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Das Stadtgespräch Mai 2019

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52 Das

52 Das Stadtgespräch Wenn mehrere dicke Pötte kommen, wirds eng. Hauptsache bunt die reine Badefreude zu finden, ist keine große Sache, denn eine Bucht mit weißem Sand reiht sich an die nächste. Zudem ist das Klima mit einer Durchschnittstemperatur von 27 Grad ausgesprochen badefreundlich. St. Maarten gehört zu den sogenannten Inseln über dem Winde. Damit sind die nord-östlichen Passatwinde gemeint, die in den nördlichen Antillen für mehr Niederschlag und damit für eine grünere Landschaft sorgen als bei den Inseln unter dem Winde, die oftmals trocken-heißes Klima haben mit der entsprechenden Vegetation – ideal für Kakteen. Die Trockenzeit auf St. Martin ist von Januar bis April. Die Passatwinde sorgen auch für etwas Wellengang. Wer es ganz ruhig möchte, der sollte die Simpson Bay besuchen, eine große Salzwasserlagune mit Badewassertemperatur. Hauptsache bunt Mir gefällt die Formulierung einer Werbeseite für St. Maarten: »Sehenswürdigkeiten im klassischen Sinne stören das Urlaubserlebnis nicht«. Die Kreuzfahrtschiffe legen im Hafen des niederländischen Hauptortes Philipsburg an – und zwar bis zu neun gleichzeitig, was ganz schön wuselig sein kann. Philipsburg selbst liegt zwei Kilometer von den Anliegern entfernt. Außer jeder Menge Einkaufmöglichkeiten und ein paar netten Häusern hat die Stadt nicht wirklich viel zu bieten. Auch hier ist natürlich der nächste Strand nicht weit. Weit malerischer ist da schon das französische Pendant im Norden der Insel. Marigot nennt sich der Hauptort, über dem das alte Fort Louis thront, das der neuen Marina ihren Namen gibt. Auch Marigot hat jede Menge duty free Shoppingmöglichkeiten. Am sehenswertesten ist wohl der Markt direkt am Wasser, wo vor allem viele bunte Textilien feilgeboten werden. Die Atmosphäre bewegt sich irgendwo zwischen Wochenmarkt in einer südfranzösischen Kleinstadt und afrikanischem Textilbasar. Die Nachfahren der Sklaven lieben es knallbunt und so präsentieren die Stände geradezu Farbexplosionen. Und selbstverständlich wäre St. Martin nicht französisch, wenn nicht auch für das leibliche Wohl gesorgt würde. Das Angebot an Cafés und Restaurants, die es durchaus mit dem Standard im Mutterland aufnehmen können, ist beachtlich. Gleichzeitig wirkt jedoch vieles in der kleinen Stadt karibisch improvisiert. Das ist zum Teil malerisch, zum Teil aber für den europäischen Besucher nur schwer nachvollziehbar, wenn es etwa an manchen Ecken so aussieht, als habe Hurrican Irma nicht im September 2017 gewütet, sondern vorgestern. Aber die Tatsache, dass man so etwas beachtet, zeigt wieder nur, dass der Besucher noch weit entfernt ist von der karibischen Gelassenheit. Um diesen beklagenswerter Zustand zu ändern, sollte man unbedingt die nächste Strandbar aufsuchen und sich bei einem wunderbar kühlen Getränk das tiefblaue Meer anzuschauen, während die Brise Kühlung spendet… Lecker Bierchen oder lieber was Buntes? Stahl- & Schmiedeelemente • Treppen & Geländer • Türen & Tore • Vordächer & Überdachungen • Fensterreparaturen Individuelle Lösungen sind unsere Stärke. Geländer Überdachungen Treppen EDELSTAHL KONSTRUKTION www.protte-kellner.de Heinrich-Heineke Str. 5 I Rheda-Wiedenbrück I Tel.: 4 08 29 90 I Fax.: 4 08 29 98 Heizungsrechner für Ihr persönliches Heizungsangebot – schnell, unverbindlich und kostenlos! www.otterpohl-gmbh.de Kupferstraße 6 | Rheda-Wiedenbrück Tel. 05242-93750 | 24-Stunden Notdienst

