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Das Stadtgespräch November 2018

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26 Das

26 Das Stadtgespräch Zimmerleute ersetzen auf der Südseite marodes Gebälk durch neues schweres Holz. Farbton des neuen Daches: Die hochglänzende hellbraune Farbe des frisch eingedeckten Kupferdaches weicht ziemlich schnell einem eher dunkelbraunen Ton. Mal- und Putzarbeiten An der Nordseite des Kirchenschiffes reichte ein Neuanstrich mit einer Silikatfarbe. Ihr heller Beigeton entspricht der Farbe der ursprünglichen Putzfassade. Die Marktseite war dagegen sehr stark geschädigt. Hier müssen die Maurer einen komplett neuen Putz anbringen, der dann auch noch zu streichen ist. Neue Fugen Zudem sind an den Steinfassaden des Chorraums, der Sakristei und des Kirchturms viele Fugen defekt. Die Maurer müssen diese gegen neue Fugen austauschen. Außerdem nehmen sie die losen »Schalen« von dem hier verbauten Anröchter Stein herunter. Dazu erklärte Stefan Terbrack, dass es für den Anröchter Stein typisch sei, dass dieser sich abschäle. Die Arbeiten an der oberen Turmhälfte konnten bereits im Laufe des Sommers abgeschlossen werden. Baulogistik Eine strenge Planung aller Arbeiten erfordert der für die Baulogistik zur Verfügung stehende relativ eng bemessene Platz nördlich des Kirchturms. Dieser Bereich muss für die Lagerung der Baumaterialien und die Vorbereitung der Arbeiten reichen. Die sorgfältige Konzeption aller Arbeitsschritte lässt diese Herausforderung gelingen. Planmäßig Der Kostenplan wird eingehalten. Das Erzbistum fördert die Sanierung mit 1,75 Mio. Euro. 340.000 Euro steuert der Bund aus Fördermitteln bei. Die Gemeinde ist an dem Projekt mit 150.000 Euro aus Rücklagen beteiligt. 70.000 Euro müssen aus Spenden zusammenkommen. Viele Menschen haben dazu beigetragen. Es fehlen noch 2.000 Euro. Die St. Aegidius-Pfarrkirche ist mehr als ein Gotteshaus für die Gläubigen. Das Jahrhunderte alte sakrale Gebäude wird darüber hinaus von vielen Menschen als ein Identität stiftendes Bauwerk der Doppelstadt wahrgenommen. Nun wird es sie bald im neuen Glanz begrüßen. Für Stefan Terbrack ist es das zweite Mal, dass er für die Renovierung dieser guten alten Kirche die Verantwortung übernommen hat. Vor einigen Jahren leitete er schon die inneren Sanierungsarbeiten.

27 CHINESISCHE ELITESCHÜLER BEIM EINSTEIN-GYMNASIUM Die Zeit verging rasend schnell (Kem) »Wir wären gerne noch etwas länger am Einstein-Gymnasium geblieben. Der Abschied von ihren Gasteltern in Rheda- Wiedenbrück fiel den zwölf - bis dreizehnjährigen Schülern von der Pekinger Eliteschule sichtlich schwer. Ihr knapp zweiwöchiger und sehr intensiver Aufenthalt war rasend schnell vergangen. Freundschaft Das Verständnis füreinander und die Verständigung in Englisch sowie mit Händen und Füßen klappten von der Begrüßung an so gut, als hätte man sich schon wiederholte Male getroffen. Die neun Mädchen und Jungen und ihre drei Lehrer von der Partnerschule Beijing Academy aus der siebzehn Millionen Einwohner zählenden chinesischen Hauptstadt sind mit ihren westfälischen Gastgebern durch eine auf Gegenseitigkeit beruhende sehr offene und wertschätzende Beziehung verbunden. Programm Das Einstein-Gymnasium und die Gasteltern hatten für die Premiere gemeinsamer Unternehmungen der im vergangenen Jahr offiziell besiegelten Schulpartnerschaft ein tolles und informatives Programm einfallen lassen: Interkulturell Warum ist die Luft über Rheda- Wiedenbrück so klar? Leben hier wirklich nur so wenig Menschen? Und wie schneidet man eigentlich ein Brötchen auf? Alleine diese Die SchülerInnen aus Peking mit ihren Gastgebern vom Einstein-Gymnasium drei Fragen kennzeichneten schon das Aufeinandertreffen der 24 Flug- und Autostunden voneinander entfernt liegenden Kulturen. Bürgermeister Theo Mettenborg zeigte sich bei der Begrüßung froh, dass man in China diesem Projekt aufgeschlossen gegenüber steht. Schulleiter Jörg Droste, Prof. Dr. Rudolf Herbers vom Teutolab der Universität Bielefeld und die projektbegleitenden Einstein- Lehrer zeigten sich froh, dass die junge Schulpartnerschaft sich so positiv entwickelt: Bevor aber der nächste Besuch aus China kommt, steht nun erstmal der Gegenbesuch des Einstein-Gymnasiums im Herbst 2019 in Peking an, auf den sich die Schülerinnen und Schüler schon sehr freuen. »Ni Hao – herzlich willkommen!«, heißt es dann von den neu gewonnenen chinesischen Freunden.

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