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Das Stadtgespräch März 2019

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24 Das

24 Das Stadtgespräch bindung der Berliner Straße an die Oelder Straße/Hauptstraße mit einem ovalen Kreisverkehr, einmal mit einer Ein- und Ausfahrt und als Alternative mit einer Einbahnstraße in die Berliner Straße. Die dritte und kleine Lösung zeigt die Anbindung ohne Kreisel mit einer Abbiegespur in der Oelder Straße. Kritik Hermann Heller-Jordan (Bündnisgrüne) an die Adresse der CDU: »Sie müssen nicht immer wieder die Mär von den Umwegen auflegen. Sie verharren in der Verkehrspolitik der 1970er Jahre. Unsere Innenstadt ist keine Spielwiese für Ihre jahrlangen verkehrspolitischen Versuchsanordnungen. Ist denn der Autoverkehr überhaupt ein Garant für florierenden Handel?«, fragte er verärgert. Das immense Ausmaß der Kreisverkehrslösung erinnere ihn an ein Autobahnkreuz, schimpfte er. Sie sei nicht unter einer halben Million Euro zu haben, schätzte Hermann Heller-Jordan. Die kleine Lösung aber sei kein Thema, fügte er an. Peter Berenbrinck (SPD) konnte sich sogar Baukosten in Höhe von anderthalb Millionen Euro vorstellen. »Und wofür?«, fragte er. Die Antwort gab er gleich selber: »Nur damit ein paar Autos zügiger in die Stadt kommen«. Da sei eine Kosten-Nutzen-Analyse erlaubt. Danach sei dieser Plan sofort ad acta zu legen. Die kleine Lösung konnte er sich ebenfalls vorstellen, um »des lieben Friedens willen«, wie er sagte. Er warf der CDU vor, dass sie im Grunde nur der Meinung der Kaufleute folge. Zudem habe die Öffnung der Fußgängerzone in der Vergangenheit gezeigt, dass sie keine wesentliche Belebung des Einzelhandels bringe. Heinrich Splietker (FDP) konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Planung längst abgeschlossen sei. Prüfauftrag CDU-Fraktionschef Uwe Henkenjohann stimmte mit Baudezernent Stephan Pfeffer überein, dass hier nur über einen Prüfauftrag gesprochen werde. Seine Erkenntnisse sollen in das neue Verkehrskonzept einfließen, das bis 2020 im Rahmen von ISEK erstellt werde. Die CDU werde an den Prüfauftrag trotz der Kritik von SPD und Bündnisgrüne festhalten. Eine fundierte Antwort werde das neue Verkehrskonzept bringen. Er verwahrte sich mit Nachdruck gegen den Vorwurf, die Politik der Initiative zu betreiben. Die CDU habe die Stadt insgesamt im Blick. Im Übrigen seien die Kaufleute ebenfalls Bürger dieser Stadt. Raimund Kemper MGV HOFFNUNG MGV HOFFNUNG Begeisterung für den Chorgesang (Kem) Die Sänger der Hoffnung blickten auf ihrer Generalversammlung auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück. Die Höhepunkte waren wie üblich die musikalische Matinée im Frühjahr und das große Winterkonzert. Beide Konzerte haben jeweils vor gut besuchten bzw. ausverkauften Häusern stattgefunden und sind vom Publikum mit starkem Beifall bedacht worden. Die Versammlung diskutierte in diesem Zusammenhang jedoch auch, dass es mit Blick auf die Zukunft von enormer Bedeutung sein wird, neue Sänger zur Verstärkung und zur Verjüngung des Chores zu gewinnen. Schließ- „Das Alte muss weg!“ 25% AB SOFORT: auf Lagerware*

25 Gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern Dieter Brinkemper (r. außen) und Christian Schmidt (l. außen) freuen sich die Jubilare (v.r.) Gerhard Knöbel, Heinz-Werner Sippel, Helmut Korfmacher und Hans-Josef Alke. lich stellte man im Rahmen des Rückblicks fest, dass auch die vereinsinterne Geselligkeit nicht zu kurz gekommen ist. In den Fokus rückte die Versammlung gleich vier Jubilare, die sich seit vielen Jahrzehnten aktiv dem Chorgesang widmen. Während Heinz-Werner Sippel und Hans- Josef Alke 40 Jahre dabei sind, singen Gerhard Knöbel seit 60 Jahren und Helmut Korfmacher sogar seit 65 Jahren im Chor. Allen gemeinsam war und ist die Begeisterung für die Musik, insbesondere den Chorgesang, zur eigenen Freude und derjenigen der Zuhörer. Die Vorstandsmitglieder Dieter Brinkemper und Christian Schmidt würdigten in Gegenwart des Chorleiters Knut Peters die Verdienste der Jubilare. Sie seien nicht nur fleißige Probenbesucher, sondern hätten darüber hinaus das Vereinsleben in diversen Funktionen aktiv mitgestaltet. Beispielsweise könne der Sänger-Jubilar Hans-Josef Alke auch auf eine 40-jährige Tätigkeit als Kassierer zurück blicken. Der Doppeljubilar habe sich damit außergewöhnliche Verdienste um den Verein erworben. Die Sängerschar geht mit Zuversicht und großem Elan in das nächste Vereinsjahr. Die Proben für die nächste Matinée, die nach bisheriger Planung am 7. April 2019 stattfinden soll, haben bereits begonnen. Sie finden immer freitags um 20.00 Uhr im kath. Gemeindehaus St. Aegidius an Büschers Platz in Wiedenbrück statt. Für Interessenten bietet sich hier eine gute Möglichkeit, zunächst versuchshalber in die Probenarbeit mit einzusteigen.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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