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Das Stadtgespräch November 2017

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50 Das

50 Das Stadtgespräch Dr. Hugo empfiehlt Halloween steht vor der Tür. Für alle Elfen, Hexen und Monster hier meine Gesichtsknete. Für die Deko verrate ich euch, wie ihr einen Kürbis aus einem Apfel zaubert. Findet ihr die 10 Fehler in meinem m Rätsel? Euer Dr. Hugo von der Apfelhälfte aufs Papier. 4 Gebt einen grünen Klecks auf ein Stück Alufolie und malt mit dem Pinsel den Stiel vom Kürbis. Lasst jetzt alles gut trocknen. 5 Wenn alles gut getrocknet ist, könnt ihr zu Halloween dem Kürbis noch ein gruseliges Gesicht aufmalen. Ihr braucht: • 1 Apfel • orange und grüne Acrylfarbe • Pinsel • Messer • Brettchen • Weißes Tonpapier • Schwarzen Filzstift 1 Schneidet Vorsichtig den Apfel auf dem Brettchen in 2 Hälften. Lasst euch hierbei vielleicht von einem Erwachsenen helfen. Tupft die Schnittfläche ein wenig mit 3 4 5 3 4–2= 8–3= 2 4 6 2 6 5 6 6 2+2= 10–9= Küchenpapier ab. 2 Gebt einen großen Klecks orange Farbe auf ein Stück Alufolie und taucht den Apfel mit der Schnittfläche in die Farbe bis die komplette Fläche Farbe aufgenommen hat. 3 3 2 4 4 Nehmt jetzt ein weißes Blatt Tonpaier und druckt die Farbe 1 1 3 1 1 5 1 3 7–4= 3+3= 1 1 5 4 Ihr braucht: • 50 g Mehl • 25 g Vaseline • flüssiges Make-up Ohren gespitzt! Das ist eine Masse für klasse Hörner, Höcker und Co. 1 Vermengt Mehl und Vaseline in einer Schüssel. Knetet das Ganze so lange, bis ein glatter Teig entsteht. 2 Fragt eure Mama ob ihr etwas Make-up von ihr bekommt. Gebt dann etwas Make-up dazu – und zwar so viel, dass die Masse etwa die Farbe eurer Haut bekommt. 3 Wollt ihr zum Beispiel Elfenohren/ Hexenoren formen, cremt ihr eure echten Ohren mit Vaseline ein, damit die Knete daran hält. Formt die spitzen Ohren in der Hand vor und setzt sie dann auf. Drückt sie gut an. Verstreicht nun etwas Make-up über die Knetränder und bewundert euch im Spiegel Lösungen der Rätsel S. 49

51 vor dem Wittenberger Rathaus LUTHERIDEN-TREFFEN ZUR 500-JAHR-FEIER DER REFORMATION Auf den Spuren des Ur...Opas Martin Luther Seitdem der in Rheda lebende Thomas Siewert durch Zufall entdeckte, dass er ein Ur...Enkel Martin Luthers ist, beschäftigt er sich immer wieder mit seinem berühmten Vorfahren. So entstand der Wunsch, beim diesjährigen Lutheriden-Treffen in Wittenberg teilzunehmen (wir berichteten in STG 531). Hier sind seine Reiseerlebnisse: »Im September diesen Jahres war es soweit. Ich nahm zum ersten Mal an einem Familientreffen der Lutheriden-Vereinigung e.V. (ein Zusammenschluss aller direkten Nachkommen des Reformators Dr. Martin Luther) teil. [...] Zunächst besuchten wir gemeinsam die idyllische Stadt Torgau mit einer mehr als 1000-jährigen Geschichte. Hier sind viele Spuren des Lebens und Wirkens Martin Luthers zu entdecken. So findet sich dort das älteste erhaltene Priesterhaus von 1493, ein Ort des Treffpunkts und der theologischen Diskussionen der Priester und Priesteranwärter. Hier lebte einst Georg Spalatin ›der Steuermann der Reformation‹. Nachdem sich Luthers neue Theologie bereits bei der Mehrzahl der Lehrer und Schüler der jungen Universität Wittenberg durchgesetzt hatte, wurde der alternde Landesherr Friedrich der Weise durch die Fürsprache und das geschickte Handeln Georg Spalatins zum Fürsprecher der Reformation (obwohl er zeitlebens katholisch blieb). Luther selbst war dem Landesherren nie begegnet und somit ist der Anteil Spalatins am Gelingen der Reformation mitentscheidend. Ein weiterer Eckstein ist die Katharina-Luther-Stube, in der Katharina Luther 1552 [nach einem Oberschenkelbruch auf der Flucht vor der Pest in Wittenberg] die letzten vier Wochen ihres Lebens verbrachte und dort starb. Am nächsten Tag erreichten wir die historische Stadt Wittenberg. Bei der Führung durch die Lutherausstellung erfuhren wir unter anderem, wie viel Einfluss die Theologie Martin Luthers auch auf Dichter, Denker und Schriftsteller der nachfolgenden Generationen ausgeübt hat, die man zunächst gar nicht in Zusammenhang mit der protestantischen Theologie bringen würde. Ein Beispiel hierfür ist der Protestant Karl May, der in Old Shatterhand eine Figur schuf, die auf seinen Reisen erwählt ist, für das Gute zu kämpfen, Gerechtigkeit zu üben und den christlichen Glauben auf den Reisen nicht nur zu leben, sondern dadurch auch zu verbreiten. So wird sich Winnetou im Angesicht seines Todes auch zum christlichen Glauben bekennen. Die Protestantin Astrid Lindgren hat in der Figur Michels [...] ein Kind erschaffen, das letztlich [...] im »guten Tun« die Herzen aller erobert und im Erwachsenenalter zum Gemeindevorsteher des Ortes wird. [...] Nach einer historischen Stadtführung [...] besuchten wir das Assisi Panorama, das in 3-D-Optik auf einer 15 x 75 Meter großen runden Leinwand in eindrucksvoller Weise das Leben in Wittenberg vor 500 Jahren zeigt. Höhepunkt des Tages war die Kranzniederlegung am Grab Martin Luthers unter der Kanzel in der Schlosskirche Wittenberg, dem sich abends ein gemeinsames Zusammensein und Abendessen der Nachfahren anschloss. Hier wurden Familienlinien ausgetauscht und man lernte sich im gemütlichen Beieinander besser kennen. Am Sonntag folgte ein gemeinsamer Gottesdienst aller Anverwandten in der Kemberger Kirche, die nur wenige Kilometer entfernt von Wittenberg liegt und in der Martin Luther mehrfach gepredig haben soll. Er wurde hier vor seiner Beisetzung am 21.02.1546 nochmals aufgebahrt, denn in Kemberg wohnte Bartholomäus Bernhardi, ein enger Vertrauter und Weggefährte von ihm. Bernhardi war der erste Geistliche, der bereits 1521 in Kemberg heiratete und sich damit sehr in Gefahr begab. Mit ganz vielen Eindrücken und Informationen, guten Gesprächen neu kennengelernter Verwandter und einem reicheren Wissen unserer Ur-Ur-Ur-Großeltern Katharina von Bora und Martin Luther ging es zurück nach Rheda-Wiedenbrück, mit Vorfreude auf das nächste Verwandtschaftstreffen in 2 Jahren in Coburg.«

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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