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Das Stadtgespräch November 2017

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34 Das

34 Das Stadtgespräch SCHLOSSBRÜCKE SANIERT Aufwendige Holz konstruktion sichert das historische Bauwerk (Kem) Die Bauarbeiter setzen Keilstein auf Keilstein der Bogenbrücke neu. Die Steine stützen sich gegenseitig. Sie sind sorgfältig behauen. Das neue Material ersetzt die alten Kalksteine eines Brückenbogens. Der äußerst poröse Zustand der alten Steine machte ihren Austausch erforderlich. Zum Glück brauchte die Brücke nicht komplett erneuert werden. Die Statik der Brücke war immerhin noch so stabil, dass die Errichtung einer Holzkonstruktion unter dem zu renovierenden Gewölbe reicht, um die von den Sanierungsarbeiten ausgehenden Druckkräfte aufzufangen. Das Gerüst bleibt aus Sicherheitsgründen bis zum Ende der kompletten Arbeiten stehen. Für den zweiten Brückenbogen ist diese besondere Absicherung nicht erforderlich. Hier befinden sich die ursprünglichen Steine durchweg noch in einem sehr guten Zustand. Aktuell hat die Brücke eine über die beiden Bögen führende Betondecke erhalten. Das Innere des Geländers aus Stein wird aufgearbeitet. Damit ist die Brücke wieder begeh- und befahrbar. Die Pflasterarbeiten werden voraussichtlich bis zirka November abgeschlossen. Voraussetzung ist natürlich eine einigermaßen gute Wetterlage, berichtet die Projektmanagerin Heike Briese. Das über die Gräfte zum Tor des Schlosses führende Bauwerk ist eine Eine spezielle Holzkonstruktion sichert die Bogenbrücke am Schloss bei den Sanierungsarbeiten. klassische Bogenbrücke. Sie wurde spätestens im 17. oder frühen 18. Jahrhundert errichtet. Das genaue Alter der Brücke ist nicht bekannt und lässt sich auch nicht bestimmen, bedauert Maximilian Fürst zu Bentheim-Tecklenburg. Bei dem Vorgänger handelte es sich um eine hölzerne Zugbrücke. Die Bogenbrücke war bislang komplett aus Naturstein gefertigt. Sie gehört zu den schönsten Brücken dieser Art in Ostwestfalen. Erstmals wurde 2014 über die Sanierung der Rundbogenbrücke nachgedacht. Das Haus Bentheim-Tecklenburg erhält für die Arbeiten einen staatlichen Zuschuss im unteren sechsstelligen Bereich. Selber trägt es eine gleich hohe Summe. TÜRKISCHE POLITIK BELASTET KOMMUNALPOLITIK Heiße Diskussion im Integrationsrat (Kem) Die große Politik keinen Einfluss nehmen auf den guten Umgang miteinander von Deutschen und aus dem Ausland zugewanderten Menschen vor Ort, warnte die Vorsitzende des Integrationsrates (IR), Gudrun Bauer (SPD). Zur Debatte stand in der jüngsten Sitzung des Integrationsrates eine Beschwerde einiger seiner Mitglieder sowie von Ratsmitgliedern aus nahezu allen Fraktionen über die Wahl der DITIB-Moschee als Tagungsort sei- ner vorletzten Sitzung. Hintergrund war insbesondere die Haltung des DITIB-Dachverbandes zum türkischen Verfassungsreferendum. Ebenso empörte man sich über die Empfehlungen der türkischen Regierung zur Bundestagswahl, die von ihr ausgesprochene Warnung von Reisen nach Deutschland und dem irritierenden Sprachgebrauch des türkischen Präsidenten über die Politik der Bundesregierung sowie die Inhaftierung von Deutschen in türkischen Gefängnissen. Der Integrationsbeauftragte in der Stadtverwaltung, Ernst Jürgen Michaelis, lobte das seit vielen Jahren bestehende gute Miteinander von Einheimischen und Zugewanderten. Gemeinsam mit der Stellvertretenden Vorsitzenden des Landesintegrationsrates (LIR), Ksenia Sakelsek, gebürtige Slowenierin, appellierte er an die Kommunalpolitiker: »Wir dürfen uns vor Ort von der großen Politik nicht spalten lassen«. Arif Sönmez (Türkische Union) erklärte, dass die hiesige DITIB- Gemeinde mit Politik nichts am Hut habe. Es wurde von ihr keine Empfehlung zum Türkeireferendum gegeben – und wörtlich: »Eine Beeinflussung der Abstimmung kann ich nicht nachvollziehen. Wir haben Mitglieder, die für Erdogan und andere, die gegen ihn gestimmt haben«. Die LIR-Sprecherin ergänzte, dass die Zustimmung vieler türkischen Wähler zum Referendum vielleicht aus Frust darüber erfolgte, weil sie sich nicht richtig in Deutschland angekommen fühlen. »Was bringt die Metabo Bohrhammer KHE 2444 Metabo Winkelschleifer W1100-125 - Kombihammer mit 3 Funktionen: Hammerbohren, Bohren und Meißeln - Nennaufnahmeleistung: 800 W - max. Schlagzahl 5400 /min - SDS-plus - Metabo S-automatic Sicherheitskupplung - 4 m Kabellänge - Lieferung im Koffer 119,- € Barpreis inkl. MwSt. - Schleifscheiben-Ø 125 mm - Nennaufnahmeleistung 1100 W - Leerlaufdrehzahl 11000 /min - Drehmoment 3 Nm - Gewicht ohne Netzkabel 2.1 kg - Kabellänge 2.5 m - Verdrehsichere Schutzhaubeube 69,- € Barpreis inkl. MwSt. Sievers GmbH - Siemensstraße 6 - 33378 Rheda-Wiedenbrück - Tel.: 05242/9442-0 Fax: 05242/9442-49 E-Mail: info@sieversgmbh.com - Web: www.sieversgmbh.com Alle Angebote nur solange der Vorrat reicht.

