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Das Stadtgespräch Mai 2019

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40 TIPPS

40 TIPPS Das Stadtgespräch Programm Sommer 2019 Igraine Ohnefurcht von Cornelia Funke für die Bühne bearbeitet von Markus Hörner und Anne Klinge Spielzeit vom 12.05. – 01.09.2019 So 12.05. · 15.00 Uhr *1 So 02.06. · 15.00 Uhr So 19.05. · 15.00 Uhr Mo 10.06. · 15.00 Uhr So 26.05. · 15.00 Uhr Do 20.06. · 15.00 Uhr Do 30.05. · 15.00 Uhr Do 04.07. · 14.30 Uhr Eintritt Kinder 5,- Euro · Erwachsene 7,- Euro Sherlock Holmes – Das Zeichen der Vier frei nach Sir Arthur Conan Doyle für die Bühne bearbeitet von Hendrik Becker Spielzeit vom 10.08. – 05.09.2019 Sa 10.08. · 20.00 Uhr *1 Di 27.08. · 20.00 Uhr Do 15.08. · 20.00 Uhr Do 29.08. · 20.00 Uhr Sa 17.08. · 20.00 Uhr Sa 31.08. · 20.00 Uhr Di 20.08. · 20.00 Uhr Di 03.09. · 20.00 Uhr Do 22.08. · 20.00 Uhr Do 05.09. · 20.00 Uhr *1 Sa 24.08. · 20.00 Uhr Premiere Eintritt Kinder 8,- Euro · Erwachsene 10,- Euro Reservierungen Telefon 0 25 29.94 84 84 – oder nutzen Sie unsere Online-Kartenreservierung aber ist es mutig vom Verleger, ein großes Buch zu machen. Im Fall der beiden Bücher, die wir hier vorstellen, ist das Risiko jedoch gerechtfertigt, denn in einem Fall ist ein echtes Dokument dessen entstanden, was vor 50 Jahren in Woodstock entstanden ist. Im anderen Fall ist tatsächlich Kunst entstanden, die ich mir jederzeit in einer Ausstellung anschauen würde. MIKE EVANS, PAUL KINGSBURY »Woodstock – Chronik eines legendären Festivals« Selbst denen, die nicht dabei gewesen sind, und denen, die zu spät geboren wurden, gilt das Woodstock-Festival nicht bloß als eine besondere Musikveranstaltung, sondern als Höhepunkt der Hippie-Bewegung. Woodstock definierte eine ganze Generation, wurde zum Symbol einer Ära. Pünktlich zum 50. Jubiläum des legendären Musikfestivals lässt der bei riva erschienene Bildband das Lebensgefühl der Sechzigerjahre wieder aufleben. Auf 288 Seiten wird Tag für Tag in diesem Buch aufgearbeitet, wie das dreitägige Festival Geschichte schrieb. Interviews und Originalzitate der Musiker und Festivalbesucher, Anekdoten und Backstage- Geflüster sowie vor allem eine Fülle farbiger Fotografien machen Woodstock zur ultimativen Dokumentation eines Meilensteins der modernen Kulturgeschichte. Das 25,5 x 2,7 x 29,7 cm große Werk wiegt fast zwei Kilogramm und kostet 24,99 Euro. Idealer Weise läuft die Woodstock-Musik beim Durchblättern, aber auch ohne die werden selbst eingefleischte Woodstock-Fans sicherlich Neues entdecken können. »Italienische Reise« Schon der vollständige Titel dieses großformatigen Bandes (24,4 x 3,8 x 30,7 cm) weist auf dessen Besonderheit: Johann Wolfgang von Goethe Italienische Reise – Ein fotografisches Abenteuer von Helmut Schlaiß. Der bei Manesse erschienene Prachtband (49,80 Euro) enthält »nur« Schwarzweißfotos. Aber was für welche! 