1. September einen Betreuungsdienst für die Flüchtlingskinder an. Das Ratsgymnasium und das Ems-Berufskolleg organisieren gemeinsame Aktionen mit den Bewohnern. Im Zusammenhang mit dem Reckenberg- Festival und der Veranstaltung »Feuer & Flamme« sei es zu den ersten spontanen Kontakten zwischen den Bewohnern der Notunterkunft und den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt gekommen. Eine Besucherin der Informationsveranstaltung schlug vor, einen Basar mit den gespendeten Sachen durchzuführen, dann könnten die Asylsuchenden selber die Kleidungsstücke aussuchen, die sie haben möchten. Den Bewohnern der Notunterkunft fehlen Perspektiven für die Zukunft Als großes Problem beschrieben die beiden DRK-Sprecher die Situation, dass die Bewohner der Notunterkunft keine Perspektive haben. Sie wissen nicht, wie es nach der Unterbringung in der Notunterkunft weiter geht. Die Betreuung der Menschen erfordert einen immensen Organisationsaufwand im ehrenamtlichen, wie auch hauptamtlichen Bereich des Kreisverbandes des DRK. »Ohne Sie hätten wir es nicht geschafft!«, ist sich der Bürgermeister sicher. Sein Dank gilt aber auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Stadtverwaltung, die einen Anteil an dem besonnenen und verantwortungsbewussten Umgang mit den Flüchtlingen haben. Wie es 2016, 2017 weiter gehen wird, weiß aber keiner, machte Greufe auf der Informationsveranstaltung deutlich.

17 Die Teilnehmer des gemeinsamen Wettbewerbs mit der Superkönigin Maria Chalupa (Mitte) FRAUENPOWER SIEGTE Sebastianer ermittelten neue Supermajestäten im Doppelpack (Kem) Mit einem dreifachen »Horrido!« feierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der erstmals zusammengelegten Wettbewerbe »König der Könige« und »Königin der Königinnen« auf dem Schießstand des St. Sebastian Bürgerschützenvereins an der Reitbahn die neuen Würdenträger. Oberst Hermann-Josef Pierenkemper freute sich bei den Damen Maria Chalupa – sie holte den Adler mit dem 152. Schuss – als neue Superkönigin proklamieren zu können. Auch bei den Königshäusern schaffte es mit Tanja Buschmaas (155. Schuss) eine Dame auf den Superthron. Sie war die erste Königin aus der Schützenriege bei den Sebastianern. »Es war sehr spannend!«, verrieten die für einen geordneten Schießbetrieb verantwortlichen Günter Humann (Schießmeister) und seine Frau Gerda. Die Insignien bei den Königinnen holten Gabi Pierenkemper (Krone, 15. Schuss), Jana Pierenkemper (Apfel/52.) und Elisabeth Maasjosthusmann (Zepter/99.). In der Gruppe der Könige sicherte sich Elmar Disselkamp die Krone (11. Schuss), Karl-Heinz Krüger den Apfel (90.) und Hans-Günther Humme das Zepter (124.) Der Oberst dankte allen, die die schöne Tradition der Einzelveranstaltungen begleitet hatten und wünschte dem gemeinsamen Wettbewerb eine gute Zukunft. Für jeden die richtige Karte! Mehr Infos unter: 05241/104-0 oder 0521/544-0 TAG DER VEREINE 3. OKTOBER, 12 UHR THEATERPLATZ Wählen Sie Ihre individuelle Kartenkombination ganz nach Ihren Bedürfnissen. Ob auf Reisen, beim Shopping im Internet oder einfach nur, um bargeldlos zu zahlen, die richtige Karte sorgt lichen Gespräch heraus. Sprechen Sie einfach mit Ihrem Berater oder gehen Sie online: www.volksbank-bi-gt.de WWW.MICHAELISWOCHE.DE

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