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Das Stadtgespräch November 2018

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64 seniorenzeitung

64 seniorenzeitung Das Stadtgespräch Auf der Parkbank ER: Fällt es dir beim Einkaufen nicht auf, dass viele Produkte mehr als einmal verpackt sind: eine Umverpackung und dann noch eine Einzelverpackung, und ich mache mit dir jede Wette, dass um alles herum zum Anliefern noch ein Riesenkarton gehörte. SIE: Das stimmt, aber anscheinend will das der Kunde so: alles sauber und ordentlich und vorzeigbar verpackt, um ihn zum Kaufen zu animieren, möglichst noch mit einer Klarsichtfolie zum besseren Anschauen und Kontrollieren oben drauf. ER: Macht sich denn wohl niemand Gedanken darüber, wie riesig inzwischen die Verpackungs- Abfallmengen geworden sind und wie sich das in der Zukunft noch weiter entwickeln wird? SIE: Gut, dass es den gelben Sack gibt und dass Abfälle zwecks Weiterverwendung sortiert werden, so kann man doch auf Sicht gesehen die Müllberge eindämmen. ER: Denke doch bloß einmal an die vielen Plastiktüten, die noch zusätzlich zu den normalen Verpackungen eingesetzt werden, das sind Milliarden. SIE: Vor kurzem sah ich im Fernsehen einen Bericht über gerade dieses Thema. Nicht nur die Weltmeere ersticken fast im Plastikmüll. Die Fische, ein wichtiger Teil der Welternährung, vergiften sich daran und damit auch uns. ER: Es ist nicht auszuschließen, dass kleinste Partikel von Plastik, die in den Klärwerken nicht ausgefiltert werden können, sich in unseren Organen ...mitgehört und aufgeschrieben wie Leber und Nieren anlagern und dort langfristig Schäden verursachen. SIE: Ich dachte schon, dass nur die viel benutzten PET-Flaschen nicht risikolos wären, weil die auch gesundheitsgefährdende Stoffe an die Flüssigkeit abgeben. Darum nehmen wir für unser Mineralwasser nur noch Glasflaschen. ER: Trinkwasser aus der Leitung ist das gesundeste Lebensmittel, das es zurzeit gibt, sagen die Wasserwerke. Bis heute habe © farbkombinat – Fotolia.com ich aber von denen noch keine Stellungnahme gehört oder gelesen, dass verantwortliche Institute auch in deren Wasser Plastikspuren entdeckt haben. SIE: So lange du reichlich Bier trinkst und selten Leitungswasser, kannst du dich getrost zurücklehnen. ER: Vergiss nicht, dass man zum Bierbrauen auch Wasser benötigt. Aber das besorgt man sich aus den allergrößten Tiefen, wo noch kein Plastikmüll sein kann. Erna und Berta »Ich hab wieder mal ’nen schönen Spruch gefunden: ›Wenn du möchtest, dass etwas gesagt wird, frage einen Mann; wenn du möchtest, dass etwas getan wird, frage eine Frau.‹ »Na, das ist jetzt aber doch etwas übertrieben.« »Beim täglichen Miteinander vielleicht. Aber denk mal an irgendein Treffen. Wenn du da an einen Bekannten gerätst und du stellst ihm eine interessierte Frage, dann hast du für den Rest des Tages ausgesorgt. Hin und wieder ein Versuch, auch etwas zur Unterhaltung beizutragen, inspiriert ihn nur zu weiteren Erzählungen aus seinem Leben oder über seine Krankheiten.« »Also, weißt du, das kann dir bei Frauen aber auch passieren.« »Ja, aber gestern beim Friseur hab ich – du weißt, da les’ ich immer gern im Playboy – einen Artikel gelesen, der den geneigten männlichen Leser aufforderte, zu lesen, keine Aktienkurse, keine Sportergebnisse, sondern Bücher. Weil die meisten Frauen gerne lesen, so der Autor, sei es empfehlenswert für Männer, das ebenfalls zu tun. Mann käme als belesener Mensch besser an, könne besser zuhören und sei kein um sich selbst kreisender Langweiler.