53 Die ausgezeichneten Kameraden: (vorne v. l.) Guido Kölling, Willi Bücker und Jens Linnemann mit den Gratulanten, (hinten v. l.) Vize-Löschzugführer Sebastian Lohmann, Erster Beigeordneter Dr. Georg Robra, Bürgermeister Theo Mettenborg, Löschzugführer Jürgen Böckmann und Feuerwehrleiter Christian Kottmann LÖSCHZUG WIEDENBRÜCK Die magische Grenze von 90 Mitgliedern überschritten (Kem) »Nie allein«, unter diesem Motto bringt sich der Brandoberinspektor Guido Kölling seit 25 Jahren beim Löschzug Wiedenbrück ein. Nach Papa Hans Kölling bildete er zusammen mit seinen drei Brüdern den »Kölling-Clan« bei der Feuerwehr. Wann immer möglich ist der Sportbeauftragte der Stadtverwaltung bei den Einsätzen und Übungen dabei. Als Mitarbeiter der Stadtverwaltung gehört er beim »Tagalarm« zu den ersten Kräften am Einsatzort. Seit 2005 ist er stellvertretender Zugführer. Zudem ist er Sicherheitsbeauftragter und Gebäudebeauftragter des Löschzugs. Bürgermeister Theo Mettenborg würdigte ihn, er sei ein sehr angesehener Kamerad, der andere Menschen für seine Ideen gewinnen könne. Ihm liege der Löschzug und die Feuerwehr am Herzen. Das trifft auch für die beiden Unterbrandmeister Jens Linnemann (25 Jahre) und Wilfried Bücker (35) zu. Der Bürgermeister freute sich die Jubilare mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber bzw. Gold auszeichnen zu können. Mit stehendem Applaus gratulierten die Kameraden Heinz Woste zu der von Feuerwehrleiter Christian Kottmann überreichten sehr seltenen Sonderauszeichnung in Gold für 75-jährige Mitgliedschaft. Das neunzigjährige Mitglied der Ehrenabteilung des Löschzugs trat als Fünfzehnjähriger 1943 in den Feuerwehrdienst ein. Das Spezialgebiet des früheren Unterbrandmeisters war die Schlauchpflege. Weitere Ehrennadeln gab es für Hermann Epkenhans (60 Jahre), Heiner Bettentrup (50 Jahre), Josef Junkerkalefeld (40 Jahre) sowie Niclas Humpe und Dominik Stalter, die dem Löschzug seit 10 Jahren angehören. Zu den ersten Gratulanten gehörte Löschzugführer Jürgen Böckmann. Wie sehr das Ehrenamt bei der Feuerwehr die Menschen anspricht, zeigt das Anwachsen der aktiven Mitgliederzahl auf nunmehr über die »magische Grenze von 90 Kameraden hinaus«, wie Schriftführer Marko Hoyer berichtete. Einsätze Sie rückten im Vorjahr zu insgesamt 210 Einsätzen aus. Zu dieser hohen Zahl trug insbesondere das Sturmtief Friederike mit 50 Einsätzen bei. Manche verliefen zum Glück glimpflich: Am 17. November riefen die digitalen Meldeempfänger die Einsatzkräfte zu einem spektakulären Verkehrsunfall. Sie meldeten eine eingeklemmte Person nach einem Verkehrsunfall auf der Bielefelder Straße. Noch bevor das erste Fahrzeug des Löschzugs ausrückte, erhielten die Blauröcke die Rückmeldung, dass keine Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt sind. Die Tätigkeit der Feuerwehrmänner beschränkte sich daher an der Einsatzstelle auf das Absichern und das Abstreuen der ausgelaufenen Betriebsstoffe. Ebenfalls glimpflich verlief ein Brandeinsatz am 10. Mai. Der Löschzug wurde zu einem Wohnungsbrand alarmiert. Die Bewohner konnten das Haus, geweckt durch die Rauchmelder, noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte verlassen. Es gelang ihnen das Feuer vollständig zu löschen. Die Einsatzkräfte führten noch Kontroll- und Belüftungsarbeiten durch. Dank Der Löschzugführer bedankte sich bei allen Kameradinnen und Kameraden des Löschzugs Wiedenbrück für ihr tolles Engagement. Der Feuerwehrleiter berichtete, dass die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Rheda-Wiedenbrück 2018 insgesamt 730 mal alarmiert wurden. Sie retteten 31 Personen. Sechs Mitglieder der Löschzüge verletzten sich bei den Einsätzen und Übungen. Beförderungen Über Beförderungen durch den Feuerwehrleiter konnten sich freuen: Kilian Edelhoff und Dominik Stalter (Hauptfeuerwehrmann), Hubert Markmann und Jürgen Schalück (Unterbrandmeister), Oliver Baumeister (Brandmeister), Julian Effertz (Oberbrandmeister), Manuel Bünte (Hauptbrandmeister), Alexander Löhner (Brandoberinspektor). Der Löschzug nahm offiziell in seinen Reihen den übernommenen Michael Bruns (Unterbrandmeister) auf. Feuerwehranwärter sind nunmehr: Akram Mathias Hegazi, Lukas Witte und Mario Südhoff. Die aus der Jugendfeuerwehr übernommenen Jannik Portmann, Jessika Bode und Erik Schwedes erhielten den Rang einer Feuerwehrfrau bzw. eines Feuerwehrmannes. Jahre I00 Architektur und Bauen Beispielhäuser www.splietker.de Kleestr. 9 | Rheda-Wiedenbrück 05242 93770 | info@splietker.de

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