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Das Stadtgespräch November 2015

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Magazin für Rheda-Wiedenbrück

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6 Das Stadtgespräch Unser Weihnachtsangebot vom 16.November - 18 Dezember 2015 10% Auf den eigenen Bauchabdruck, oder als Gutschein für Freunde, oder Bekannte. Detailgetreue 3D-Abdrücke (Hände & Füße), von Babys, Geschwistern, Eltern, oder Großeltern. Verschenken Sie zu Weihnachten, eine Klee Straße 22, 33378 Rheda-Wiedenbrück 0176 - 85967933 +++ LAGERVERKAUF +++ KOLLEKTIONS & MUSTERTEILE | WINTER 2014 | GR. 34 – 46 Donnerstag, 05.11. und Freitag, 06.11. von 9 – 19 Uhr Samstag, 07.11. von 9 – 14 Uhr | Samstag Stoffverkauf Rheda-Wiedenbrück | Nonenstraße 3 (gegenüber COR) | www.annettegoertz.com (V. l.) Ihre Sorge gilt den Flüchtlingen: Integrationsbeauftragter Jürgen Michaelis, Pfarrer Thomas Hengstebeck vom Pastoralen Raum Rheda-Herzebrock-Clarholz, Thomas Becher, Fachbereichsleiter Immobilienmanagement, und Eberhard Greufe, leitender städtischer Rechtsdezernent und Leiter des Geschäftsbereichs II. AKTUELLE FLÜCHTLINGSSITUATION IN RHEDA-WIEDENBRÜCK Aufnahme kapa zitäten stoßen an ihre Grenzen Der Zustrom der Flüchtlinge stellt auch die Stadt Rheda-Wiedenbrück vor große Herausforderungen. Diese Botschaft überbrachte der Integrationsbeauftragte Jürgen Michaelis jüngst den Mitgliedern des Integrationsrates auf seiner Sitzung in der DiTiB-Moschee und dem Ausschuss für Soziales, Migration und Sport. Die Pflicht zur Aufnahme weiterer Flüchtlinge wird diese Situation verschärfen. Noch im Dezember 2014 prognostizierte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge die Ankunft von 200.000 Flüchtlingen für das Jahr 2015. Am 19. August 2015 gab Bundesinnenminister de Maizière bekannt, dass die Bundesregierung nunmehr mit 800.000 Personen rechne. Zwischenzeitlich wird allgemein von einer Millionen und noch mehr Personen ausgegangen, die in Deutschland eine neue und sichere Zukunft suchen. Am 24. August 2015 waren 334 Flüchtlinge in städtischen Unterkünften untergebracht – davon sind 224 Personen männlich und 110 weiblich. Diese Menschen sind im Rahmen der Regelzuweisung nach Rheda-Wiedenbrück gekommen. Dazu zu rechnen sind bis zu 320 Menschen, die sich aktuell in der Notunterkunft des Landes Nordrhein-Westfalen am Burgweg be- finden. (Die genaue Zahl schwankt beinahe wöchentlich.) Die Verwaltung erwartet, dass Ende 2015 820 und Ende 2016 insgesamt 1.800 Menschen (mit Notunterkunft) unterzubringen sind. Für diesen Personenkreis besteht ein immer größer werdender Bedarf an sozialer Begleitung und Unterstützung, wenn es z.B. um die Beantwortung von Fragen der Teilnahme an Sprachkursen, zum Schul- und Kindergartenbesuch bis hin zur Suche einer privaten Wohnung oder Arbeitsstelle, aber auch wenn es um die Schlichtung von Streitigkeiten geht. Um diese Aufgaben bewältigen zu können, richtet die Stadt drei zusätzliche sozialpädagogische Stellen ein. Sie wurden bereits ausgeschrieben. Der Fachbereich Immobilienmanagement kam Anfang des Jahres 2015 zu der Einschätzung, dass die Wohnraumakquisition bei den gegebenen Marktverhältnissen nicht mit dem Asylbewerberanstieg Schritt halten kann. Der Kauf oder die Anmietung von privaten Wohnungen allein wird auf Dauer nicht ausreichen, den Bedarf an Flüchtlingsunterkünften zu decken. Daher muss die Stadt weitere Möglichkeiten zur Bedarfsdeckung erschließen. Die der Stadt

