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Das Stadtgespräch November 2015

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Magazin für Rheda-Wiedenbrück

26 TIPPS

26 TIPPS Das Stadtgespräch Das Haus der guten Küche Angebot im November Tranchierte Gänsebrust auf Bratapfelscheiben an Mandarinen-Juice dazu Kartoffelklöße mit Kräuterschmelze und Preißelbeer-Rotkohl € 13,80 Mittagstisch Abendkarte ab 18.00 Uhr Sonntags- Menüs ab € 13,50 Montags und dienstags Ruhetag Rheda-Wiedenbrück | Herzebrocker Str. 162 Tel: 05242 - 42 434 BUCHTIPP: EMMA HOOPER Etta und Otto und Russell und James Werden ungewöhnliche Bücher, wenn es eine Reihe von ihnen gibt, gewöhnlich oder zumindest gewöhnlicher? Kann schon sein – aber am Ende ist ungewöhnlich kein Qualitätsmerkmal, ebenso wenig wie neu oder modern. Wovon ich rede? Nun, es gibt mittlerweile verschiedene Romane, in denen Alte aussteigen und sich auf die Socken machen. Den Trend begonnen hat wohl der Schwede Jonas Jonasson mit seinem Roman Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand. In dem Roman aus dem Jahre 2009, der sich in diverse Sprachen (darunter ab 2011 auch Deutsch) übersetzt mehr als sechs Millionen Mal verkaufte, wird mit überschäumender Phantasie die Geschichte eines Mannes und gleichzeitig eines Jahrhunderts erzählt. Weniger spektakulär, aber dafür umso wahrer in der Aussage ist Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry der Engländerin Rachel Joyce von 2012, Deutsch im selben Jahr. Hier marschiert ein gar nicht mal so fitter Rentner quer durch England, um eine Frage aus seiner Vergangenheit zu klären und damit die großen Fragen des Lebens anzusprechen. In dieser Tradition steht der Erstlingsroman von Emma Hooper schon eher, denn auch hier bricht jemand, der eben nicht sämtliche Weltrevolutionen mit entfacht hat, in hohem Alter auf. Etta, seit vielen Jahren pensionierte Lehrerin, macht sich zu Fuß auf, weil sie noch nie das Meer gesehen hat. Das wäre wenig dramatisch, wenn sie in Münster oder Bielefeld oder sonstwo in Westfalen lebte. Allerdings hat sie ihr Leben lang in Alberta, Kanada, gewohnt und von dort ist das Meer, jedenfalls der Atlantik, den sie ansteuert, rund dreieinhalb Tausend Kilometer entfernt. Zudem fürchtet sie, ihr Gedächtnis zu verlieren. Ihr Mann Otto macht sich natürlich Sorgen, lässt Etta aber dennoch ziehen. Seine große Reise war der Zweite Weltkrieg, den er als Freiwilliger erlebte. Auch für ihn ändert sich das Leben plötzlich und unerwartet, hat er doch nie allein gelebt, und als echter Farmerjunge hat er zwar sein Leben lang hart gearbeitet, jedoch nicht im Haushalt. Russell ist der beste Freund der beiden, ja eher noch wie ein Bruder aus Kindertagen. Er fährt und geht Etta schließlich hinterher und hofft, dass er, der erfahrene Fährtenleser, auch ihre Spur findet. Und dann ist da noch James, der Kojote, dem Etta begegnet und der sich ihr anschließt. Wenn man den Inhalt so zusammenfasst, dann klingt das Buch etwas banal oder kitschig – beide Eindrücke wären falsch. Der Roman der Kanadierin Hooper ist nämlich ein ganz wundervolles Buch von großer poetischer Kraft. Und von so etwas wie Weisheit, was ich persönlich erstaunlich finde, denn schließlich ist Emma Hooper erst Anfang dreißig. Das genaue Alter konnte ich nicht ermitteln, was albern ist, denn das Geburtsjahr einer Autorin aus der Gentleman-Pose heraus nicht zu nennen, sollte doch ein Relikt der Vergangenheit sein. Aber egal, denn was zählt ist die hohe Qualität dieses Romans, der nachwirkt. Erschienen als Hardcover bei Droemer, 334 Seiten, 19,99 Euro. Ach ja, ein schönes Buch ist Etta, das in 18 Sprachen übersetzt wurde, in der deutschen Fassung schon rein äußerlich. Auch gefällt mir das wunderbar altmodische Bändchen als Lesezeichen – so etwas kann kein e-book… KINDERBUCHTIPP: DANNY WALLACE Hamish und die Weltstopper Schwer vorzustellen: Die ganze Welt bleibt plötzlich einfach stehen! Ja, die ganze Welt! Nichts rührt sich mehr, selbst Vögel kleben in der Luft! Nur du kannst dich noch bewegen. Genau das passiert dem zehnjährigen Hamish. Als sein erster Schock verdaut ist, nutzt er die Pausen, die die Welt immer wieder einlegt, nach Herzenslust aus: Er futtert sich durch den paradiesischen Süßigkeitenladen und knattert mit der Vespa durch die Gegend. Doch dann entdeckt er mit Entsetzen, dass die WELTSTOP- PER hinter alldem stecken: schreckliche, fiese, fürchterliche Monster! Mit schrecklichen, fiesen, fürchterlichen Plänen! Kann Hamish sie gemeinsam mit seiner klugen Freundin Alice aufhalten? Danny Wallace, geboren 1976, lebt in einer alten Streichholzfabrik im Londoner East End. Als Journalist schrieb er für den Independent und den Guardian, als Comedy- Produzent, Autor und Moderator ist er im Fernsehen, Radio und Theater präsent. Sein Romandebüt Auf den ersten Blick war ein großer internationaler Erfolg. Hamish und die Weltstopper ist sein erstes Jugendbuch und ist als Erstausgabe gerade auf Deutsch erschienen (heyne›fliegt, 336 Seiten, jede Menge Illustrationen, 14,99 Euro). Die Illustrationen stammen von Jamie Littler, der schon viele Kinderbücher mit seinen liebenswerten Zeichnungen bereichert hat. Geeignet für Kinder ab 10 Jahren.

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