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Das Stadtgespräch November 2017

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12 Das

12 Das Stadtgespräch Freude über den ersten Preis: (v. l.) Sebastian Siefert, Bürgermeister Theo Mettenborg, Frank Schürmann, Herbert Ewers, Manuela Feldmann, Bernhard Hansmeier, Landrätin Dr. Christine Disselkamp, Gerhard Stiens (Ortsvorsteher) »UNSER DORF HAT ZUKUNFT« IM KREIS GÜTERSLOH Lintel gewinnt Wettbewerb MONATSANGEBOTE A N O T E Gyros- Geschnetzeltes pfannenfertig gewürzt 1000 g 4.4 44 4 Schinken- Krustenbraten gewürzt oder natur 1000 g 3. 4.44 3.49 Frühstück Gourmet Salami, Schinken, Käse, Lachs, Camembert, Marmelade, Butter, 2 Brötchen und Kaffee „satt“ AKTION 2 Personen AKTION 2 Personen 12,50 Frikadelle mit Pfeffersauce, dazu Pommes Grünkohl mit Mettendchen und Bratkartoffeln 6.50 4.90 6.90 Alle Angebote solange der Vorrat reicht. Druckfehler und Irrtümer vorbehalten. Tönnies Werksverkauf GmbH | In der Mark 2 | 33378 Rheda-Wiedenbrück | An der A2/Ausfahrt Rheda | Tel.: 0 52 42 / 961-390 (Kem) Eindeutiger Sieger des diesjährigen Dorfwettbewerbs ist Lintel. Das Dorf hat sich zum 8. Mal an dem Wettbewerb beteiligt und sich stetig konzeptionell und auch praktisch weiter entwickelt. Es wurden viele Dinge aus dem bestehenden Dorfentwicklungsplan von 2009 umgesetzt. Beispielsweise ist die Gestaltung des Dorfmittelpunkts an der Kapellenstraße und von Bürgerradwegen herausragend. Das hohe bürgerschaftliche Engagement des Dorfes ist vorbildlich. Viele Vereine sind im sozialen Bereich tätig. Zudem verfolgt das Dorf ein neues Motto »Lintel gewinnt – unser Ortsteil wird energieautark bis 2025«. Eine Vielzahl stromproduzierender Photovoltaikanalgen zeigt das Engagement der Bürger. Lintel wird als Sieger für den Landeswettbewerb gemeldet. Landrätin Dr. Christine Disselkamp überreichte der Abordnung aus Lintel für den Kreis einen Betrag von 1000 Euro. Die Vertretung erhielt zudem 500 Euro von der Volksbank Bielefeld-Gütersloh. Die Bewertungskommission (Günter Heidemann, Albrecht Pförtner, Cornelia Langreck, Hartmut Lüdeling, Klaus Geppert, Wilhelm Gröver, Nina Herrling) hatte entschieden, dass alle weiteren sechs teilnehmenden Dörfer u. a. aufgrund ihrer hervorragenden Präsentation einen Sonderpreis des Kreises in Höhe von 500 Euro erhalten. Die Volksbanken Bielefeld-Gütersloh bzw. Rietberg sind ebenfalls mit 500 Euro dabei. Über diese Anerkennung kann sich St. Vit freuen. Das Dorf hat zum 4. Mal an dem Dorfwettbewerb teilgenommen. Eine positive Bewertung fanden der Einsatz für das im Küsterhaus geplante Dorfgemeinschaftshaus und das besonders gut gestaltete neue Wohngebiet auf der revitalisierten Gewerbefläche der Fa. Michels sowie die beispielhafte Integration der Flüchtlinge vor Ort. Viel Interesse fanden ebenfalls die geplante Entwicklung eines Carsharing- Systems auf E-Mobil-Basis sowie die Mitfahrerbank als Antwort auf die Schließung der beiden Bankfilialen. Den Sonderpreis erhielten ebenfalls Liemke, Hesselteich, Varensell, Stukenbrock-Senne und Benteler. Die Talente Amy Zhon (16) am Klavier und die neunjährige Sängerin Josephine Lehnort von der Kreismusikschule Gütersloh sorgten für den feierlichen Rahmen. Nach der Ergebnis-Bekanntgabe wurden Günter Heidemann und Wilhelm Gröver aus der Bewertungskommission verabschiedet. Beide waren rund 30 Jahre lang für den Wettbewerb tätig.

