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Das Stadtgespräch Mai 2019

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42 TIPPS Das Stadtgespräch WIR RETTEN ALLE SCHÄTZCHEN! 05242 8763 | 0151 64010817 m.kaffitz@polsterei-wd.de www.polsterei-wd.de Inh. Björn Noethen Schau, Björn steigt schon wieder jemandem aufs Dach Steildach Flachdach Bauklempnerei Fassadenbau Balkonsanierung Innenausbau Dachfenster Holzbau Altbausanierungen Energieberatung Sturmschadenreparatur Siechenstraße 39b 33378 Rheda-Wiedenbrück Fon 05242 9860665 Mobil 0170 1674397 kontakt@noethen-dachdecker.de www.noethen-dachdecker.de Kämpfer bedeutet aber keineswegs Schläger, denn in diesem illustrierten Kinderbuch zeigt der Jocko Willink Kindern von acht bis zwölf Jahren, wie man lernt, sich selbst zu stärken, sich durchzusetzen und seine Ziele zu erreichen. Dabei verwendet er Begriffe, die anscheinend aus der Mode gekommen sind, denn es geht um Ehrgeiz, Disziplin, Mut und den festen Willen, über sich hinauszuwachsen. Insofern ist der Titel des Buchs »Warrior Kid« nicht wörtlich zu nehmen, denn es geht eben nicht darum, andere auf militärische Art und Weise platt zu machen, sondern sich mehr zuzumuten und mehr zuzutrauen, und sich dadurch selbst zu stärken. Erschienen als Hardcover bei riva, 189 Seiten, 14,99 Euro. WIEDERENTDECKT: IWAN TURGENJEW »Das Adelsgut« »Die Lektüre tröstet eine kranke Seele und hilft wie eine Tasse mit einem hießen Aufguss von Heilkräutern bei Erkältung«, empfindet jedenfalls der moderne russische Erfolgsautor Michail Schischkin, wenn er Iwan Turgenjew liest. Doch auch ohne die Begeisterungsfähigkeit der großen russischen Seele lohnt die Lektüre von »Das Adelsgut«, das der Manesse Verlag neu aufgelegt hat, 379 Seiten, 25 Euro. Fjodor Lawrezki kehrt nach Jahren im Westen in seine Heimat zurück, um das Gut seines Vaters zu übernehmen. Seine Ehe mit der selbstbezogenen Warwara ist gescheitert und Fjodor muss sich neu finden. Gegen seinen Willen verliebt er sich in Lisa, eine pflichtbewusste junge Frau. Dummer Weise hat ihre Mutter, über die es heißt »sie übte sich selbst gegenüber stets Nachsicht«, eine ganz andere Partie vorgesehen hat. Das setzt eine schwierige Liebesgeschichte in Gang, die halt ausgeht, wie schwierige Liebesgeschichten im 19. Jahrhundert gerne ausgehen – siehe Flaubert, Tolstoi und Fontane. Iwan S. Turgenjew wusste sehr wohl, wovon er schrieb, denn er kannte die russische Adelswelt nur zu gut und ebenso die Irrungen und Wirrungen unerfüllter Liebe. Allein seine jahrelange unglückliche Beziehung zu der verheirateten Primadonna Pauline Viardot wäre schon ein Roman für sich. 1818 in Orjol geboren, stammt Turgenjew aus altem Adelsgeschlecht, das neben gewaltigen Ländereien über mehrere tausend Leibeigene verfügte. Sein Vater war – selbstverständlich – Offizier in der russischen Armee. Nach dem Studium der Literatur und der Philosophie in Moskau, St. Petersburg, Berlin und Heidelberg war Turgenjew im Petersburger Staatsdienst tätig, allerdings nur für zwei Jahre. Danach lebte er als freier Schriftsteller und verfasste zunächst Erzählungen, Gedichte, dann auch Dramen und Komödien, schließlich seine sechs Romane, die ihn in die erste Garde der europäischen Literaten beförderten. Turgenjew gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des russischen Realismus, denn – so Schischkin – als erster russischer Schriftsteller war Turgenjew dahintergekommen, dass auch in der Literatur das Wichtigste die Stimme ist. Und diese Stimme war und ist überwiegend lyrisch, konnte aber durchaus auch ironisch sein, wie in dieser Passage des hochgebildeten und polyglotten Autors: »Wladimir Nikolajitsch parlierte exzellent Französisch, leidlich Englisch und hundsmiserabel Deutsch, ganz wie es sich gehörte, schließlich hätte ein Mann von Welt sich geschämt, gepflegtes Deutsch zu sprechen…«

