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Das Stadtgespräch November 2020 für Mein Rheda-Wiedenbrück

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zu erwartenden Verkehr nicht aufnehmen. Auf der gegenüberliegenden Seite der Kolpingstraße spreche der Standort des Kindergartens gegen eine freie Zufahrt zu dem projektierten Einkaufszentrum. Wenn move das Thema Kolpingstraße durch seine bürgernahe Arbeit nicht kritisch in der öffentlichen Diskussion gehalten hätte, hätte der Rat das Projekt mehrheitlich durchgewunken, äußert sich Hünten überzeugt. Schließlich habe ja nicht die CDU allein in der letzten Sitzung des BSUV am 18.06.20 für das weitere Vorantreiben der Planungen gestimmt. Nachverdichtung Politik müsse den Mut haben, maßvolle Nachverdichtung auf großen Grundstücken oder Baukörperaufstockungen baurechtlich möglich zu machen. Das setze voraus, dass das Bauamt den nach § 34 Baugesetzbuch möglichen Gestaltungsspielraum nicht allzu eng auslege. Speziell in diesem Bereich stehe das Bauamt auf der Bremse. Auch wenn vom Bauamt mit Vehemenz abgestritten, werde dort eine »Rote Liste« geführt zu haben, auf der etliche Mehrfamilienhäuser stehen, deren Bau von ihm angehalten werde. »Es gibt etliche Personen, die das aus direkter Erfahrung bestätigen können«, versichert Theilmeier mit Blick auf seine Anfrage auf der letzten BSUV-Sitzung der abgelaufenen Legislaturperiode. Aus einer Gesprächsrunde mit Architekten, Investoren und Bauunternehmern wissen wir, dass mehrere Teilnehmende gerade wegen dieser restriktiven Genehmigungspraxis nicht mehr in Rheda-Wiedenbrück aktiv werden wollen, so Theilmeier weiter. Als Negativbeispiel par excellence nennt er den stadtbekannten Bauplatz an der Birnstraße. Das Bauvorhaben habe inzwischen 8 Architekten verschlissen, ehe nun endlich eine Baugenehmigung erteilt worden sei. »Wir benötigen einen Paradigmenwechsel hin zu einer Beschleunigung der Genehmigungsverfahren, um gemeinsam mit Bauherren, Investoren und Bauwirtschaft die drängenden Probleme im Bereich Bauen und Wohnen in unserer Stadt zu lösen«, so Gernhold. Baulandentwicklung Ebenfalls bei diesem Thema fordert move ein massives Umdenken. Die Wählerinitiative fordert, dass Grundstücksbesitzer bei neu zu erschließenden Bauflächen ihre Grundstücke nur noch zu einem angemessenen Preis an die Stadt verkaufen können. Anderenfalls soll dort keine Baulandentwicklung mehr stattfinden. Durch dieses eigentlich einfache Konzept gelingt eine moderate Preisentwicklung der Grundstücke und die Stadt kann bedarfsgerecht entscheiden, welche Entwicklung dort jeweils stattfinden soll, heißt es im Programm von move. Harsewinkel macht es 1 (V. l.) Dr. Andreas Gernhold (stellvertretender Fraktionsvorsitzender), Dr. Martin Hünten (Fraktionsvorsitzender), Thomas Theilmeier (stellvertretender Fraktionsvorsitzender) entsprechend seit 30 Jahren vor und Ulm schon seit über 100 Jahren. Unterstützung erfährt dieses Konzept u. a. auch durch renommierte Experten für Siedlungs- und Regionalplanung, die diese Maßnahme als sinnvollen Weg zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum sehen. Integration von Werkvertragsarbeitern Hier gehe es nicht nur um langfristige, direkte Beschäftigungsverhältnisse, sondern auch um den Familiennachzug, um ein funktionierendes Zusammenleben mit den Osteuropäern in unserer Gesellschaft zu fördern. Eine Voraussetzung sei Wohnraum ohne Ghettoisierung sowie die Integration der Kinder in die Kindergärten, Schulen und Berufsausbildung. Grundvoraussetzung für eine Integration überhaupt sei zudem einerseits das Klima für die humanitäre Migration zu fördern sowie andererseits das Bekenntnis der Migranten zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Finanzen Ab 2020 sind die Ergebnisse der Stadt negativ, die Liquiditätslage zunehmend angespannt: Vor diesem Hintergrund sei eine strikte Haushaltskontrolle, insbesondere der frei verfügbaren Mittel, erforderlich, macht Gernhold deutlich. Darüber hinaus dürfen sich völlig unnötige Maßnahmen, wie der teure Austausch der Gesamtschulfassade nicht wiederholen, so move. Ebenfalls die mit 685.000 Euro veranschlagten Lichterinstallationen für die q Anzeige Die erste Gleitsichtbrille, die wirklich zu mir passt? Gibt’s bei Augenoptik Nagel. Eine DNEye® Analyse macht es möglich – beim Experten für biometrische Augenvermessung in Rheda-Wiedenbrück. „Für mich gibt’s nur noch einem Standardmodell biometrische Gleitsichtbrillen“, gefertigt, das nur zu 2 % freut sich Maria R. 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