13 ÄLTER WERDEN IN RHEDA-WIEDENBRÜCK Alles gut bei den Pflegeplätzen (Kem) Frau Meier, 74 Jahre alt, seit ca. zwei Jahren fortschreitende Demenzerkrankung, Pflegegrad 3. Frau Meier lebt mit ihrem Ehemann, 77 Jahre alt, im Eigenheim. Die nicht im Haushalt lebende Tochter ist ganztags berufstätig, unterstützt ihre Eltern jedoch bei der Haushaltsreinigung, bei der Wäsche und den Einkäufen. Inzwischen hat Herr Meier einen ambulanten Pflegedienst beauftragt, der seiner Ehefrau morgens beim Waschen und Anziehen behilflich ist. Ansonsten kümmert sich Herr Meier selbst um seine Ehefrau. Nun stürzt Herr Meier schwer und muss im Krankenhaus stationär behandelt werden. Die Tochter ist berufstätig und steht somit für eine »Rund-um-die-Uhr- Betreuung« der Mutter nicht zur Verfügung. Alleine bleiben kann Frau Meier aber auch auf keinen Fall. Möglichkeiten einer weiteren häuslichen Versorgung sind nicht greifbar. Als Ausweg bietet sich die Kurzzeitpflege in einem Pflegeheim oder in eigenständigen Einrichtungen an. In Rheda-Wiedenbrück stellen die stationären Einrichtungen Altenwohnheim St. Aegidius, Senioren-Park carpe diem GmbH und Seniorenheim St. Elisabeth Kurzzeitpflegeplätze zur Verfügung. Häufig ist es so, dass ungenutzte Kurzzeitplätze auch als Vollzeitplätze genutzt werden. Die drei Einrichtungen verfügen insgesamt über 326 Plätze. Maria Arenbeck aus dem Fachbereich Soziales und Integration berichtete jüngst auf der Sozialausschusssitzung: »In Rheda-Wiedenbrück besteht kein weiterer Bedarf für weitere stationäre Plätze«. Um so viel Selbständigkeit wie möglich und zugleich so viel Betreuung, Verpflegung und Pflege wie nötig zu erhalten, wählen viele Menschen die Wohnform »Betreutes Wohnen« in Hausgemeinschaften bzw. Pflegewohngruppen. Hier ist eine eigenständige Haushaltsführung in der Wohnung noch in gewissen Grenzen möglich. Hier hat jeder Bewohner ein eigenes Zimmer. Das Herzstück der Wohngruppen bildet der Gemeinschaftsbereich mit Küche, Wohnund Esszimmer, in dem sich das Alltagsleben der Wohngruppe abspielt. Insgesamt bestehen in Rheda-Wiedenbrück derzeit acht Standorte mit insgesamt 115 Plät- Sozialer Dienst und Ehrenamtliche sorgen für einen abwechslungsreichen Alltag der Seniorenheim-Bewohner von St. Aegidius. zen. Wenn Rheda-Wiedenbrück in diesem Bereich auch gut aufgestellt ist, kann hier doch noch nachgebessert werden. Die wenigsten Menschen wünschen sich allerdings, ihren Lebensabend in einer Einrichtung zu verbringen. Sie wollen solange wie möglich in der gewohnten Wohnung und vertrauten Wohnumgebung leben – auch wenn sie hilfs- und pflegebedürftig werden. In diesen Fällen helfen ambulante Pflegedienste, Tagespflege, Hausnotruf und Mahlzeitendienst und vieles mehr. Eine wichtige Stütze für viele Familien sind Pflegekräfte aus Osteuropa. Bei weiteren Fragen rund um die Pflege berät gerne die Pflegeberatungsstelle der Stadt Rheda- Wiedenbrück, Angelika Premke, Ruf 05242-963566. Kostenlos & unverbindlich: Hörgeräte Herbstcheck • Höranalyse • Wartung • Reinigung Auch für Geräte, die Sie woanders gekauft haben! DAS SEH- UND HÖRZENTRUM IN RHEDA-WIEDENBRÜCK: LANGE STR. 59-61 · RHEDA-WIEDENBRÜCK · T: 0 52 42-5 79 96 90 · WWW.KRANE-BRILLEN.DE Der Optiker

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