125 Fotografien, für die der Fotograf, und hier scheue ich nicht davor zurück der Künstler zu sagen, oft mehrfach angereist ist oder tagelang gewartet hat. Seine Bilder zeigen Landschaften, Plätze, Gebäude und Kunstwerke, die seit Jahrhunderten der Inbegriff Italiens sind. Auf den Spuren des berühmtesten Italienreisenden aller Zeiten führt uns diese fotografische Grand Tour einmal der Länge nach durch das Land, »wo die Zitronen blühn«: zu Vicenzas steingewordener Pracht, mitten hinein in Venedigs morbiden Charme, übers stolze Florenz weiter zur Grandezza der ewigen Stadt oder in das zum Sterben schöne Neapel. Ausgesprochen lobenswert ist auch, dass der Originaltext der Italienischen Reise mit abgedruckt wurde, der das (wieder) Lesen lohnt. Auch schützt der Text vor allzu großer Verklärung, ist er doch unserem liebsten Hobby, dem Reisen, gegenüber durchaus nicht unkritisch. Etwa was die Erwartungshaltung angeht, denn schließlich möchte der Reisende für sein Geld alles genießen: »Er erwartet alle die Gegenstände, von denen er so vieles hat reden hören, nicht zu finden, wie der Himmel und die Umstände wollen, sondern so rein, wie sie in seiner Imagination stehen, und fast nichts findet er so, fast nichts kann er so genießen«. Stattdessen ging es dem Reisenden im 18. Jahrhundert nicht anders als uns heute: »Hier ist etwas zerstört, hier was angekleckt, hier stinkt’s, hier raucht’s, hier ist Schmutz pp so in den Wirtshäusern, mit den Menschen pp«. Tja, Goethe lesen bietet eben auch heute noch jede Menge Denkanstöße – nicht nur den Italien-Fans. Und der Bildband von Helmut Schlaiß, eigentlich Industrie-, Produkt- und Modefotograf, ist nicht allein großformatig sondern großartig! HÖRBUCH: BENEDIKT GOLLHARDT »Westwall« Julia ist anders als andere junge Frauen. Sie weiß mit Mode und Make-up nichts anzufangen. Und auch beim Smalltalk ist sie ungeübt. Doch nicht nur das macht sie zur Einzelgängerin, denn sie kümmert sich, wenn sie nicht gerade arbeitet, um ihren kranken Vater. Der ehemalige Hippie hat seine Tochter Julia in einem besetzten Haus und in einer Bauwagensiedlung groß gezogen. Der natürliche Feind der kiffenden Hausbesetzer war natürlich die Polizei. Und ausgerechnet dort arbeitet Julia jetzt. Sie ist Polizeischülerin. Normalität scheint sich in ihr Leben einzuschleichen, als sie zufällig den netten Nick kennenlernt. Doch zu Recht zweifelt Julia an diesem Zufall. Und außerdem hat Nick weit mehr zu verbergen, als das arrangierte Treffen. Zum einen heißt er gar nicht Nick. Und dann hat er auch noch ein riesi-

TIPPS 41 ges Hakenkreuz auf den Rücken tätowiert, wie die Polizeischülerin entsetzt nach ihrer ersten gemeinsamen Nacht feststellen muss. Doch da befindet sie sich bereits in einem alptraumhaften Strudel, der droht, ihr alles zu nehmen. Die Suche nach der Wahrheit führt sie in die menschleeren Wälder der Eifel bis hin zum Westwall, einem alten Verteidigungssystem aus dem Zweiten Weltkrieg, und damit zu alten und jungen Nazis. Und auch ihrer eigenen Vergangenheit kommt die Heldin wider Willen auf die Spur. Autor Benedikt Gollhardt, der eher für die so schwer zu verfassende leichte Kost wie »Türkisch für Anfänger« oder »Danny Lowinski« bekannt ist, gelingt es mit seinem Thriller-Debüt den Leser jederzeit in seinen Bann zu ziehen. Brillant vorgelesen von Uve Teschner, der jeder Figur eine andere Stimme verleiht, ist die Hörbuchversion, die den leicht gekürzten Roman als MP3 enthält, ein knapp zwölfstündiges besonderes Hörvergnügen. Kostenpunkt 14,99 Euro. Der ganze Roman als Taschenbuch ist bei Penguin erschienen, 489 Seiten, 15 Euro. JOEL