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Das Stadtgespräch November 2020 für Mein Rheda-Wiedenbrück

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Kohl DAS SUPERFOOD IN

Kohl DAS SUPERFOOD IN HERBST UND WINTER Zutaten für ca. 4 Portionen: 200 g Mehl 60 ml Öl ½ TL Backpulver Salz Je 250 g Wirsing und Weißkohl 1 Zwiebel 4 Möhren, in Würfel 100 g Schinkenwürfel 2 EL Butterschmalz 125 ml Weißwein bunter Pfeffer aus der Mühle ½ TL gem. Kümmel 4 Eier 200 g Sauerrahm 150 g Mini-Cabanossi, in Scheiben Zubereitung: Weisskohl-Wirsing-Quiche 1. Das Mehl mit dem Öl, Backpulver und Salz in eine Schüssel geben und mit 60 ml warmen Wasser verkneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen in eine mit Butter ausgestrichene Springform von ca. 26 cm Durchmesser geben und einen Rand hochziehen. 2. Für die Füllung den Wirsing und den Weißkohl fein schneiden. Die Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden. Kohl, Möhren und Zwiebeln und Schinken in dem Butterschmalz anschwitzen. Anschließend mit dem Weißwein angießend und weich schmoren. Mit Salz, Pfeffer und Kümmel abschmecken. Dann ca. 15 Minuten abkühlen lassen, damit das Ei im nächsten Schritt nicht stockt. 3. Den Backofen auf 170 °C vorheizen. Ei und Sauerrahm unter die Masse rühren. Die Masse auf dem Boden verteilen. Mit den Cabanossischeiben belegen und im Backofen auf der mittleren Einschubleiste ca. 40 Minuten backen. Zutaten für ca. 4 Portionen: 300 g Mehl Salz 1 TL Kümmelkörner 1 TL Trockenhefe 2 EL Walnussöl 600 g Wirsingblätter 125 g Zwiebeln 4 Thymianzweige je 50 g Ziegengouda und Gruyère 75 g durchwachsener Speck in Scheiben 75 g Crème fraîche (oder saure Sahne) schwarzer Pfeffer aus der Mühle Flammkuchen mit Wirsing Zubereitung: 1. Mehl mit 1 TL Salz, Kümmel und Hefe mischen. Alles mit 225 ml lauwarmem Wasser und Walnussöl zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1,5 Stunden gehen lassen. 2. Vom Wirsing die dicken Blattrippen entfernen. Wirsing in kochendem, leicht gesalzenem Wasser 3-4 Minuten köcheln lassen. Kohl herausnehmen, kalt abspülen und die Blätter gut ausdrücken. Wirsing grob hacken. Zwiebeln schälen und in dünne Streifen schneiden. Käse reiben. Speck in 1 cm breite Stücke schneiden. 3. Den Backofen auf 250 °C vorheizen. Teig halbieren. Beide Hälften kneten und in etwas Mehl wenden. Von Hand ca. 1 cm dicke, längliche Fladen formen. Diese jeweils direkt auf 2 mit Backpapier belegte Bleche legen. 4. Die Fladen mit Crème fraîche bestreichen. Wirsing salzen, darauf legen, Zwiebeln darüber streuen. Beide Käsesorten darauf verteilen, Thymian und Speck darüber geben, pfeffern. Im Backofen auf der untersten Schiene etwa 20 Minuten backen. 50 Minuten; Pro Portion ca. 495 kcal, 22 g E, 18 g F, 59 g KH 35 Minuten; Pro Portion ca. 630 kcal, 23 g E, 41 g F, 37 g KH 46 Das Stadtgespräch

