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Das Stadtgespräch November 2017

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20 Das Stadtgespräch GmbH & Co. KG Haustüren | Fenster | Rollladen | Vordächer | Überdachungen Fenster-Sicherheits- Nachrüstaktion Sichern Sie Ihr Zuhause jetzt mit neuen Sicherheitsbeschlägen oder mit Pilzkopfverriegelungen und Sicherheitsschließblechen. Lindenstraße 55a • 33378 Rheda-Wiedenbrück • Telefon: 0 52 42-40 68 45 0 Mo - Fr: 9.00 - 12.30 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr, Sa: 9.00 - 12.30 Uhr www.korfmacher-fenster.de • info@korfmacher-fenster.de Marktmeister Hans-Bernd Hensen (r.) und Schaustellersprecher Heinrich Heitmann bei der Ziehung der Gewinne durch eine Glücksfee. PURE LUST AUF KIRMES Auf dem Andreasmarkt geht’s richtig rund (Kem) Was nur wenige wissen: Johann Schneider ist Besitzer von 30 Kirmesgeschäften – und mit 92 Jahren der älteste aktive Schausteller Deutschlands. Seit nunmehr über 80 Jahren reist Johann Schneider mit seinen Karussells quer durch das Land. Noch immer klappert er pro Jahr knapp 30 Kirmesveranstaltungen ab. In Rheda ist er mit dem Autoscooter »Highway No 1« vertreten. Und noch immer schläft er während dieser Zeit in seinem kleinen Wohnwagen. In Rheda steht der auf dem Werlplatz. Der Wagen bietet so eben Raum für ein Bett, eine Toilette und ein Sofa. Komfort sucht man hier vergeblich. Doch genau hier fühlt sich Johann Schneider noch immer so richtig wohl. »Ich bin so mit meinem Beruf verwachsen; ich kann nicht nur in meiner Wohnung auf dem Sofa sitzen«. Auf »Kirmes-König« angesprochen, winkt er bescheiden ab. Er gehört in Rheda solange man denken kann zu den Galionsfiguren der Schausteller. Der 92-Jährige baut seinen Autoscooter auf dem Rathausparkplatz auf. Das hat Tradition solange man denken kann. An den Schalthebeln und dem Musikcomputer sitzt seit mehreren Jahren sein Neffe Patrik. Zum Saisonstart 2017 wurde der Scooter massiv aufgerüstet und modernisiert. Neue Autos laden ein zu tollen Fahrten. Dazu gibt es nicht nur die beste Musik, sondern auch eine Lightshow der Superlative! Star-Club Jedes Jahr aufs Neue freut sich Patric Schneider auf den Aufbau seines Musikexpress‘ Star Club in Rheda, an der Widumstraße. Er gehört zur Schausteller-Dynastie der Schneiders aus Lippstadt, denen der Fernsehsender Vox vor Jahren einen eigenen Film widmete: »Die Kirmes-Könige«. Seit über 150 Jahren sind die Schneiders im Geschäft. »Früher hatte Opa August die Hand drauf«, schildert Enkelsohn Patric. Mit gerade 49 Jahren ist er selbst schon ein alter Hase in der Branche. Seit über 30 Jahren lässt er den Musikexpress rotieren, legt die passende Musik auf, rekommandiert auf die Fahrgäste abgestimmt – anfangs noch unter der Regie seines viel zu früh verstorbenen Vaters »Freddy« (Alfred), seit über 25 Jahren eigenständig. Vorläufer war die grüne »Raupe« mit Verdeck. Der Patriarch August Schneider hatte damals größte Bedenken, als sich sein Sohn Freddy damit selbständig machte. Denn Schneider und seine drei anderen Söhne Johann, Walter und August junior hatten sich mehr auf Au-

21 Im Breakdance geben sich die Fahrgäste ganz dem Rausch der Geschwindigkeit hin. toscooter und Achterbahn spezialisiert. »Dann aber hat Opa August nur Bauklötze gestaunt«, schildert Patric Schneider. Denn erst die Raupe, seit 1972 auch der Musikexpress lockten Fahrgäste wie geschnittenes Brot. So machten sich alle vier Schneider-Söhne als »Kirmes-Könige« in ganz Deutschland einen Namen. »Der Andreasmarkt ist für mich eine Traditionsveranstaltung«, betont Patric Schneider. »Ich bin in Rheda geboren. Da hänge ich natürlich besonders an dem Andreasmarkt«. Und der Musikexpress »Star – Club« ist sein Leben: »Ich bin in der sechsten Generation, an dem »Star-Club« hängt mein Herz«. Break Dance Ab geht’s! Wenn der Break Dance von Anke Piontek startet, spüren die Fahrgäste zuerst ein melodisches Schwingen und langsames Rotieren. Dann geht es mit Vollgas weiter, Beschleunigungen und Variationen der Drehgeschwindigkeit erzeugen ein rhythmisches Fahrgefühl. Die Fahrgäste werden in den Gondeln hin- und hergewirbelt. Sie können sich bei den rasanten Bewegungen der Gondeln dank der bequemen Sitzpolster ganz dem Rausch der Geschwindigkeit hingeben. Die Fahrt bereitet wohligen Nervenkitzel. Da geht das Kribbeln im Bauch schnell in freudiges Kreischen über. Glücksgefühle jagen durch den Körper. Besonders Jugendlichen und junggebliebene Fahrgästen begeistern die Fahrten. 32 Fahrgäste können die spannenden Fahrten gleichzeitig genießen. Durch die sich drehenden Gondeln begegnen sich die Fahrgäste wie auf einer Tanzfläche – die Fahrt ist ein gemeinschaftliches Erlebnis voller guter Laune. Die Schaustellerin powert die prickelnden Fahrten zusätzlich mit flotten Sprüchen, aufregenden Licht- und Soundeffekten. Sie zog die Kirmesfans mit dem Break Dance erstmals 2015 auf dem Rathausparkplatz magisch an. Er wurde zu einem ihrer Treffpunkte auf dem Andreasmarkt. Das Ding Jekyll & Hyde ist ein youtube- Star der Kirmesplätze. Das Fahrgeschäft könnte vier und acht an Stelle der möglichen zwei Gondeln haben – sie würden nicht reichen, um die Begeisterung der Kirmesfans für dieses 100 km/h schnelle und bis zu 40 m hohe Turbo-Erlebnis auf dem 35 m weiten Ausflug zu stillen. Bethel Thelen jr. brauchte darum nicht lange zu überlegen, mit seinem Teufelsreiter nach der Herbstkirmes nun auch wieder beim Andreasmarkt auf dem Rathausplatz für Furore zu sorgen. Auf 80 Metern durch die 70er Flower Power, Schockfarben und die Musik der 1970er Jahre lassen einen Rundgang durch Karl

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