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Das Stadtgespräch März 2019

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30 Das

30 Das Stadtgespräch Die Protagonisten des Medicus sind mit Leidenschaft bei den Proben und allen weiteren anfallenden Vorbereitungen dabei. Foto: Wolfgang Sauer MUSICAL FABRIK MUSICAL FABRIK Medicus mit Leidenschaft (Kem) Die Musical-Fabrik erwartet bei den beiden Aufführungsstaffeln in der Zeit vom 19. bis zum 29. März 2020 über 6000 Besucher bei der Medicus-Aufführung in der neuen Stadthalle. Nicht zuletzt der außergewöhnlichen Inszenierung wegen, die das Ensemble auf die Bühne bringen wird. Ergriffenheit, nahezu atemloses Lauschen, Sehen und Staunen – das werden wieder die Erlebnisse der Zuschauer sein. Die bei den zurückliegenden Stücken gemachten Erfahrungen lassen aus diesen Erwartungen eine Überzeugung mit Garantie werden. Dafür probt das Ensemble seit Ende Januar definitiv jede Menge. Proben-Zeit An gleich vier Tagen in der Woche finden die Proben statt: am Mittwochabend probt das Ensemble. Es werden Chorsätze und Tanz-Choreographien einstudiert. Am Donnerstag und Freitag treffen sich die Hauptdarsteller zu Gesangsproben im Einzelunterricht. Am Freitagabend stehen die Hauptdarsteller mit der Probe der einzelnen Szenen auf dem Plan. Das Orchester folgt samstags im 14-tägigen Rhythmus. Je nach dem Entwicklungsstand können die Proben auch mal länger als geplant gehen. »Ein ordentliches Pensum. Das ist anstrengend, aber auch notwendig, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen«, so Klaus Wulfheide (Gesamtleitung) im Gespräch mit uns. »Das Tolle, in allen Bereichen der Musical Produktion wird nichts dem Zufall überlassen, sondern mit großer Akribie geprobt. Alle sind mit riesiger Leidenschaft dabei. Es macht uns riesigen Spaß gemeinsam das Musical zu erarbeiten. Wir wachsen dabei zu einer großen Familie zusammen. Diesen Geist zu erleben ist ein großes Geschenk für jeden von uns. Das muss man einfach erlebt haben. Wenn wir alles bis aus dem Effeff gesungen, gespielt und getanzt haben, auch die schwierigsten Segmente stimmen, dann können wir zu Recht stolz auf uns sein«. Auch die Kreativ-Akteure – die Teams der Kulissenbauer, der Kostümmacher, der Maskenbildner, der Haardesigner, der Techniker, der Beleuchter – arbeiten wie die Berserker. »Unser erstes Etappenziel, die erste Gesamtprobe, steuern wir am Wochenende des 28. und 29. Septembers an. Insgesamt haben wir mit den beiden Besetzungen der Inszenierung jeweils fünf Gesamtproben. Hinzu kommen die zwei Generalproben vor der Premiere am Donnerstag, dem 19. März 2020«, so Klaus Wulfheide. Prickelnde Mischung Sehr spannend ist die doppelte Besetzung der Hauptrollen sowie die Bildung des Ensembles. Beim Casting für die 14 Hauptrollen beim »Medicus« und die 34 Ensemblemitglieder, die in den Fächern Singen und Tanzen gleich fit sein müssen, hatten sich rund 100 Interessenten vorgestellt. Die Musical Fabrik lüftete das Geheimnis der Besetzung Anfang des Jahres beim Kennenlernabend im stimmungsvoll beleuchteten Foyer seines Domizils am Bosfelder Weg. Nach der Begrüßung der erwartungsvollen und ungezwungenen Runde durch den Vorsitzenden Burkhard Schlüter begannen Klaus und Betty Wulfheide (ebenfalls Gesamtleitung) mit der Vorstellung der verschiedenen Kreativ-Teams. Sodann rückten sie die Mitglieder des Ensembles in den Focus. Die erwartungsvolle riesige Anspannung der Anwesenden war mit den Händen zu greifen, bis auch die letzten Namen der Hauptdarsteller fielen. Die Neuen mischten sich mit den Alten: »Ach, du bist auch dabei!«, »Ja, toll! Erzähl’, was hast du bisher gemacht?«. Schnell waren die Kontakte geknüpft. Von den insgesamt 28 Hauptdarstellern (2 x 14) sind sechs neu dabei. Aus den Reihen der 34 Akteure im Ensemble machen 12 erstmals mit. In den beiden Gruppen wirken insgesamt 15 Kinder und Jugendliche mit. Insgesamt zählt »Der Medicus« 140 Mitwirkende. Nach der dritten Päpstin-Staffel führt abermals Matthias Grimmelsmann die Regie und Larissa Millan zeichnet wieder für die Choreografie verantwortlich. In

