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Das Stadtgespräch Oktober 2015

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Magazin für Rheda-Wiedenbrück

12 Das

12 Das Stadtgespräch Ortstermin mit dem ersten Preisträger des Brachum Kunstpreises, Christian Odzuck (Mitte), der Projektbetreuerin von der Flora Westfalica, Susanne Westermann, Bauleitung, und Frank Hurlbrink, Bauplanung und Sponsoren-Akquise mit den Betonbauer- Auszubildenden Emre Taskin, Marvin Fricke und Kai Bonkamp vom Handwerksbildungszentrum Brackwede. BRACHUM-KUNSTPREISTRÄGER SCHAFFT EIN EINMALIGES SKULPTURERLEBNIS Sieben-Meter-Pavillon aus Beton (Kem) Das Kunstprojekt unter dem Arbeitstitel »Pavillon« des ersten Preisträgers des Brachum-Kunstpreises, Christian Odzuck, wird Rheda-Wiedenbrück in die erste Liga in Sachen Kunst im öffentlichen Raum katapultieren. Diese Überzeugung vertrat Architekt Frank Hurlbrink, Verantwortlicher des Projekts für Bauplanung und Sponsoren-Akquise, bei einem Ortstermin mit dem Künstler. Die Voraussetzungen dafür stehen gut: Neben dem zur Verfügung stehenden Preisträgergeld in Höhe von 12.500 Euro steht dem Künstler zusätzlich ein mittlerer fünfstelliger Betrag aus Sponsorengeldern und Sachleistungen für die Entwicklung und den Bau des Kunstobjekts zur Verfügung. Hurlbrink freut sich, dass er bei allen Unternehmen, wo er vorsprach, die erhoffte Unterstützung in Form von Geld, Sachleistungen oder Dienstleistungen für die Errichtung des Kunstwerks erhielt. Sie ermöglichen es, dass der Künstler an dem neuen Radweg, unweit des Skate-Parks, mit der Unterstützung der Sponsoren sowie einiger Maurer- und Betonbauauszubildenden vom Handwerksbildungszentrum Brackweder unter Anleitung von Ausbilder Jan Mertensotto etwas »ganz Tolles« schaffen wird. Der von der Welle der Hilfsbereitschaft ausgehende positive Geist beflügelte den in Düsseldorf lebenden Künstler bei seinen Planungen zu noch effektvolleren Details als ursprünglich geplant. Der Arbeitstitel »Pavillon« sagt nicht viel über das endgültige Aussehen der seit Mitte August im Bau befindlichen Installation aus Beton aus. Dieser ist sehr hell und glatt gestrichen. Nach der zwischen Ende September und Mitte Oktober geplanten Einweihung wird das begehbare Kunstwerk den Besuchern einen Ausblick aus sieben Meter Höhe gewähren. Die Installation sei eine echte Herausforderung an die Beteiligten vom Baufach, berichteten Alexander Pohl von dem Bauunternehmen Mestekemper und Jan Mertensotto. Das Kunstwerk soll eine Rauminszenierung zwischen unterschiedlich und relativ starken Wänden erlebbar machen, die an kaum einer Stelle im rechten Winkel zueinander stehen. Das genaue Aussehen der Installation soll bis zur offiziellen Einweihung eine Überraschung bleiben, kündigten Flora Westfalica- Geschäftsführer Ralf Hammacher und Susanne Westermann, Projektleiterin von der Flora Westfalica, an. Ob dieser Wunsch in Erfüllung geht, hängt davon ab, inwieweit das Kunstwerk noch abgeschirmt werden kann, wenn es erst über den zwei Meter hohen Sichtschutz hinausgewachsen ist.

