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Das Stadtgespräch Mai 2019

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60 Das

60 Das Stadtgespräch anzeigen PRIVAT-BRAUEREI HOHENFELDE DLG Goldmedaille 2019 im Bereich Craft-Biere für unser junges Typ5 Spezial-Pils Es ist immer schön, wenn die eigenen Anstrengungen und das Streben nach höchster Qualität belohnt und anerkannt werden. Von der DLG (Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft) wurde unsere junges Hohenfelder Typ5 Spezial- Pils nach der Auszeichnung im Jahre 2018 auch in diesem Jahr wieder mit der Goldmedaille für höchste Qualität und ausgezeichneten Geschmack im Bereich Caft-Biere prämiert. Im Mittelpunkt der Qualitätsprüfungen stehen besonders die individuelle Charakteristik der Biere sowie umfangreiche Analysen im Labor und in der Sensorik Hohenfelder Typ5 ist ein nach Deutschem Reinheitsgebot handgebrautes, feinherbes Pilsener nach einem traditionellen Rezept der damaligen 5. Biersorte aus den 60er Jahren. Anschließend wird es durch Verwendung der zwei Sorten Aromahopfen ›Hallertauer Perle‹ und ›Hallertauer Tradition‹ zum hopfenbetonten, herb-kräftigen Pils mit 5,2 % vol. Alk. und aus- Braumeister Heiko Krome geprägtem Craftbeer-Charakter. Erhältlich im 8er-Tragekarton und zu 24 x 0,33 l Flaschen im gelben Hohenfelder-Kasten. Hohenfelder Typ 5 – das herb-kräftige Pilsener – handgebraut nach Original-Rezeptur von 1967 – für Kenner und Craft-Bier-Liebhaber oder mit anderen Worten: Nur für echte Typen! Sternpark Gruppe übernimmt Anteile von Mercedes-Benz Autohaus Brinkmann Die Sternpark Gruppe zählt mit zwölf Standorten in NRW und Süddeutschland zu einem der größten Mercedes-Benz Servicepartner Deutschlands. Stammsitz ist die Autohaus Sternpark GmbH & Co. KG in Lippstadt. Sternpark Geschäftsführer Graf v. Wengersky, dessen Familie zusammen mit der Familie von Schorlemer seit 1695 Gesellschafter der Sternpark Gruppe ist, und Knut Brinkmann kennen und schätzen sich rund 30 Jahre. »Wir waren schon 1990 zusammen in einer Gruppe von Nachwuchsführungskräften bei der Daimler-Benz AG«, erinnert sich Graf v. Wengersky. Die Standards für Mercedes-Benz Partnerbetriebe sind hoch. Der neue Markenauftritt MAR2020 erfordert einen Relaunch der Fassaden und Inneneinrichtungen. Um die hohen Anforderungen des Herstellers einhalten zu können, müssen Partner oft Millionenbeträge investieren. Auf Dauer werden nur größere unternehmerische Einheiten in der Lage sein, notwendige Synergien zu schaffen und Investitionen für die Zukunft zu tätigen. Dieser Tatsache ist sich Knut Brinkmann bewusst. Deshalb hat er Ende 2018 25% seiner Anteile an der Brinkmann Unternehmensgruppe mit 650 Mitarbeitern, verteilt auf neun Mercedes-Benz, drei Opelund zwei Renault-Standorte, an die Sternpark Gruppe verkauft. Der Hauptsitz der Brinkmann GmbH befindet sich in Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern. Zu den erwähnten Standorten zählen ebenfalls die drei Boris-Becker-Betriebe, die das bekannte Tennis idol im Jahr 2017 an Brinkmann übergeben hat. Die Sternpark Gruppe freut sich über den Zuwachs außerhalb der nordrheinwestfälischen und süddeutschen Region. In der Tat dient der Anteilserwerb der Aufrechterhaltung des Wachstumskurses und bedeutet zugleich einen großen Schritt in die Zukunftssicherung der Sternpark Gruppe. FOCUS-GESUNDHEIT 2019 Dr. med. Martin H. Ghaussy erhält Auszeichnung als empfohlener Hausarzt in der Region Gütersloh Dr. Martin Ghaussy gehört zu den empfohlenen Ärzten in unserer Region. Dies veröffentlichte FO- CUS-Gesundheit »Deutschlands empfohlene Ärzte aus der Region«. Dr. Martin Ghaussy wird für seine Leistungen im Bereich der hausärztlichen Patientenbetreuung empfohlen. In die Recherchen gingen unter anderem Empfehlungen von Ärzten, fachliche Erfahrung und wissenschaftliches Engangement ein. Ausschlaggebend für diese Auszeichnung ist unter anderem auch der Patientenservice und die Barrierefreiheit in den Praxisräumen. Herzlichen Glückwunsch!

