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Das Stadtgespräch November 2016

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38 Das Stadtgespräch (V.l.) Bürgermeister Theo Mettenborg, Agnieszka Gawlitza, Heike Schulze, Ilona Hunger- Maistrzik, Pfarrer Rainer Moritz »HAUS AM FICHTENBUSCH« Pflege-WG und Tagespflege feierten 10. Geburtstag Die Rhedaraner Demenz-Wohngemeinschaft »Haus am Fichtenbusch« der Diakonie Gütersloh ist Anfang Oktober zehn Jahre alt geworden. Das Jubiläum wurde zusammen mit der gleichzeitig eingezogenen Tagespflege gefeiert. Rund 80 Angehörige und geladene Gäste sowie Mitarbeiter und Bewohner kamen am Samstag, dem 8.10.2016, zum gemeinsamen Grillen und Kaffeetrinken. Seit 2006 hat sich viel getan. Die Wohngemeinschaft und die Tagespflege sind längst fest in das Rhedaraner Gemeindeleben integriert. »Gemeinsam mit unseren Bewohnern und Tagesgäste fahren wir zu Veranstaltungen. »Sowohl in der WG als auch in der Tagespflege finden zudem regelmäßige Gottesdienste statt. Und vor allem im Sommer besuchen uns die Konfirmanden, um mit unseren Bewohnern Spaziergänge zu unternehmen.« Hinzu kommen regelmäßige Ausflüge und natürlich die Einkaufsfahrten ins Ortszentrum von Rheda. »Zehn Jahre Betreuung, Pflege und Begleitung sind ein Grund zum Danken«, sagte Pfarrer Rainer Moritz von der Evangelischen Kirchengemeinde, der das Fest am Samstag mit einer Andacht eröffnete. »Betagte Menschen finden Geborgenheit, Hilfe und Heimat – dauerhaft zum Wohnen oder für ein paar Stunden in der Tagespflege. Engagierte Pflegekräfte, die mit Hand und Herz dabei sind, machen das möglich. Das Haus am Waldrand ist nur der Rahmen; die Menschen, egal ob Tagesgäste, Bewohner oder Mitarbeitende sind das Wesentliche.« Heute ist das »Haus am Fichtenbusch« eine von neun Demenz-WGs der Diakonie Gütersloh – eine zehnte wird aktuell in Herzebrock-Clarholz gebaut. Im gleichen Gebäude wie die Rhedaraner WG befindet sich die Tagespflege mit 14 bis 15 Plätzen – eine von dreien der Diakonie. In den Wohngemeinschaften leben vor allem Menschen mit Demenz und anderen gerontopsychiatrischen Krankheiten. Aber auch Senioren ohne Demenz finden hier ein Zuhause, wenn sie den Alltag in den eigenen vier Wänden nicht mehr alleine meistern können. »In den Wohngemeinschaften können sie alle soweit möglich selbstbestimmt leben, wir leisten dafür die erforderliche Hilfe«, erklärt Hunger- Maistrzik. Das tägliche Kochen in der Gemeinschaftsküche gehöre ebenso dazu wie die pflegerischen Leistungen. »Zurzeit leben bei uns zwölf Menschen mit und eine Bewohnerin ohne Demenz«, so Hunger-Maistrzik weiter. »Alle schätzen die familiäre Atmosphäre.« In der Tagespflege werden Pflegebedürftige tagsüber betreut und kehren abends in die heimische Umgebung zurück. »Damit unterstützen wir die Angehörigen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht immer für die Pflegebedürftigen da sein können«, erklärt Agnieszka Gawlitza, Leitung der Tagespflege. www.diakonie-guetersloh.de