DICKER Das Verschwinden der Stephanie Mailer Es ist ein warmer Sommerabend in dem Badeort Orphea an der amerikanischen Ostküste. Doch anstatt Idylle wird der Ort an diesem 30. Juli im Jahre 1994 von einem grausamen Verbrechen getroffen: Der Bürgermeister, seine gesamte Familie und eine Passantin werden brutal ermordet. Jesse Rosenberg und Derek Scott, zwei noch sehr junge Polizisten, werden mit dem Fall beauftragt. Die beiden ermitteln mit größter Sorgfalt und tatsächlich gelingt es ihnen, einen Schuldigen zu finden und zu verhaften. 20 Jahre später taucht die Journalistin Stephanie Mailer in Orphea auf und behauptet, dass Rosenberg und Scott damals den Falschen verhaftet haben. Und kurze Zeit später verschwindet Stephanie spurlos.. 2013 sorgte Joel Dicker mit seinem Debüt »Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert« weltweit für Furore. Nun legt er seinen dritten Roman »Das Verschwinden der Stephanie Mailer« vor. Von Anfang an ist man gefesselt von dieser spannenden Geschichte. Dicker versteht es, den Leser gekonnt in die Irre zu führen und ihn nicht nur einmal in die Falle tappen zu lassen. Man ist einem komplexen Kleinstadträtsel auf der Spur und fragt sich ständig, wer hier der Gute und wer der Böse ist. Joel Dicker ist ein wirklich unglaublich spannender, vielschichtiger und überraschender Roman gelungen. Erschienen ist »Das Verschwinden der Stephanie Mailer« als Hardcover im Piper Verlag, hat 672 Seiten und ist erhältlich in der Buchhandlung bücher-güth für 25 Euro. Zahnersatz sofort! Die Zahnzusatzversicherung, die auch dann leistet, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Die Zahnzusatzversicherung, die auch dann leistet, wenn die Behandlung bereits begonnen hat. Ohne Wartezeit, ohne Gesundheitsfragen Wolfgang Opitz KINDERBUCH: JOCKO WILLINK »Warrior Kid« Jocko Willink ist kein Pädagoge. Vielmehr ist er pensionierter Navy-SEAL-Offizier und mehrfacher Bestsellerautor. Nach seinem Studium war er 20 Jahre bei der Eliteeinheit. Danach bildete er SEAL-Führungskräfte aus. 2010 quittierte er seinen Dienst und gründete die Unternehmensberatung Echelon Front mit. Das klingt so, als habe der gute Mann vor allem zweifelhafte Botschaften zu verkünden, die dazu bestimmt sind, andere Leute platt zu machen. Und das soll ein Kinderbuchautor sein? Zumindest kann er schon mal eine gute Geschichte erzählen. Als das Schuljahr endet, ist der schmächtige Marc darüber sehr froh: Er ist eine Niete im Sport, schafft noch nicht einmal einen einzigen Klimmzug. Und in Mathe kann er das Einmaleins nicht – und das, obwohl er die Grundschule schon hinter sich hat. Selbst der Schulausflug wurde zur Katastrophe, weil er nicht schwimmen kann. Übertroffen wurde dieses Elend nur durch Kenny Williamson, der sich selbst zum König des Klettergerüsts erklärt hat und jede Gelegenheit nutzt, um Marc und andere zu terrorisieren. Marc ist verzweifelt und verspürt selbstverständlich keine Lust, nach dem Sommer wieder zur Schule zu gehen. Doch Rettung naht in Form von Onkel Jake. Der ist ein echter Navy SEAL und in Marcs Augen ein Superman. Als Marc ihm sein Herz ausschüttet, fasst Jake hat einen Plan: Er will Marc zu einem Kämpfer machen. Jetzt NEU!

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