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Das Stadtgespräch November 2019

Die aktuelle Ausgabe des Stadtmagazins für Rheda-Wiedenbrück. November 2019

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16 Das Stadtgespräch MIT UNS ALS GERÜST BAUEN SIE SICHER! (Vorne v. l.) Kriminalhauptkommissarin Vanessa Ogan (Kriminalprävention), Schulleiter Olaf Diekwisch, Lars Riemeier (Caritas, Sucht- und Drogenhilfe), (hinten v. l. Robert Rix und Jutta Mels (ORS-Team Sucht & Prävention), Schulsozialarbeiterin Ute Karth, Ruth Lütkewitte und Sigrid Koschnick (Beratungslehrerinnen). DROGEN UND CO. DROGEN UND CO. Suchtprävention & Intervention an der Osterrath-Realschule (Kem) Die Osterrath-Realschule (ORS) hat jetzt zu den Themen Suchtprävention und Intervention eine Kooperation mit der Kreispolizei Gütersloh und der Caritas-Fachstelle für Suchtvorbeugung vereinbart. Die speziell qualifizierten Beratungslehrerinnen und weiteren Mitglieder des Teams »Sucht und Prävention« sowie die Schulsozialarbeiterin arbeiten mit den beiden externen Stellen zusammen. Im Vordergrund steht die Prävention. In einem eineinhalb jährigen Prozess entstand ein Handlungskonzept für die Präventionsarbeit an der ORS. Das Projekt ist ein Bestandteil des Schullebens und der Lehrpläne. Es ist ein strukturierter Angebotskatalog, auf den jede Lehrperson zugreifen kann. In den Katalog sind bewährte Methoden eingeflossen. Das nunmehr vorliegende Konzept spricht die Schülerinnen und Schüler in jedem Schuljahr unter verschiedenen Schwerpunkten an. Im Focus stehen insbesondere die Lebenskompetenz stärkenden Module. Für eine Intervention gab es bislang keinen Anlass. Unter dem Titel »Umgang mit drogenkonsumierenden Jugendlichen« unterscheidet das Konzept zwei Szenarien: Etwa bei der Vermutung, dass eine Schülerin bzw. ein Schüler in der Freizeit oder an einem anderen Ort außerhalb der Schule Drogen konsumiert. In diesem Falle beziehen die Lehrpersonen die Beratungslehrerinnen und die Schulsozialarbeiterin oder auch die externen Partner beispielsweise bei den pädagogischen Gesprächen mit ein. Ebenfalls sprechen sie die Eltern an und informieren die Schulleitung. Wenn im schulischen Kontext, zum Beispiel in einer Pause festgestellt würde, dass ein Mädchen oder ein Junge einen Joint raucht, andere Rauschmittel nimmt oder sogar mit Drogen handelt, bleibt es nicht bei pädagogischen Gesprächen und Schritten. Es liegt eine strafbare Handlung vor. Die Osterrath-Realschule hat sich dazu klar aufgestellt; es sollte dann eine Strafverfolgung eingeleitet werden. Die Benachrichtigung der Eltern erfolgt in diesem Falle durch die Polizei.

17 INTERVIEW: 100 Jahre Schuhhaus Monkenbusch (CL) Das Schuhhaus Monkenbusch ist ein Betrieb, der Schuhhandwerk mit modernem Anspruch verbindet. Das Familienunternehmen in 3. Generation feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Ein Gespräch mit Brigitte Monkenbusch, Inhaberin des Traditionsschuhhauses über Dankbarkeit, Stärken und die 100-Jahr-Feier. Das Stadtgespräch: Liebe Brigitte, in Zeiten in denen immer mehr Einzelhändler über schwere Zeiten klagen, feierst du 100-jähriges Firmenjubiläum. Was würdest du deinem Großvater gerne sagen? Brigitte Monkenbusch: Der 1. Weltkrieg war gerade zu Ende, da eröffnete mein Großvater Josef Monkenbusch 1919 in Wiedenbrück seine Schuhmacherwerkstatt. Ich bewundere den Mut, in einer unvorhersehbaren Zeit, den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt zu haben. Diese Bewunderung würde ich ihm gerne mitteilen, auch würde ich ihm gerne meinen Dank aussprechen. Denn nur seinem Unternehmergeist ist es zu verdanken, dass ich nun in 3. Generation den Traditionsbetrieb Schuhhaus Monkenbusch fortführen darf. Das Stadtgespräch: Du sprichst die Tradition der Familie an. Verrate uns, worauf du dabei besonders stolz bist. Brigitte Monkenbusch: Sehr stolz bin ich auf den oben beschriebenen Mut meines Großvaters und auf die weitere weitsichtige Unternehmensführung meines Vaters Alfons, der jüngste Sohn von Opa Josef. Den Grundstein für das Schuhhaus Brigitte Monkenbusch, Inhaberin des Schuhhaus Monkenbusch in 3. Generation Monkenbusch legte mein Großvater. 1954 übernahm mein Vater die Werkstatt. Mit viel Weitsicht erwarb er 1960 das heutige Wohn- und Geschäftshaus an der Langen Straße.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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