ZEIT SERVUS ZU SAGEN ZEIT SERVUS ZU SAGEN T1-Geschäftsführer Jürgen Bursian in den Ruhestand verabschiedet (Kem) Es war ein schönes aber auch ein sehr wehmütiges Ereignis, als Bernd Poppenborg von der Firma T1 Fleischwaren GmbH seinen langjährigen und äußerst vertrauten Wegbegleiter und Geschäftsführer Jürgen Bursian in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedete. Er hatte dazu in das Sporthotel in Rheda-Wiedenbrück eingeladen. Die 25 Mitarbeiter des Unternehmens aus dem Grönegau bei Melle, Lieferanten, Kunden aus der ersten Stunde sowie natürlich die Familienangehörigen und persönlichen Freunde waren gekommen, um dem 65-Jährigen für den kommenden Lebensabschnitt ein gutes Gelingen zu wünschen und mit ihm Erinnerungen auszutauschen. Bernd Poppenborg, den viele Menschen nur unter der freudschaftlichen Bezeichnung »Poppi« kennen, machte in seiner Laudatio deutlich, dass »T1« durch das Ausscheiden des Geschäftsführers einen äußerst loyalen und allgemein geschätzten sowie zuverlässigen Mitstreiter an vorderster Front verliere. Er könne es aber gut verstehen, dass Jürgen Bursian nun die Verantwortung für die Geschäftsführung abgeben möchte: »Wir freuen uns mit dir und deiner Familie, dass du nach einem langen Arbeitsleben in einen Lebensabschnitt kommst, in dem du mehr Zeit hast für dich, deine Angehörigen und Freunde sowie deine Leidenschaften«, sagte »Poppi«. Umso mehr freue er sich, dass Jürgen Bursian sich bereit erklärt habe, auch weiterhin sein Wissen sowie seine Fähigkeiten und Erfahrungen an jeweils drei Tagen in der Woche dem Betrieb zur Verfügung zu stellen. »Poppi« bedankte sich bei der Übergabe von zwei von allen Mitarbeitern unterschriebenen fotografischen Erinnerungsstücken ausdrücklich für sein Engagement und seine Verdienste um T1, dem Spezialisten für Rohwurstprodukte. »Poppi« und Jürgen, die sich schon seit gemeinsamen Fußballzeiten bei Westfalia Wiedenbrück kennen, hatten das mittelständische Unternehmen am 1. Oktober 2001 in Hilter gegründet und – in Anspielung auf den nahen Teutoburger Wald unter T1 in das Handelsregister eingetragen. 2006 zog die Firma nach Melle um. Das sich optimal ergänzende Duo, das schon seit 1986 bei dem Fleischwerk Niestadtkötter in Rheda-Wiedenbrück und später in Rietberg beruflich zusammenarbeitete, begann quasi bei »Null«. Es war ein sehr mutiger Schritt in einer Branche, in der die meisten Firmen von den Großen übernommen werden oder in den Konkurs gehen. Jürgen berichtete launig, dass er eine »Sterbeliste« führe, auf der er bereits zirka 50 Firmen aus dem fleischverarbeitenden Gewerbe »als in die Binsen gegangen« festgehalten habe. T1 gehöre neben einer anderen Neugründung weit und breit zu den einzigen Betrieben, die in den letzten beiden Jahrzehnten dazu gekommen sind. Zentraler Lebenspunkt blieb für Jürgen Bursian bis auf den heutigen Tag sein Geburtsort Wiedenbrück. »Nach Rheda würde ich nie hinfahren«, scherzte er. Sein Geburtshaus stand an der Breiten Straße 2, das einzige Haus in Wiedenbrück mit gelbem Eusterbrock-Stein. Er wollte es sanieren lassen, eine Genehmigung erhielt er nicht. Natürlich anzeigen fragt er sich, warum es jetzt für die Neubauten abgerissen werden durfte. Seine Eltern führten an der Breiten Straße eine Viehhandlung, nachdem seine Großeltern im heutigen Haus Kelp am Doktorplatz die Fürstliche Schlachterei zu Rheda betrieben hatten. Das Fleischerhandwerk war Jürgen Bursian damit quasi in die Wiege gelegt. Bei Vahrenholt in Gütersloh absolvierte er die Fleischerlehre. Danach folgten zwei Jahre Bundeswehr und verschiedene Stationen in Fleischerfachgeschäften, bis seine Eltern auf dem Andreasmarkt mit Werner Niestadtkötter zusammentrafen. Dieser sagte: »Wir hatten immer einen Bursian, wir wollen einen wieder haben«. Womit sich der Kreis schließt: Jürgen und »Poppi« lernten sich beim Fleischwerk Niestadtkötter beruflich kennen und schätzen. 61

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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