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Das Stadtgespräch Mai 2019

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11 (V.l.) Michaela Koroch, Schulleiterin Christiane Kociszewska, Michael Berghoff (KSK), Claudia Wiegand, Bettina Hecker (Förderv.), Nico Paul (KSK) bei einer Spendenübergabe Der Schulleiter des Ratsgymnasiums, Martin Zurwehme, und des Einstein-Gymnasiums, Jörg Droste, können sich über eine gleichmäßige Entwicklung der Schülerzahlen freuen. gemeinde ins Gespräch kommen. Er halte nichts von Gerüchten aus informellen Gesprächen. Sie könnten aber durchaus eine Grundlage für offizielle Nachfragen sein. Ebenfalls der CDU-Fraktionschef hält eine dezidierte Ursachenanalyse für erforderlich. Diese sollte möglichst schnell erfolgen. Schließlich stehe damit ja auch die Frage im Zusammenhang, ob das für die Gesamtschule beschlossene Baukonzept angesichts der jüngsten Entwicklung noch aufrechtzuerhalten sei. Die Mutter der Gesamtschule Michaela Koroch gehörte zu den maßgeblichen Initiatorinnen für die Gründung der Gesamtschule. Das SPD-Ratsmitglied ist seit der Eröffnung als Elternvertreterin mit der Entwicklung der Schule eng verbunden. Auf die Ursachen für den Rückgang der Anmeldungen für die Gesamtschule angesprochen, stellt sie grundsätzlich klar: »Wir sind super zufrieden. Die Schulleitung und die Lehrer machen das richtig gut«. Für das Minus bei den angemeldeten Schülerinnen und Schülern gebe es viele kleine Baustellen – beispielsweise, wie etwas kommuniziert werde. In der Öffentlichkeit werde viel über das Thema »Bauen« gesprochen, aber weniger darüber, wenn etwas gut an der Schule laufe, wie z. B. bei den MINT-Fächern. Andererseits schrecke manche Eltern die lange Bauzeit und die damit einhergehende unklare Sache bei den zur Verfügung stehenden Unterrichtsräumen ab. Nicht wenige Eltern sehen den Bustransfer zwischen den beiden Gesamtschul-Standorten im Zusammenhang mit Arbeitsgemeinschaften als problematisch. Es gebe auch Eltern, die sich daran stören, dass ihre Kinder zum Besuch der Oberstufe bis Rheda fahren müssen. Zudem bereite die Zweipoligkeit der Schule schon alleine dadurch Probleme, dass »alles« doppelt vorgehalten werden müsse. Es gebe auch Eltern, die sich am hohen Ausländeranteil stören. Anderen gefalle nicht die zupackende Art der Schulleitung. Auch der im Zusammenhang mit dem Lehrermangel stehende nicht so verlässliche Ganztag sei für etliche Eltern ein Grund zur Unzufriedenheit. Umzug in den Neubau Vor den Osterferien zogen die Schülerinnen und Schüler in den Neubau der Gesamtschule in Rheda ein. Vorhandenes Mobiliar wurde auch in den neuen Räumen aufgestellt. Für den Technik- Fachraum wurde das, was fehlte, neu angeschafft. Komplett neu eingerichtet wurden die naturwissenschaftlichen Räume. In den Sommerferien wird auch das Oberstufen-Haus (ehemalige Matthias-Claudius-Schule) bezogen. Geburtstag bei krane Der Optiker DAS SEH- UND HÖRZENTRUM IN RHEDA-WIEDENBRÜCK LANGE STR. 59-61 · T: 0 52 42-5 79 96 90 · KRANE-BRILLEN.DE

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