35 deutsche Staatsbürgerschaft, wenn die Zugewanderten wegen ihres Namens oder Aussehens keine bzw. weniger Chancen auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt haben?«, fragte sie. Vorausgegangen waren die Fragen von Klaus-Dieter Schulze (CDU), welche Rolle DITIB in Rheda-Wiedenbrück spielt und warum die Gemeinde sich nicht von der türkischen Reisewarnung nach Deutschland distanziert habe. Der Erste Beigeordnete Dr. Georg Robra hatte an den IR und den LIR appelliert: »Wir müssen klare Kante zeigen! Ich bin nicht bereit diese Einmischung in unser Land zu akzeptieren! Die Vermischung von Religion und Politik ruft große Befürchtungen hervor. Wenn DITIB enge Verbindungen mit dem türkischen Staat hat, dann ist es zwingend erforderlich, dass wir dieses Thema ansprechen. Was macht all das mit unserer Stadtgesellschaft?«. Zur Haltung des LIR zum Referendum schrieb er in der Sitzungsvorlage: »Gerade dieser müsse mit Blick auf die Integrationspolitik hier Stellung beziehen«. Die von dem städtischen Integrationsbeauftragten interviewte LIR- Vize wies dieses Ansinnen schroff zurück: »Wir sind Vertreter der Migranten und wollen uns nicht mit Außenpolitik beschäftigen«. Zur Vermischung von Politik und Religion verwies sie darauf, dass es zwischen Deutschland und der Türkei einen Staatsvertrag gebe, der zulasse, dass der türkische Staat die Imame stellt und finanziert. Man könne nicht erwarten, dass diese gegen Erdogan sprechen. Der LIR fordere schon lange, dass die Imame in Deutschland ausgebildet werden. Klaus-Dieter Schulze drückte seine Enttäuschung über die Position des LIR aus: Ich hätte mich über eine Stellungnahme beispielsweise zu den Inhaftierungen gefreut. (V. l.) Die LIR-Vize Ksenia Sakelsek, IR-Vorsitzende Gudrun Bauer und Integrationsbeauftragter Ernst Jürgen Michaelis Verwunderung herrschte im IR darüber, dass der Zentralverband der DITIB in Köln trotz mehrmaliger Anfragen seitens der Verwaltung bisher keine Bereitschaft erkennen ließ, zum Türkeireferendum Stellung zu beziehen. Die Verwaltung solle es weiter versuchen, war man sich einig. Arif Sönmez wurde gebeten, vom Landesverband der DITIB in Münster eine Stellungnahme anzufragen. Im Nachgang stieß das Fernbleiben einiger Ratsmitglieder vom IR auf Kritik, obwohl sie es doch gerade waren, die durch ihre Einwendungen gegen den Tagungsort DITIB-Moschee die Debatte zum Türkeireferendum und anderen bundespolitischen Themen angestoßen hatten. KREISSPARKASSE WIEDENBRÜCK 40jähriges Dienstjubiläum Am 5. November feiert Ulrike Meyer ihr 40jähriges Dienstjubiläum bei der Kreissparkasse Wiedenbrück. Begonnen hat ihr beruflicher Werdegang mit der Ausbildung am 1. August 1977. Nach der zweijährigen Ausbildung, die die Jubilarin erfolgreich am 13. Juni 1979 abgeschlossen hat, war sie zunächst für fast fünf Jahre als Mitarbeiterin im Service der Geschäftsstelle in Verl und ab April 1984 dort weiter als Kassiererin eingesetzt. Im November 1986 begann dann für Ulrike Meyer die Mutterschutzfrist. Nach dem anschließenden Erziehungsurlaub nahm die junge Mutter ihre Tätigkeit in der Geschäftsstelle Verl bis zum 20. Oktober 1990 erneut auf. Danach stand die Betreuung des eigenen Nachwuchses im Vordergrund. Aus diesem Grund beende- te die inzwischen zweifache Mutter ihr aktives Arbeitsleben. Am 1. September 1992 wurde Ulrike Meyer wieder stundenweise bei der Kreissparkasse Wiedenbrück eingestellt. Seit nunmehr 17 Jahren ist sie als Teilzeitkraft im Marktfolgebereich der Kreissparkasse tätig und für die Beraterinnen und Berater eine wichtige Ansprechpartnerin. Der Vorstand und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreissparkasse Wiedenbrück gratulieren der Jubilarin auf diesem Weg sehr herzlich. Ulrike Meyer anzeige Wir haben die Ideen und lassen Ihr Fest bei uns zum Erlebnis werden. Umtrunk oder Verköstigung? Das „VIP Back-Event” für geschlossene Gruppen ab 10 Personen! Auch als vorweihnachtliche Abendveranstaltung buchbar! VIP BACK-EVENT JETZT BUCHEN Ihr Fest wird bei uns ein Erlebnis, das man nicht vergisst. Gemeinsame Sache am Ofen! Ob mit Kunden, Mitarbeitern, Freunden oder Familie: Sie bestimmen das Thema – vom Cupcake bis Christstollen! Gütersloher Str. 73 • Rheda-Wiedenbrück • Tel.: (05242) 44 2 55 • kontakt@nordgerling.com Café und Backkultur

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