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Das Stadtgespräch März 2019

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48 seniorenzeitung

48 seniorenzeitung Das Stadtgespräch Verehrte Leserinnen und Leser der Seniorenzeitung, wir veröffentlichen bereits in dieser Ausgabe unseren Ostergruß, auch wenn das Fest erst Ende April gefeiert wird. Denn unsere nächste Ausgabe erscheint erst in der Maiausgabe des Stadtgesprächs und damit erst nach Ostern. Genießen Sie das Osterfest! Ihr Redaktionsteam der Seniorenzeitung Man feiert die Auferstehung des Herrn und marschiert für den Frieden. Man wünscht sich »Frohe Ostern« und freut sich über die freien Feiertage. Man zündelt Osterfeuer und singt fromme Lieder dazu. Man zerklopft bunte Eier und tunkt sie in Essig und Öl. Man ist unterwegs und steckt im Stau. Man verflucht die Anderen und übersieht das eigene Tun. Man trifft sich mit Verwandten und erträgt deren Krankheitsgeschichten. Man trägt dabei Sonntagsgewänder und sehnt sich nach Pullover und Jeans. Man freut sich auf Dienstag, wenn alles das ist vorbei! Und bedauert, nichts Besseres mit diesen arbeitsfreien Tagen gemacht zu haben. Was wäre, wenn man hätte ein Buch gelesen, Gott in seiner Kirche für manches gedankt, mit wirklich guten Freunden ein persönliches Gespräch geführt, einen langen Spaziergang in freier Natur gemacht, dem Gesang der Vögel gelauscht? Im nächsten Jahr, ja, im nächsten Jahr wird alles anders gemacht! Alles, das der Würde von Ostern entspricht, dem Tag der Auferstehung unseres Herrn! SENIORENBEIRAT AKTIV Sicherer Umgang mit Bankautomaten & Co. Dazu fanden auf Initiative des Seniorenbeirats der Stadt Rheda- Wiedenbrück in Zusammenarbeit mit der Kreissparkasse Wiedenbrück und der Volksbank Bielefeld-Gütersloh eG zwei Informationsveranstaltungen statt. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Geschäftsstellenleiter wurden bei Kaffee und Kuchen Tipps zum sicheren Verhalten an den Automaten gegeben. Denn danach ging es in mehreren kleinen Gruppen in die Praxis. Unter Anleitung wurden an den Bankautomaten verschiedene Geschäftsvorfälle durchgeführt. Mitarbeiter unterstützten und gaben hilfreiche Tipps, etwa bei der Eingabe der Geheimnummer – was ist zu tun, wenn Auffälligkeiten am Geldautomaten bemerkt werden – wie werden Überweisungen gemacht und geprüft – wie werden Korrekturen vorgenommen. Durch diese Praxisübungen in kleinen Gruppen zusammen mit Mitarbeitern der Kreissparkasse Wiedenbrück bzw. der Volksbank Bielefeld-Gütersloh eG konnten viele Fragen direkt beantwortet werden und Unsicherheiten genommen werden. Alles konnte live ausprobiert werden! Die Senioren waren mit Begeisterung und Tatendrang bei der Sache! Seniorenbeirat AKTIV Die AG »Freie Fahrt« des Seniorenbeirates hat sich vorgenommen den öffentlichen Raum, also den Bereich unserer Stadt, in dem wir uns bewegen, so angenehm mitzugestalten, dass sich dort alle frei und ohne Einschränkung bewegen können. Das betrifft natürlich Senioren/innen unserer Stadt, aber im Besonderen die behinderten Mitbürger/ innen unter uns. Denn sie sind es, die sich oft durch Barrieren in ihrer Bewegungsfreiheit eingeengt, ja manchmal sogar ausgeschlossen fühlen. Im November des letzten Jahres haben sich 12 Teilnehmer aus dem Seniorenbeirat auf Einladung der