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Das Stadtgespräch März 2019

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36 Das

36 Das Stadtgespräch Inh. Björn Noethen Schau, Björn steigt schon wieder jemandem aufs Dach Steildach Flachdach Bauklempnerei Fassadenbau Balkonsanierung Innenausbau Dachfenster Holzbau Altbausanierungen Energieberatung Sturmschadenreparatur Siechenstraße 39b 33378 Rheda-Wiedenbrück Fon 05242 9860665 Mobil 0170 1674397 kontakt@noethen-dachdecker.de www.noethen-dachdecker.de 2300 SCHRITTE FÜR DIE KOOPERATION 2300 SCHRITTE FÜR DIE KOOPERATION Jugendhäuser St. Aegidius und St. Pius gehen Hand in Hand (Kem) Am 16. März laden das Jugendhaus St. Aegidius und das Jugendhaus St. Pius gemeinsam ein zum zweiten Jahrestermin in der »Jungenaktionsreihe B.O.B. – Best of Boys«. Es wird mit Sicherheit wieder ein spannender Treff. Diese Erwartung weckt schon ein Blick auf die vergangenen Aktionen dieser Reihe. Beispielsweise waren die Teilnehmer geradezu begeistert von einer digitalen Schnitzeljagd (Actionbound) durch Wiedenbrück und einen Menschenkicker- Turnier mit Würstchen vom Grill. Aus dem Kreis der Besucherinnen und Besucher der beiden Jugendhäuser kam der Wunsch einen Ausflug zur Laserzone in Bielefeld gemeinsam zu unternehmen. Dieser startet am 22. März. Die Mitgestaltung des Programms ist in beiden Jugendhäusern ausdrücklich erwünscht. Gemeinsam Weitere Kooperationsprojekte: 16. u. 17.4. dritter B.O.B-Termin, 21.4. Osterfeuer im St. Aegidius- Pfarrgarten, 25.4. Ausflug in die Dortmunder Trampolinhalle & Shoppen, 23.–26.5. Organisation der nächsten 72-Stundenaktion auf Pastoralverbandsebene. Die Besucher der beiden Jugendhäuser notieren für das vom Bund der Katholischen Jugend (BDKJ) seit vielen Jahren initiierte mehrtägige Sozialprojekt bereits jetzt die ersten Vorschläge auf einem Plakat. Ein Highlight bei der letzten Aktion war beispielsweise ein von den Jugendlichen organisiertes Sommerfest für die Bewohner des St. Aegidius-Seniorenwohnheims. Die hauptamtlichen Fachkräfte Claudia Mieszala (Leitung) und Julia Palsherm (Pädagogische Mitarbeiterin) vom Jugendhaus St. Aegidius sowie Julian Appelbaum vom Jugendhaus St. Pius sehen alleine schon die räumliche Nähe der nur 2300 Schritte voneinander entfernt liegenden Jugendhäuser als Aufforderung für die Kooperation. Zudem verbindet sie eine »gemeinsame Chemie«, wie sie in dem Pressegespräch herausstellten. Diese erweist sich als inspirierend bei der kollegialen Beratung und Unterstützung sowie beim fachlichen Austausch. Die Kooperation stellt insbesondere eine Bereicherung für die Kinder und Jugendlichen und im weiteren Sinne auch für die Familien des Stadtteils dar. Ihre Ende 2017 angelaufene Zusammenarbeit eröffnet neben den gemeinsamen Aktionen auch gemeinsame Ferienfreizeiten und Ferienspielaktionen. Die Hip-Hop- Tanzgruppen der beiden Jugendhäuser traten bereits zusammen auf dem Christkindlmarkt auf. Darüber hinaus können St. Aegidius und Pius jetzt die Programme und Treffzeiten absprechen, damit die Angebote bestmöglich besucht werden können. Synergieeffekte Ein weiterer Vorteil ist die Nutzung von Synergieeffekten durch den Austausch von Inventar und durch gemeinsame Einkäufe. Die beiden Jugendhäuser können jetzt das finanzielle Risiko von Unternehmungen teilen und personelle Ressourcen sowie bestimmte Kompetenzen einzelner Mitarbeiter optimal nutzen. Auch werden eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit und die gegenseitige Bewerbung von Angeboten ermöglicht. Zudem gab es im letzten Jahr bereits gegenseitige Treffbesuche der beiden Jugendhäuser. Das Jugendhaus St. Aegidius ging im Februar gemeinsam mit allen Besuchern zum Jugendhaus St. Pius und bot dort ein Hot-Dog-Buffet an. Die Mitarbeiter planen diese Besuche