13 Stefan Postert referierte vor rund 100 Besucherinnen und Besuchern über Trends im Einzelhandel. INFORMATIONS VERAN STALTUNG NEUFASSUNG EINZELHANDELSKONZEPT Anregungen von Experten Rund 100 Einzelhändler und am Einzelhandel Interessierte waren der Einladung des Fachbereichs Stadtplanung/Bauordnung und der Wirtschaftsförderung der Stadt Rheda-Wiedenbrück gefolgt. Im KommunikationsCenter der Kreisparkasse Wiedenbrück informierten mehrere Referenten über Trends im Einzelhandel, attraktive Innenstädte und Stadtentwicklung. Als Gastgeber und Hausherr begrüßte Johannes Hüser, Vorsitzender des Vorstands der Kreissparkasse Wiedenbrück, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und tauchte dafür tief in die Geschichte ein: »Früher waren die Markt- und Münzrechte die Basis für die wirtschaftliche Entwicklung einer ganzen Region. Kaiser Otto erteilte schon im Jahr 952 dem Osnabrücker Bischof das Markt-, Münz- und Zollrecht für Wiedenbrück. Damit wurde die Basis für einen starken Wirtschaftsstandort gelegt. Der Einzelhandel muss Wege finden, sich zu behaupten. Insofern unterstützen wir gern die Initiative, die sich mit den Trends auseinanderzusetzen«. Anschließend berichtete Wirtschaftsförderin Nikola Weber über die Arbeit im seit Anfang des Jahres bestehenden »Forum Attraktivität der Innenstädte«. In dem Kreis aus Einzelhändlern, Vertretern der Gewerbevereine beider Ortsteile, Vertretern des Wirtschaftsbeirates, der Kirchen und Interessierter der Innenstadtentwicklung habe man sich auf diverse Handlungsfelder verständigt. »Zugegeben – es ist nicht die eine Maßnahme, sondern es sind viele kleine Maßnahmen, die zusammen jedoch ein Paket ergeben«, so Nikola Weber, die mit den Akteuren gemeinsam an der Umsetzung arbeiten will. Dazu gehöre auch die Information des Einzelhandels. Stefan Postert, Federführer »Handel und Stadtentwicklung« der 16 Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen und Leiter des Geschäftsbereiches Handel und Stadtentwicklung der IHK Mittleres Ruhrgebiet in Bochum, schärfte in seinem Vortrag den Blick auf die Zukunft. Er unterstrich: »Es gibt kein Patentrezept, wie sich mittlere und kleine Städte aufstellen sollten. Allerdings ist es notwendig, über den Einzelhandel hinaus zu überlegen, was die Attraktivität einer Innenstadt ausmacht.« Marc Föhrer vom Stadtplanungsbüro Stadt + Handel, das im Juli eine Untersuchung zur Fortschreibung des Einzelhandelskonzepts durchgeführt hat, stellte die Vorgehensweise zur Neufassung des Einzelhandelskonzepts vor. Er nannte in diesem Zusammenhang auch erste Zahlen der aktuellen Einzelhandelssituation. Demnach sank in Rheda-Wiedenbrück zwar die Zahl der Geschäfte von 2008 mit 350 Betrieben bis 2015 auf 290 Betriebe, die Verkaufsfläche erhöhte sich aber um 2.040 m2 auf 83.290 m2. »Wir wollen im Rahmen der Neufassung des Konzepts die Einzelhändler umfassend beteiligen und informieren«, ergänzte Inga Linzel, Fachbereichsleiterin Stadtplanung/Bauordnung. Der dafür eigens gegründete Arbeitskreis tagte erstmalig Mitte September. IHR GUTSCHEIN IM WERT VON 50.- EURO sparen Sie 50.-€ * beim Kauf einer neuen Brille. * Gültig beim Kauf von Marken-Brillengläsern ab einem Auftragswert von 250.-€. Je Auftrag nur ein Gutschein. Nicht kombinierbar. Rennefeld und Oesterschlink GmbH & Co. KG Oelde · Geiststr. 7-11 · Tel.: 0 25 22 / 8 32 05 62 Rheda-Wiedenbrück (Firmensitz) · Wasserstraße 32 · Tel.: 0 52 42 - 4 05 49 65 Herzebrock-Clarholz · Clarholzer Straße 49 · Tel.: 0 52 45 - 9 21 35 41 www.diezwei-hoerenundsehen.de

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