« »Am letzten Satz ist geschlechtsunabhängig in jedem Fall was dran.« Der WEISSE RING Opfer einer Straftat kann jeder von uns schon morgen selbst werden. Was dann zählt, sind menschlicher Beistand und praktische Hilfe. Jede Straftat – auch das oft verharmloste Eigentumsdelikt – bedeutet für Opfer und Angehörige meist einen schweren Eingriff in die persönlichen Lebensumstände. Neben eventuellen körperlichen Schäden und materiellen Verlusten müssen die Betroffenen auch mit zum Teil erheblichen Belastungen zurechtkommen. Kriminalitätsopfer finden beim gemeinnützigen Verein WEISSER RING in vielfältiger Weise Beistand und praktische Hilfe. Die Opferhelfer verstehen sich als Gesprächspartner für alle, die als Opfer einer Straftat unverschuldet in Not geraten sind und leisten schnell und direkt praktische Hilfe und Unterstützung. Sie reicht von der Begleitung zu Terminen bei der Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht, Hilfestellung im Umgang mit weiteren Behörden, Vermittlung von Hilfen anderer Organisationen. Die Betroffenen werden zu Schutz- und Sicherungsmaßnahmen beraten. Bedürftige Opfer können bei tatbedingten Notlagen zur Überbrückung auch finanzielle Hilfe erhalten. Mit Hilfeschecks ermöglicht der WEISSE RING eine anwaltliche oder psycho-traumatologische Erstberatung. Im Rahmen von Rechtsschutz kann die Übernahme von Anwaltskosten erfolgen, insbesondere zur Wahrung von Opferschutzrechten im Strafverfahren sowie zur Durchsetzung von Ansprüchen nach dem Opferentschädigungsgesetz. Alle Hilfen des Vereins sind für die Opfer kostenlos und sind weder an eine Mitgliedschaft noch an sonstige Verpflichtungen gebunden. Bitte notieren: Bundesweites Opfertelefon: 116 006 täglich erreichbar von 7 – 22 Uhr

seniorenzeitung 65 Seniorenbeirat AKTIV Die Arbeitsgruppe »Freie Fahrt« des Seniorenbeirates ist in unserer Stadt unterwegs und schaut sich kleinere und größere Barrieren an Straßen und Geh- / Radwegen an. Gerne werden Anregungen und Tipps von allen anderen Bürgern angenommen. Durch die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung können diese Barrieren oftmals zeitnah beseitigt werden. Im Ortsteil Wiedenbrück führt ein schöner Geh- / Radweg längs des Engelhartkanals und man überquert dann an einer Brücke die Ems-Umflut. Die Geh- / Radfläche der Brücke besteht aus einem Gitter und einem Riffelblech. Allerdings bilden die Übergänge vom Weg auf die Brücke ziemlich hohe Kanten und sind für Rollator-, Rollstuhl- und Radfahrer eine sehr unangenehme Barriere. Wir haben in der Stadtverwaltung angeregt, die Wegeflächen zu erhöhen, damit dies dauerhaft einen schön gleichmäßigen Übergang zwischen Brücke und Weg ergibt. Diese Anregung wurde gerne angenommen und auch zeitnah umsetzt. Nun ist dieser Weg wieder für alle barrierefrei zu nutzen. Im Ortsteil Rheda ist die Einmündung der Straße An der Gräfte auf die Fürst-Bentheim-Str. ein Hochbordstein, welcher im Dunkeln von Radfahrern nur sehr schwer zu erkennen ist. Die Ausleuchtung dieses Straßenbereiches ist nicht so gut, die Straßenlampen stehen zu weit entfernt. Radfahrer können hier schnell den Hochbordstein touchieren und dann stürzen, was zu bösen Unfallfolgen führen kann. Wir haben der Stadtverwaltung verschiedene Sicherungsmaßnahmen vorgeschlagen: 1. Die vorhandenen Hochbordsteine im Einmündungsbereich mit weißer reflektierender Farbe streichen. 