31 der Kostümabteilung ist Nadine Depenbrock ganz neu dabei. Hauptprotagonisten Dass die Hauptprotagonisten für die beiden Titelrollen zu Recht von der Jury benannt wurden, stellten diese mit kleinen musikalischen Kostproben unter Beweis. Die an der Seite von dem durch Maximilian (»Maxi«) Daßler aus Gütersloh verkörperten Rob Cole stehende Mary-Darstellerin Natalie Hainz (Rheda-Wiedenbrück) erzeugte mit ihrer wunderschönen Altstimme bei dem Vortrag einer Ballade absolutes Gänsehautfeeling. Die beiden Protagonisten waren seit ihren kleinen Rollen in »Die Schöne und das Biest« 2012 bei den Aufführungen der Musical-Fabrik nicht mehr dabei. Erstmals und zugleich in den Spitzenrollen, treten Ole Sperber aus Harsewinkel und die Detmolderin Maribel Gottwald als Rob Cole bzw. dessen Partnerin Mary an. Die zwei Darsteller zogen die Anwesenden mit einem perfekt aufeinander abgestimmten Duett in den Bann. Die unüberhörbar hingerissenen Mitspieler und Teams dankten mit jubelndem Beifall. Ferner sind als Hauptdarsteller dabei: Burkhard Schlüter und Felix Büscher (Ibn Sina), Marcel Risse und Noah Reker (Karim), Jenny Effertz und Anke Steinhoff (Mutter Agnes) mit den Kindern Lena Grochtmann, Louisa Neudecker sowie Tilda Peterburs und Lucy Hombrink, ferner Lukas Vormbrock und Vincent Kühne. Sie spielen Rob als Kind. Karsten Reker und Peer Brändel stellen den Bader dar, Friedel Domke und Gerhard Freese (Cullen), nebst Darvin Garnschröder, Ralf Bultschnieder, Sebastian Elmers, Jonas Wegmann, Bastian Granas, Janet Schmeken und Theresa Helmer. Inhalt In der packenden Geschichte von Dennis Martin nach der Romanvorlage des Autoren Noah Gordon über die Koexistenz der Kulturen und die Macht von Wissen und Liebe macht sich in dem England vor über 1000 Jahren der junge Waise Rob Cole auf eine gefährliche Reise in das iranische Isfahan. Dort will Rob Cole sich seinen unbändigen Wunsch erfüllen den Beruf des Medicus bei Ibn Sina, dem Arzt aller Ärzte zu erlernen. Dabei erlebt er unerwartete äußerst spannende Verwicklungen. Nicht zuletzt findet er die Liebe seines Lebens und den Weg zu sich selbst. Vorverkauf Dieser wird frühestens nach den kommenden Sommerferien beginnen. »Zu diesem Zeitpunkt muss natürlich feststehen, ob die im Bau befindliche Stadthalle bis zu unseren Aufführungsterminen fertig gestellt ist, oder ob wir doch noch einmal im Reethus auftreten müssen«, erklärt Klaus Wulfheide. Träger Auf der Jahreshauptversammlung hob Burkhard Schlüter, der Vorsitzende des mittlerweile 280 Mitglieder zählenden Trägervereins die Rolle des ehrenamtlichen Engagements bei der Musical Fabrik hervor. Dass überall Laien am Werk seien, ist das Besondere, das den Verein Musical Fabrik auszeichne. Und am Ende stehe ein durchaus professionell anmutendes Musical-Werk, das mit ganz viel Engagement und Herzblut geschaffen würde. Mit dem Vorsitzenden bilden Jutta Helmer als stellv. Vorsitzende und Angèle Reker-Ost als Schatzmeisterin den Vereinsvorstand, der selbstverständlich – wie die anderen Mitglieder auch – ehrenamtlich tätig ist.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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