43 Spendenübergabe: (v. l.) Carsten Engelbrecht (Pro Arbeit-Geschäftsführer), Werner Twent (KrsSpk-Vorstandsmitglied), Korps-Leiter Oberstleutnant Christian Weiper, Johannes Hüser (KrsSpk-Vorstandsvorsitzender), Mechthild Gröver (Stv. Aufsichtsratsvorsitzender von Pro Arbeit), Flora Westfalica-Geschäftsf. Dr. Georg Robra, Klaus Brandner (Aufsichtsratsvorsitzender Pro Arbeit) BENEFIZKONZERT MIT SYMPHONISCHEM BLASORCHESTER Standing Ovations für das Luftwaffenmusikkorps Münster (Kem) Mal kraftvoll und wuchtig, dann lieblich und leicht beschwingt und immer absolut fehlerfrei machte das Luftwaffenmusikkorps Münster das 23. Benefizkonzert von Kreissparkasse und Flora Westfalica zu einem herausragenden musikalischen Die Stimme von Stabsfeldwebel Michael Arnemann berührte die Konzertbesucher. Ereignis wie schon in den Vorjahren. Ob Klassik, Latin, Jazz, Pop oder Märsche und typische Big Band- Musik – das Orchester unter der Leitung von Oberstleutnant Christian Weiper schuf eine große Bühne für Solisten und ebenso für den vollen Einsatz aller Instrumente. Zu den nachhaltigen Eindrücken gehören beispielsweise fulminante Trommelwirbel und noch nie zuvor gehörte Laute auf dem Solobaritonhorn. Oberfeldwebel Dominik Schneider erwies sich als wahrer Klangkünstler, als er australische Ur-Instrumente interpretierte. Stabsfeldwebel Michael Arnemann zog das ausverkaufte Reethus mit einem rockigen Tom-Jones-Medley und einer Roger-Cicero-Performance von »My Way« in seinen Bann. Nach dem alles krönenden Triumphmarsch aus »Aida« ließen die begeisterten Konzertbesucher die Musiker nicht ohne Zugaben von der Bühne gehen. Über den Erlös des Konzerts in Höhe von 5.000 Euro konnte sich in diesem Jahr »Pro Arbeit« freuen. Cafe &Restaurant Jeden Mittwoch im Mai Grenzenloses Spargelschlemmen! Frischer Stangenspargel vom Spargelhof Hülsey mit Kartoffeln, Rührei und Schinken, gereicht mit Sauce Hollandaise oder zerlassener Butter So viel Sie mögen! Zum Preis von 25,50 € p.P. Jeden Donnerstag im Mai US-Flanksteak mit Sauce Bernaise und Bärlauchbutter an Spargelragoût und Mini-Ofenkartoffeln Zum Preis von 25,00 € p.P. Mittwoch bis Freitag von 18 – 22 Uhr Samstag Café ab 15 Uhr | Küche von 18 – 22 Uhr Sonntag Café durchgehend geöffnet | Küche von 12 – 14 Uhr & 18 – 22 Uhr Montag und Dienstag Ruhetag oder nach Vereinbarung. Am 1. Mai bleibt unser Haus geschlossen Nähere Informationen auf unserer Internetseite oder telefonisch. Emshaus Rheda | Gütersloher Straße 22 | Tel. 40 60 400 | www.emshaus-rheda.de

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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