37 mit der Zielsetzung, dass die Jugendlichen die andere Einrichtung und die Mitarbeiter dort kennen lernen und merken, dass sie keine Konkurrenz sind, sondern es in Ordnung ist, wenn beide Einrichtungen besucht werden. Einige Besucher besuchen bereits beide Einrichtungen. Mit ins Boot sollen auch die Ehrenamtlichen und Honorarkräfte sowie Praktikanten genommen werden: So wollen die Jugendhäuser gemeinsame Ausbildungskurse für Ehrenamtliche und Fortbildungen anbieten. Es ist zudem an einen Austausch der Praktikanten gedacht. Ende 2018 haben bereits mehrere Jugendliche an einem gemeinsamen Treffpunktleiterkurs teilgenommen. Jugendfreundliche Preise Bei den gemeinsamen Fahrten soll fehlendes Geld niemals ein Hinderungsgrund sein: »Darum bezuschussen wir die Kostenbeiträge für die jungen Leute, damit jeder an die Fahrten teilnehmen kann. Beispielsweise haben wir den jüngsten Spaßbad-Ausflug zum Ishara nach Bielefeld für zehn Euro angeboten. Mit einem mitgeführten Picknick sorgten wir zusätzlich noch für einen netten Rahmen«, so Claudia Mieszala. »Zudem übernehmen wir beim Vorliegen einer besonders prekären Situation eines Jugendlichen darüber hinaus die Gesamtkosten«, fügte sie an. (V. l.) Der Leiter des Pastoralverbundes Reckenberg, Pfarrdechant Reinhard Edeler, Julia Palsherm, Julian Appelbaum, Claudia Mieszala Unterstützung »Ohne Spenden und andere Mittel, beispielsweise vom Erzbistum Paderborn, könnten wir diese günstigen Konditionen nicht bieten«, erklärte die Jugendhausleiterin. Sie dankte in diesem Zusammenhang allen Spendern und Gebern für die verständnisvolle Unterstützung der Jugendarbeit. Der Leiter des Pastoralverbundes Reckenberg, Pfarrdechant Reinhard Edeler, unterstützt ausdrücklich die Kooperation der beiden Jugendhäuser. Mit Blick auf das Erzbistum Paderborn stellte er im Pressegespräch heraus, dass Wiedenbrück mit zwei Jugendhäusern eine Besonderheit darstelle. Die Arbeit der beiden dicht beieinander liegenden Häuser müsse lebendig gehalten werden, um der Menschen Willen. Die verabredete Kooperation sei dafür der richtige Weg. Beim Jugendhaus St. Aegidius bringen sich neben den beiden Hauptamtlichen derzeit vier Honorarkräfte, zwei Praktikanten und 30 Ehrenamtliche in die Jugendarbeit ein. Bei St. Pius sind es ein FSJ-ler, drei Honorarkräfte und 25 Ehrenamtliche. Resonanz Die beiden Jugendhäuser sprechen junge Leute zwischen dem elften und einundzwanzigsten Lebensjahr an. Julian Appelbaum berichtete, dass im vergangenen Jahr 340 unterschiedliche Besu- cher regelmäßig bzw. unregelmäßig die Angebote des St. Pius- Jugendhauses wahrgenommen haben. Es zählte 540 Teilnehmer bei den Ferienspielen. Die Zahlen für das Jugendhaus St. Aegidius beziehen sich auf das Jahr 2017. Beim Offenen Treff waren 415 Besucher regelmäßig bzw. unregelmäßig anwesend, so Julia Palsherm. In den Kursen und Projekten gab es 250 Teilnehmer. 450 Mädchen und Jungen nutzten die die Angebote der Ferienspiele. Bei Einzelveranstaltungen zählte das Jugendhaus 731 Personen. Julia Palsherm: »Für das Jahr 2018 gibt es noch keine errechnete Statistik. Es ist jedoch zu erwarten, dass die Zahlen ähnlich sein werden«.

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