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Das Stadtgespräch März 2018

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60 GESCHÄFTLICHES

60 GESCHÄFTLICHES Das Stadtgespräch anzeigen FITNESS- UND ENTSPANNUNGSKURSE, PERSONAL TRAINING, WELLNESS-MASSAGE Evamotion – funktionelles Training in angenehmer Atmosphäre (CL) Es gibt viele Gründe, keinen Sport zu treiben: Die Vertragsbindung schreckt ab, das Kind ist zu klein oder es ist unangenehm, vor dem anderen Geschlecht zu schwitzen. Hingegen gibt es viele Gründe, die FÜR ein wirksames Training sprechen: Sich selbst Gutes tun, in Schwung kommen, Rückenschmerzen lindern und Spaß in der Gruppe haben. Eva- Maria Weber, Diplom-Sportwissenschaftlerin, verheiratet und Mutter, ist durch ihre familiäre Situation, den Beruf und ihre achtsame Lebenseinstellung, eng mit diesen Wünschen vertraut. Sie weiß: Sport verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, schenkt Freude und bessert die Lebensqualität. Daher heißt sie Sportinteressierte ab dem 25. Februar in ihrem Gesundheitsstudio evamotion willkommen. Im individuellen Einzel- oder Gruppentraining werden motivierende Trainingseinheiten mit verschiedenen Inhalten durchgeführt. Die Kurse werden Die Diplom-Sportwissenschaftlerin Eva-Maria Weber trainiert ihre Kunden mit einem ganzheitlichen Ansatz. im 8er- oder 10er-Block, als 30- oder 60- minütige Einheiten speziell für Mann und/oder Frau, mit und ohne Kind angeboten. evamotion – Auf der Howe 25 33378 Rheda-Wiedenbrück T 05242-44404 www.evamotion.de NEUROLOGISCHE SOHLEN VON VABENE KÖNNEN DIE KÖRPERHALTUNG VERBESSERN Haben Sie Rücken- und Kopfschmerzen oder Verspannungen? Viele Menschen leiden unter haltungsbedingten Schmerzen, wie z.B. Verspannungen, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder Knieproblemen. Vabene bietet mit seinen neurologischen Sohlen SIE HABEN RÜCKENSCHMERZEN ODER LEIDEN UNTER VERSPANNUNGEN? MELDEN SIE SICH AN ZUR KOSTENLOSEN KÖRPERSTATIKANALYSE 05241 210 06 75 Eickhoffstraße 13 33330 Gütersloh www.vabene-guetersloh.de vabene ist eine Marke vom Mitschke Sanitätshaus eine einzigartige Methode, mit der haltungsbedingte Schmerzen gelindert werden können. Vabene wurde als Analysezentrum für Körperstatik und Bewegung im Jahr 2001 vom Mitschke Sanitätshaus gegründet. In einem kostenlosen 30-minütigen Beratungsgespräch führen unsere geschulten Sportwissenschaftler einen Körperstatik- Check durch und können dabei Fehlhaltungen oder muskuläre Ungleichgewichte Ihres Bewegungsapparates erkennen. Die neurologischen Sohlen basieren auf den Erfahrungen der Propriozeption - jede Art der Bewegung erfolgt durch die Anspannung und Entspannung der Muskulatur. Damit der Mensch bei allen Bewegungen sein Körpergleichgewicht halten kann, überprüft und beeinflusst der Körper über Nervenzellen permanent den Zustand seiner Muskelspannung. Diese Erkenntnis machen sich die neurologischen Sohlen zu Nutze. Über die eingearbeiteten Prozeptoren soll die Muskelspannung beeinflusst werden. Dieses kann bereits während der Analyse gespürt werden. Die Sohlen werden individuell auf Ihre persönliche Körperhaltung abgestimmt und für Sie hergestellt. Ziel ist es, so eine schrittweise Normalisierung der Haltung zu schaffen. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin für einen kostenlosen Körperstatik-Check! Vabene – Mitschke Analysezentrum für Körperstatik und Bewegung • Dipl. Sportwissenschaftler Oliver Brinkmann • Eickhoffstr. 13 33330 Gütersloh • Tel. 05241 / 2100675 www.vabene-guetersloh.de Öffnungszeiten Mo-Fr.: 09:30-18:00 Uhr Sa.: 10:00-14:00 Uhr