39 URSCHREI DES JAHRTAUSENDS? Der Millenial Whoop und die Kinderlieder Der Vorwurf »ein Popsong klingt genau wie jeder andere« ist so alt wie die Pop-Musik selbst. Und – leider oder nicht – fast wahr. In Dutzenden Songs der letzten Jahre taucht eine Tonfolge auf, die der Musiker und Redakteur Patrick Metzger (der heißt nur so, ist weder Deutscher noch Fleischer) den millenial whoop, also etwa: Ruf des Jahrtausends, genannt hat. 2010 sang Katy Perry zusammen mit Rapper Snoop Dogg ihr »California Girls«, in dem das berühmte oh-uh-oh-uh-oh-uh vorkam. Musikalisch betrachtet handelt es sich hier den Wechsel zwischen der Drei und der Fünf der Durtonleiter. Weniger dramatisch als die englische Bezeichnung millenial whoop heißt das Ding auf Deutsch nämlich schlicht Ruf-Terz. Die funktio- niert im Alltag vor allem bei zweisilbigen Namen: Jür-gen, komm es-sen! Da kommt die Ruf-Terz automatisch ins Spiel. Ein anderer Musiker hat das Ding deshalb auch »Mutter ruft aus dem Haus die Kinder von draußen herein-Interval« genannt. Dieser Ausdruck scheint allerdings ein wenig sperrig. Das scheint den guten Mann und seine Band nicht weiter zu stören, heißen sie doch Cymbals Eat Guitars. »Becken essen Gitarren« – vielleicht ein ironischer Kommentar zu »Video Killed the Radiostar« von den Buggles, das natürlich auch den millenial whoop enthält. Der omnipräsente Rüpel-Schmusesänger Justin Bieber verwendet ihn ebenso wie die obskure New Yorker Band Pavo Pavo bei ihrem seltsamen Song »Ran Ran Run« Den Millenial whoop möglichst gut in Szene setzen (nach einer Minute kommt der Ruf). Aber warum verwenden so viele Musiker die Ruf-Terz immer wieder? Ist doch logisch: Weil sie Erfolg verspricht. Das Muster erkennt jeder und zwar sofort. Bei uns im deutschen Sprachraum kommt es beispielsweise schon im Kindergarten oder Grundschule vor (hoffe ich jedenfalls, ist bei mir schon etwas länger her): Ku-ckuck, Ku-ckuck, ruft’s aus dem Wald. Na und auch das Original, der Kuckuck selbst, benutzt ja diese Tonfolge. Jeder Songschreiber kann sich sicher sein, dass die Zuhörer zumindest dieses Muster in dem brandneuen Lied wiedererkennen. Und wenn man schon ein bisschen von dem Lied kennt, dann ist die Chance auch groß, dass man den Rest auch noch gut finden wird. Und das Muster ist mindestens in der westlichen Kultur so universell, dass verschiedene Versuche, es urheberrechtlich zu schützen fehlgeschlagen sind. Also werden wir mit dem millenial whoop noch etwas leben müssen – das nervt ein wenig, aber mit dem Kuckucksruf sind wir schließlich doch auch klargekommen! Willkommen bei Wind & Wetter KÜBLER Steppjacke Form 1641 - 3-Zonen-Technologie - 2 Seitentaschen mit wasserabweisendem Reißverschluss - Brustinnentasche mit Reißverschluss, z.B. für Tablets bis 7" - Smartphone-Innentasche - verlängerter Rücken - wärmendes Futter in Kapuze, Rumpf und Schulterbereich - 100 % Polyester - dunkelgrau/schwarz - Größen: S – 4XL ab €116. 90 €14. 90 CARHARTT Strickmütze - aus 100% Acryl Rippstrick für mehr Komfort und Wärme - gesticktes Markenlogo - diverse Farben, je HYMER Mehrzweckleiter ALU-PRO - 3-teilig - 3 x 8 Sprossen - Gesamthöhe: 5,10 m €179. 00 STIHL Blasgerät BG 66-D - befreit Flächen schnell von Laub und gemähtem Gras - Einhandbedienung; nur 4,4 kg Gewicht - mit Katalysator (D) und Schalldämpfer - Schalldruckpegel 86,0 dB(A) - max. Luftdurchsatz 730 m³/h €359. 00 ATLAS Sicherheitsschuhe ANATOMIC Bau 500 - hergestellt in Deutschland - Waterproofleder - Fersendämpfung - Stahlsohle und Stahlkappe - Größen 39–48 Aufüber750qmallesfür für den Profi. €64. 90 Josef Strohmeier GmbH | Pilgerpatt 10 | 33378 Rheda-Wiedenbrück | Tel. 05242 / 92630 | Fax 05242 / 926320 | www.strohmeiergmbh.de

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