R Rückzahlung von Corona-Soforthilfen und Überbrückungshilfe Teil II In den letzten Tagen wurden vermehrt E-Mails mit dem Hinweis an die Soforthilfeempfängerinnen und Soforthilfeempfänger versandt, wie laut derzeitigem Stand das Rückmeldeverfahren wiederaufgenommen werden soll. Grundsätzlich war zunächst angedacht, dass die Soforthilfe im Rahmen einer Berechnungshilfe zum Nachweis des Liquiditätsengpasses im Juli 2020 erfolgen sollte. Grund für die Unterbrechung des Rückmeldeverfahrens sind die verbesserten Abrechnungsmöglichkeiten für die Bereiche der Personalkosten, der Stundungen und für die Anrechnung zeitversetzter Zahlungseingänge. Dies bedeutet, dass gestundete Zahlungen wie beispielsweise Miet-, Pacht- oder Leasingraten, die grundsätzlich im Förderzeitraum (März bis Mai) angefallen wären, unabhängig vom Liquiditätsabfluss berücksichtigt werden können. Ein erheblicher Vorteil resultiert aus der höheren Flexibilität hinsichtlich des Zahlungsflusses als auch der Vereinnahmung von einmaligen hohen Zahlungseingängen. Zum einen sollen die Unternehmen die Möglichkeit haben, auf den Leistungszeitpunkt abzustellen, wodurch Zahlungen für derartige Leistungen, die vor dem Förderzeitraum ausgeführt wurden, unberücksichtigt bleiben. Zum anderen sollen nun auch hohe Einmalzahlungen anteilig berücksichtigt werden können. Wann genau das Rückmelde- verfahren fortgesetzt wird, steht aktuell noch nicht fest. Die Rückmeldefrist endet jedoch nach derzeitigem Stand am 30. November 2020. Es ist daher davon auszugehen, dass dieses Verfahren in den kommenden Wochen wiederaufgenommen wird. Auf der Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie lautet die Überschrift »Die Überbrückungshilfe geht in die Verlängerung«, da nach der 1. Phase, die den Zeitraum Juni bis August 2020 betraf, nun die 2. Phase eingeleitet wird. Der Förderzeitraum schließt damit nahtlos an den vorherigen Zeitraum an. Dies bietet den Unternehmen die Möglichkeit, auch für die Monate September bis Dezember 2020 die Überbrückungshilfe zu beantragen. Im Vergleich zur 1. Phase der Überbrückungshilfe haben sich jedoch die Voraussetzungen geändert. Es handelt sich weiterhin um ein zweistufiges Verfahren, wobei die Eintrittsschwelle gesenkt wurde. Sofern das Unternehmen einen Umsatzeinbruch von mindestens 50% in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum von April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten vorweist oder der Umsatzeinbruch in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum mindestens 30% im Durchschnitt beträgt, ist die erste Voraussetzung erfüllt. Des Weiteren muss im Förderzeitraum ein Umsatzeinbruch von mindestens 30% vorliegen, damit der entsprechende Monat gefördert werden kann. Die Förderung bezieht sich dabei auf die anteilige Erstattung der Fixkosten (z.B. Mieten, Leasingraten, Telefonkosten usw.). Hier wurden die Förderungssätze angehoben, so dass bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30% (zuvor 40% Umsatzeinbruch) 40% der Fixkosten erstattet werden. Sollte ein Umsatzeinbruch von mindestens 50% und maximal 70% vorliegen, werden 60% der Fixkosten erstattet. Die höchste Förderung liegt bei einem Umsatzeinbruch von mehr 1 Thorsten Grabe als 70% vor. Die Fixkosten werden in diesem Fall mit 90% erstattet. Darüber hinaus wurde die Personalkostenpauschale von 10% der förderfähigen Kosten auf 20% erhöht. Die letzte Änderung betrifft die Schlussabrechnung. Bisher war keine nachträgliche Förderung vorgesehen, sofern sich aus der Schlussrechnung eine höhere Förderung ergeben hat. In der 2. Phase der Überbrückungshilfe sind dagegen im Rahmen der Schlussrechnung sowohl Rückforderungen als auch Nachzahlungen möglich. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass durch die Senkung der Voraussetzungen zur Inanspruchnahme der Überberückungshilfe die Bundesregierung einen Schritt auf die Unternehmen zugeht und dadurch diverse zusätzliche Unternehmen antragsberechtigt sein dürften. Die Antragstellung wird auch dieses Mal durch den Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt durchgeführt und voraussichtlich ab Ende Oktober möglich sein. Thorsten Grabe Der Autor ist Steuerberater in der Kanzlei Wortmann & Partner & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Das Stadtgespräch Anzeige 47

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