GESCHÄFTLICHES 61 anzeigen RITA FRANKENFELD Einsichten (CL) Seit mehr als 41 Jahren stand das Geschäft Handarbeiten & Feine Tischwäsche sinnbildlich für geschmackvolle Handarbeiten in Rheda-Wiedenbrück. Nun zieht sich die Gründerin Rita Frankenfeld aus ihrem kleinen und feinen Geschäft an der Marienstraße zurück und verabschiedet sich in den wohlverdienten Ruhestand. Wir sind dankbar, dass sie uns zum Abschied noch ein paar Einsichten in ihr ganz persönliches Nähkästchen gewährt. Das Stadtgespräch: Frau Frankenfeld, als ich vor 13 Jahren nach Wiedenbrück zog, galt ihr Geschäft schon längst als wichtige Anlaufstelle für alle, die gerne stricken, sticken und häkeln. Wie kam es damals – vor 41 Jahren – zu dem Wunsch, ein eigenes Handarbeitsgeschäft in der Marienstraße zu eröffnen? Rita Frankenfeld: Als junges Mädel vom Linteler Lande und als jüngstes von 5 Kindern habe ich auf Mutters Rat gehört und in Gütersloh in dem Handarbeitsgeschäft von Frau Marianne Brune eine Lehre absolviert. Der Lehre folgend habe ich die mittlere Reife nachgeholt. Während meiner anschließenden zweiten Ausbildung zur Hauswirtschaftsleiterin habe ich eine ganz tolle Textillehrerin kennengelernt. Bei ihr habe ich das schöne Gefühl verspürt, dass mich das Arbeiten mit Textilien mehr anspricht, als der hauswirtschaftliche Teil. Da ich gerne Verantwortung übernehmen und mich selbständig machen wollte, habe ich mich auf meinen Ursprung besonnen und in der Marienstraße 4 mein eigenes Geschäft eröffnet. Das war vor 41 Jahren und über diese Entscheidung bin ich auch heute noch glücklich. Das Stadtgespräch: 4 Jahrzehnte im Einzelhandel lässt bestimmt viele Geschichten erzählen, welche Erfahrungen, Höhen, wie auch Tiefen haben Sie besonders geprägt? Rita Frankenfeld: Im Grunde habe ich aus den schlechten Zeiten mehr gelernt, als aus den Guten. Als ich Mitte der 70er Jahre mein Geschäft eröffnete, befand sich die Wollbranche auf ihrem absoluten Höhepunkt und von Tag 1 an lief es sehr gut. Meine Eröffnung war am 4.Oktober 1976, Kirmesmontag! – Heute ist der Kirmesmontag als Einkaufstag in Wiedenbrück unvorstellbar, doch damals galt er als sehr wichtiger Tag für die heimischen Händler. Ich stand also in meinem neuen Ladenlokal und dachte: »Jetzt bin ich endlich zuhause! Das ist meins – meine Berufung!« Das hat sich sehr gut angefühlt. Mitte der Achtziger kam es zu einem rapiden Einbruch in der Wollbranche. Das waren sehr harte Zeiten und mein Team und ich mussten lernen, gewohnte Strukturen umzugestalten. Das war nicht immer einfach. Doch wir haben es geschafft und es hat uns gestärkt. Das Stadtgespräch: Verraten Sie uns, was Ihnen in Ihrem Geschäft und in der Selbständigkeit besonders wichtig war? Rita Frankenfeld: In erster Linie, das Vertrauen der Kunden zu spüren, und zu wissen, dass ihnen mein Wort wichtig ist, genauso wie sie sich auf mein Wort verlassen konnten und können. Ich habe immer versucht, den Kunden zu verstehen und den Mensch hinter der Fassade mit seinen Bedürfnissen zu erkennen. Ich denke, dass darin die Kunst des Verkaufens liegt. Ich möchte aber auch betonen, dass der Laden