Geschäftsführung im Betonwerk Lintel getroffen. Herr Theilmeier stellte Möglichkeiten vor, den öffentlichen Raum für alle Menschen barrierefrei herzurichten. Seine Ausführungen bezogen sich auf sein Spezialgebiet, den Beton und die damit hergestellten Fertigteile. So wurden die Teilnehmer darüber aufgeklärt, wie eine Bushaltestelle barrierefrei ausgebaut werden sollte, wie Rad- und Gehwege höhenneutral im Bereich von Zufahrten und Übergängen angelegt werden und dass auch dann noch die Autos ohne Probleme darüber gelenkt werden können. Mit Aufmerksamkeit wurden die Ausführungen zur Blindenleitplatte, Noppenplatte, zur Aufmerksamkeits- und zur Begleitplatte aufgenommen. Mit diesen in der Oberfläche besonders strukturierten Betonfertigteilen werden für Sehbehinderte und Blinde die so wichtigen Leitstreifen, Aufmerksamkeits- und Richtungsfelder, Einstiegs – und Sperrfelder gekennzeichnet. Die Oberflächenstruktur warnt, leitet und gibt dem Behinderten Hinweise, wo sich beispielsweise Haltestellen, Bahnsteige, Querungsstellen an Straßen, Wegabzweigungen oder sonstige Hindernisse befinden. Insgesamt war es ein sehr interessanter Nachmittag, der den Teilnehmern Neues gebracht und den Blick für die Bedürfnisse behinderter Menschen geschärft hat. Impressum Seniorenzeitung: Verantwortlich für den Inhalt ist der Seniorenbeirat der Stadt Rheda- Wiedenbrück. Ständige Mitarbeit: Karl-Josef Büscher, Margret Kohler, Vroni Korsmeier, Carola Linnemann, Hans Dieter Wonnemann, Koordination: Arnold Bergmann Übrigens: Leserzuschriften erwünscht! Rathausplatz 13, 33378 Rheda-Wiedenbrück, E-Mail: seniorenbeirat@rh-wd.de, Schreiben Sie uns, wir antworten bestimmt »Alter ist irrelevant, es sei denn, du bist eine Flasche Wein« Joan Collins

seniorenzeitung 49 Erna und Berta »Was man doch alles nicht weiß. Kürzlich gabs einen Bericht über die Gefahr, die vom Licht der Computer- und Smartphone-Bildschirme für unsere Augen ausgeht. Auch LED Lampen können auf die Augen schädigend wirken, hieß es da.« »Ja du, ich hab auch ein bisschen von der Sendung gesehen, bin aber etwas spät reingeraten und konnte es gar nicht einordnen. Immer war von blauem Licht die Rede.« »Ich hab das so verstanden, dass im Regenbogenspektrum, aus dem sich unser Licht zusammensetzt, die Farbe blau, die »kalte« Strahlung – am Anfang des sichtbaren Lichts – die aggressivste ist. Und dass das auf Dauer unsere Augen schädigen kann. In vielen LED Lampen und in den Bildschirmen haben wir ganz viel blaue Strahlung, im Gegensatz zu der roten »warmen« Strahlung – am Ende des sichtbaren Lichts – zum Beispiel in den früheren Glühlampen. Im Zusammenhang mit meiner Makuladiagnose hatte ich von schädigenden Lichtanteilen der Sonne schon beim Augenarzt und Optiker gehört, deshalb renn ich ja seitdem mit Schirmmütze und Sonnenbrille rum, obwohl ich das wirklich nicht kleidsam finde. Aber was tut man nicht alles, um möglichst lange sehen zu können.« »Richtig, das war mir auch nicht so ganz klar, was es damit auf sich hat. Also, um die Augen zu schonen, sollten sie möglichst wenig vom Blauanteil des Sonnenlichts mitkriegen.« »Jau. Und wenn du denkst, da verunstaltet man sich in unserem Alter schon so und dann bekommt man über die elektronischen Geräte den ganzen Kram doch volle Kanne ins Auge. Das ist doch gemein! Drum hab ich an meinen Bildschirmen erst mal die Helligkeit gedrosselt soweit ich das konnte. Hat jetzt alles so nen Hauch von gelb, wie alte Fotos.