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Das Stadtgespräch November 2019

Die aktuelle Ausgabe des Stadtmagazins für Rheda-Wiedenbrück. November 2019

3 BRACHUM

3 BRACHUM KUNSTPREISTRÄGERIN FRAUKE DANNERT PRÄSENTIERT LICHTINSTALLATION AM 1. UND 2. NOV. Neues Erleben der brutalistischen Architektur des Rathauses (Kem) Am 1. und 2. November können die Rheda-Wiedenbrücker abends auf dem Rathausplatz ein Kunstwerk aus Licht und Ton erleben. Sie sind herzlich eingeladen bei diesem herausragenden künstlerischen Ereignis dabei zu sein. Die Lichtinstallation der Brachum Kunstpreisträgerin Frauke Dannert wird an den beiden Tagen jeweils von 17.30 bis 22.00 Uhr das Rathaus in ein faszinierendes Meer von Licht und Schatten tauchen. Gleichsam führen soll die Installation die Blicke der Betrachter mit dem Licht. Dabei werden sie die durch das Licht hervorgehobenen skulpturalen Qualitäten des Gebäudes und die von der Architektur des Rathauses abgeleiteten abstrakten Formen der Lichtinstallation entdecken können, kurzum: die brutalistische Architektur des Rathauses in einem neuen Licht erleben. Mit den Worten von Melanie Körkemeier, künstlerische Leiterin der Kunstwerkstatt »Bleichhäuschen«: »Den Papiercollagen von Frauke Dannert entsprechend wird hier die Formensprache in den realen Raum übersetzt. Form, Licht und Bewegung fragmentieren das Betongebäude, verleihen ihm eine andere Oberfläche und einen bisweilen entmaterialisierten Zustand«. Durch eine eigens komponierte reduktive Soundkomposition von Frauke Dannert in ihrem Atelier Frederic Lindemann erhält die mit riesengroßen Beamern erzeugte Installation eine weitere Sinnebene. Die Idee zu der Lichtinstallation ist der Kölner Künstlerin bei ihren Besuchen in der Doppelstadt gekommen: Immer mal wieder ist sie mit dem Fahrrad in den beiden Stadtteilen unterwegs gewesen. Der Kontrast zwischen der verbliebenen Altstadt in Rheda und den Häusern der historischen Innenstadt von Wiedenbrück und dazu der Gegensatz der brachialen Architektur des Rathauses, inspirierte sie zu der Lichtinstallation. Am Eröffnungstag wird nach der Begrüßung durch Bürgermeister Theo Mettenborg der Jury-Vorsitzende des Brachum-Kunstpreises, Roland Nachtigäller (Direktor des Herforder Museums Marta), in das Projekt einführen. Für ihre künstlerische Arbeit erhielt Frauke Dannert bereits mehrere Stipendien, u. a. ein Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds. Ihr jüngstes Arbeitsstipendium in Stockholm schließt sie mit dem Beginn der Vorbereitungen für die Lichtinstallation in Rheda-Wiedenbrück ab. Ihre Werke waren jüngst u. a. in Einzelausstellungen im Kunstmuseum Luzern und Museum Kunstpalast Düssel- dorf zu sehen. Dannerts zentrales Medium ist die Collage. In ihren Installationen aus Projektionen, Wand- und Bodenarbeiten überführt sie fotografische Architekturfragmente in einen erlebbaren Raum. Die Architektur des Brutalismus – die Sichtbetonbauten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts – rückte seit 2009 ins Zentrum ihres Interesses, als sie am Goldsmiths College in London studierte. Mit der Lichtinstallation am Rathaus Rheda-Wiedenbrück schafft sie über dieses Thema ihre erste künstlerische Arbeit im öffentlichen Raum. DAS STADTGESPRÄCH IM NOVEMBER 50 4 Das Kloster als Genossenschaft? Kreuzfahrt-Reisemesse 36 im A2 Forum Top-Turn-Event in Rheda 44 Tourist oder Globetrotter? 30 Emsmöwen spenden an Seenotrettung

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