ja nicht nur durch mich geprägt ist. Sondern vornehmlich auch durch die wertvolle Art meiner Mitarbeiterinnen. Frau Juumann ist seit 39 Jahren fester Bestandteil des Teams und mit ihrer herzlichen Art und ihren hohen Kompetenzen – für mich und die Kunden – unersetzlich. Wir haben alle einen sehr hohen Anspruch an unsere Arbeit. Das Stadtgespräch: Sie stehen sinnbildlich für hervorragende Wollqualitäten und ideenreiche Vorgaben. Wer darf sich zukünftig über ihre wertigen, handgearbeiteten Stücke und Ihre langjährige Erfahrung freuen? Rita Frankenfeld Rita Frankenfeld: (lacht) Meine Großmutter hat immer gesagt: »Wir sind zu arm, um billig zu kaufen!«. Das hat mich geprägt und so lag mir die gute Qualität – für meine Kunden und auch für mich selber – immer sehr am Herzen. Bis jetzt habe ich immer unternehmerisch gedacht und genau überlegt, welches Modell zu welcher Wolle passt. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, an welchem ich für mich selber entscheide, welche Farbe und Form ich verstricken möchte. Das ist auch ein Stück Freiheit, die ich genießen werden. Stricken bedeutet für mich ein Stück weit Freude und Entspannung, zum Beispiel mit einem Poncho – die habe ich in ihrer Farb- und Formenvielfalt immer sehr gerne gestrickt. Das Stadtgespräch: Wir würden gerne wissen, wie es es mit Ihrem Geschäft und den Räumlichkeiten weiter gehen wird? Gibt es schon einen Nachmieter und dürfen wir hoffen, dass er der Handarbeitsbranche treu bleibt? Rita Frankenfeld: Diese Frage kann ich eindeutig mit einem klaren Ja beantworten. Es hat sich eine Nachfolgerin gefunden, die meine Räumlichkeiten übernehmen wird und ausschließlich Wolle und Zubehör anbieten möchte. Ganz glücklich bin ich, dass Sie Mitarbeiterinnen von mir übernehmen wird. Das Stadtgespräch: Sie blicken auf einen reichen Erfahrungsschatz im Einzelhandel zurück, welchen Ratschlag können Sie jungen Menschen, die den Schritt in die Selbständigkeit wagen, mit auf den Weg geben? Rita Frankenfeld: Ich finde es als Einzelhändlerin ratsam, dass man Menschen in all ihrem Facettenreichtum mag. Wichtig ist es natürlich, von der Ware, die man verkauft, überzeugt zu sein und eine Leidenschaft für das Produkt zu spüren. Langfristig selbständig zu sein, bedeutet, dass die Selbständigkeit meist im Vordergrund steht. Es gibt sicherlich immer mal anstrengende Momente. Doch resümierend betrachtet und nach all den kleinen und großen abschiednehmenden, liebevollen Gesten in Form von Blumen, Briefen, Umarmungen und Worten meiner Kunden, bin ich unendlich dankbar. Diese Art der offenherzigen Anteilnahme bedeutet für mich den größten Lohn. Es fühlt sich gut an, einen Job mit Herz gemacht zu haben und meiner Berufung zu folgen. Das Stadtgespräch: Und zum Schluss würden wir gerne wissen, wo wir uns auf ihr warmes Lächeln in 5 Jahren freuen dürfen. Geben Sie preis, wo Sie sich in Zukunft sehen? Rita Frankenfeld: Da ich in der Innenstadt wohne, werde ich sicherlich viele schöne Begegnungen auf der Straße haben. Mir dafür Zeit zu nehmen, und nicht auf die Uhr schauen zu müssen, darauf freue ich mich jetzt schon – und sicherlich in 5 Jahren immer noch. Ich möchte offen bleiben und schaue, was auf mich zukommt. Wissen Sie, alles hat seine Zeit – das zu respektieren, fühlt sich gut und richtig an.

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