« Rote Bete-Eintopf Man nehme: 1 kg Rote Bete – 300 g Rinderhackfleisch – 1 EL Öl – 1 Zwiebel – 1 Knoblauchzehe – 1 Tasse Gemüsebrühe – 1 Becher Schmand – Salz – Zucker – Essig – Piment Zubereitung: Rote Bete mit Wasser bedeckt ca. 30 Minuten in der Schale weich kochen. Das Wasser abgießen und die roten Rüben etwas abkühlen lassen, dann schälen und in feine Streifen schneiden. Die Zwiebel würfeln und den Knoblauch sehr klein schneiden. Das Rinderhack krümelig anbraten, Zwiebel und Knoblauch dazugeben und hellgelb anschwitzen. Die geschnittenen Rote Bete darüber geben. Gemüsebrühe und die Gewürze zugeben und ca. 10 Minuten köcheln lassen (Garprobe). Zum Schluss den Schmand zufügen und süßsauer abschmecken. Dazu passen am besten Salzkartoffeln. Der Alltag der Rentner-GmbH Das etwas andere Buch über das Alter: »Geht’s noch? – Die Rentner-GmbH« von Caitrin Lynch. Die Autorin und Wissenschaftlerin nimmt die Leser mit in die Welt der erfolgreich produzierenden Nudelfabrik. Die Studie schildert den Alltag der »Rentner GmbH« Diese weltweit einzigartige Geschichte gilt als ein international beachtetes Vorbild für die Wieder- und Weiterbeschäftigung älterer Mitarbeiter. Das Buch mit DVD wird als »Mutmach-Buch« bezeichnet und ist bei J. Kamphausen Mediengruppe GmbH, Bielefeld erschienen. Auf der Parkbank ER Stelle es dir vor: Unsere Nachbarn haben sich einen SUV gekauft. Ich frage mich, wofür eigentlich? SIE Was ist ein SUV? ER SUV ist eine Abkürzung aus dem Englischen und bedeutet »Sport Utility Vehicle« und ist ein Geländewagen für sportlich Ambitionierte. SIE Moment mal, wer ist denn in dieser Familie sportlich und dazu noch naturverbunden, um im unwegsamen Gelände unterwegs zu sein? ER Darauf kommt es inzwischen gar nicht mehr an. Für den einen ist dieses Fahrzeug der Ausdruck männlicher Potenz und Dominanz: Ich bin der Größte, der Stärkste, mir kann keiner. Und diese Gruppe ist die zahlreichste. Andere schätzen die scheinbare Sicherheit und damit Unverletzlichkeit, die der Wagen ausstrahlt und das ist wegen des baulichen Volumens auch nicht abzustreiten. SIE Was mir auffällt? Vielfach sind die Fahrer eines solchen Fahrzeugtyps Frauen, die hinter dem Steuer wie kleine Mädchen aussehen, unbedarft und scheinbar überfordert. Und man sieht diese SUVs massenweise vor Einkaufszentren, Kindergärten und Schulhöfen. ER SUVs sind wie Panzer, es gibt sie inzwischen so oft wie Laster auf der Autobahn. Möglicherweise befürchten die ...mitgehört und aufgeschrieben Besitzer, dass die meisten Straßen vermint sind und dass man eine Fahrt nicht ungepanzert antreten darf. Arme Irren! SIE Ich vermute, dass SUVs wegen ihrer Größe auch durstige Spritfresser sind und damit der Umwelt mehr schaden als nützen, wenn überhaupt ein Nutzen erkennbar ist. Man sollte sie eigentlich mit einer © farbkombinat – Fotolia.com Sonder-Luxus-Umwelt-Steuer belegen, um damit der steigenden Popularität ein wenig Grenzen zu setzen. ER Den Aufschrei und das Veto der Autoindustrie kann ich mir jetzt schon lebhaft vorstellen, denn welcher Hersteller hat nicht einen SUV im Angebot und ist sogar noch stolz darauf.

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