2. Auf dem vorhandenen Hochbordstein »retroreflektierende Knöpfe« aufbringen. 3. Hinter dem Hochbordstein in der Pflasterung eine Warnbake aufstellen. Diese Anregungen wurden gerne angenommen und durch Aufstellung einer Warnbake zeitnah umgesetzt. Wir freuen uns und hoffen, durch unsere Anregung die Sturzgefahr gemindert zu haben. Gehen Warum ist Gehen so sehr viel besser als Joggen? Stimmt nicht ganz: beide Bewegungsarten haben vergleichbare körperliche Effekte, nur Gehen ist dabei noch gesünder, sagt eine Studie der Deutschen Sporthochschule in Köln. Beim Joggen müssen Knie- und Hüftgelenke das Dreifache unseres Körpergewichtes aushalten, beim Gehen dagegen bleiben unsere Gelenke unbelastet. Bandscheiben werden durch die leichte Rotation zwischen Schulter und Becken massiert, die Tiefenmuskulatur der Umgebung wird gleichzeitig aktiviert und gestärkt. Studien beweisen: Wer 30 Minuten am Tag geht, der verringert sein Infarkt-Risiko um 40 % und lebt im Schnitt sechs Jahre länger. Der menschliche Körper hat zwei Anti-Aging-Ärzte: sein linkes und sein rechtes Bein. Wie bei keiner anderen Bewegungsart wird man so gleichmäßig und gesund beansprucht, ohne dass es dabei zu einer Überbeanspruchung einzelner Glieder und Organe kommt. Positive Zusatzeffekte sind eine um das Zehnfache verbesserte Sauerstoffversorgung, das Herz- Kreislauf-System wird gestärkt, die Durchblutung verbessert, die Lungenkapazität maximiert und die Blutfettwerte gesenkt. Das Gehen als die wohl gesündeste Beanspruchung für den ganzen Körper massiert zusätzlich noch perfekt bei jedem Schritt die Bandscheiben. Das Problem der Leistungsfähigkeit im Alter kann somit abgefangen werden, besonders dann, wenn andere früher geliebten Sportarten nicht mehr ausgeübt werden können. Saftiges Schweinefilet Man nehme: Zutaten: · 1 Schweinefiletkopf pro Person · 1 Bund Frühlingszwiebeln · 250 g Pfifferlinge oder Shitakepilze · 1 Becher Crème fraîche · 1/2 l Gemüsebrühe · Salz und Pfeffer · etwas Soßenbinder oder Mehlbutter · etwas Öl Zubereitung: Das Schweinefilet von Fett und Haut befreien, salzen und pfeffern. In etwas neutralem Öl von allen Seiten kurz, aber kräftig anbraten. Das Schweinefilet aus der Pfanne nehmen und für ca. 45 min. in den auf 90°C (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Backofen geben. In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebeln schneiden und in der Pfanne mit dem Bratensatz glasig anschwitzen. Mit der Brühe ablöschen und etwas reduzieren lassen. Die Crème fraîche unterrühren und die Soße mit dem Soßenbinder binden. Die Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Schweinefilet in kräftige Scheiben schneiden und mit der Soße servieren. Dazu passen Nudeln, Reis oder Kartoffeln und ein frischer Salat. Selbst wenn das Zeitmanagement mal schlecht ist und das Filet etwas länger im Ofen bleibt, das Rezept klappt. Guten Appetit! Impressum Seniorenzeitung: Verantwortlich für den Inhalt ist der Seniorenbeirat der Stadt Rheda- Wiedenbrück. Ständige Mitarbeit: Karl-Josef Büscher, Margret Kohler, Vroni Korsmeier, Carola Linnemann, Hans Dieter Wonnemann, Koordination: Arnold Bergmann Übrigens: Leserzuschriften erwünscht! Rathausplatz 13, 33378 Rheda-Wiedenbrück, E-Mail: seniorenbeirat@rh-wd.de, Schreiben Sie uns, wir antworten bestimmt »Nur wer den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft« Heinrich von Kleist

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