7 Die räumliche Enge in der Notunterkunft lässt den Flüchtlingen keinen privaten Raum. Rheda-Wiedenbrück zum Verbleib bislang zugewiesenen 334 Flüchtlinge sind aktuell in insgesamt 24 städtischen Unterkünften untergebracht. Zu den Unterkünften zählen die allgemein bekannten Gebäude am Haxthäuserweg, an der Brentanostraße und am Holzbach. Von diesen Unterkünften sind drei in städtischem Besitz, fünf zum Zweck der Unterbringung von Flüchtlingen angekauft, 14 Gebäude angemietet und zwei Schulgebäude hergerichtet worden. Jüngst hat die Westag & Getalit AG zwei Gebäude an der Lippstädter Straße 22 und 28 zur Verfügung gestellt. Insgesamt können 50 Personen (in jedem Gebäude 25) dort untergebracht werden. Zurzeit werden die Gebäude hergerichtet. Zusätzliche Kapazitäten für 18 Personen werden in der Bonifatiusschule geschaffen. Das Gebäude des früheren Elisabeth-Krankenhauses in Rheda am Rondell wird von der Katholischen Gemeinde für die Aufnahme von Flüchtlingen zur Verfügung gestellt und von der Stadt hergerichtet. Es bietet Platz für rund 50 Asylsuchende. Mit der Fertigstellung der Umnutzungsvorrichtungen rechnet die Stadt voraussichtlich Ende Oktober bzw. Anfang November. Die vorhandenen und für die Nutzung als Flüchtlingsunterkunft noch herzurichtenden Kapazitäten reichen, um alle bis zum Jahresende 2015 zum Verbleib zugewiesenen Flüchtlinge in Rheda-Wiedenbrück unterzubringen. Die Stadt rechnet 2016 mit weiteren 1000 zugewiesenen Flüchtlingen. Für sie hat die Stadt die Unterbringung noch nicht geklärt. Zwischenzeitlich hatte die Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl die Stadt Rheda- Wiedenbrück im Wege der Amtshilfe verpflichtet, den Betrieb einer Landes-Notunterkunft für 200 Personen sowie eine Erweiterung der Unterkunft um 120 Plätze zu organisieren und durchzuführen. Vor dem Hintergrund der wachsenden Flüchtlingszahlen schrieb Rechtsdezernent Eberhard Greufe in der Vorlage für die Sitzung des Ausschusses für Soziales, Migration und Sport: »Die Stadt wird weitere Landes-Notunterkünfte betreiben müssen.« Aus den Notunterkünften heraus erfolgt die Verteilung der Personen auf die Kommunen. Darauf hat die Stadt keinen Einfluss. Am Freitag, dem 25. September, verließen erstmals Bewohner die Notunterkunft am Burgweg. Ein Teil der 113 Personen hatte schon soziale Kontakte zu Einheimischen (privat, Mitarbeit in Sportvereinen, etc.) geknüpft. Zwischenzeitlich sind neue Bewohner in die Notunterkunft eigezogen. Aktuell wohnen dort (Stand: 6. Oktober) 292 Personen. Darüber hinaus hat sich einiges getan: Mittlerweile wurden zentrale Registrierungsstellen am Flughafen Münster-Osnabrück und in Herford eröffnet. Die mobilen Registrierungsteams, die *Gültig ab einem Auftragswert von 200 € (Fern- oder Lesebrille) bzw. 400 € (Gleitsichtbrille). Rheda Neuer Wall 7 Tel. 05242 8803 Wiedenbrück Lange Straße 6 Tel. 05242 8802 *Nicht kombinierbar mit anderen Aktionen. Gültig bis 21.11. 2015 Wilhelm Schrader GmbH Winfried Scrader www.schrader-optik.de

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